• Die Provinz Córdoba liegt im zentralen Argentinien.

     

    Córdoba gehört zu den dichter bevölkerten und wirtschaftlich wichtigen Gebieten des Landes. Ihre Hauptstadt, die ebenfalls Córdoba heißt ist die zweitgrößte Stadt Argentiniens und ein bedeutendes Industriezentrum. Córdoba grenzt im Norden an Santiago del Estero, im Osten an Santa Fe, im Südosten an Buenos Aires, im Süden an La Pampa, im Südwesten an San Luis, im Westen an La Rioja und im Nordwesten an Catamarca.

  • Die Sierras de Córdoba sind ein Gebirge im Westen der zentralargentinischen Provinz Córdoba aus drei Bergketten, die in Nord-Süd-Richtung verlaufen.

     

    Zwischen den Sierren gibt es drei in Nord-Süd-Richtung verlaufende Täler, das Valle de Punilla, das Valle de Calamuchita und das Valle de Traslasierra, sowie Hochebenen auf 1.500-2.200 Metern Höhe, die sogenannten pampas serranas, die eine karge Vegetation aufweisen und nur sehr dünn besiedelt sind.

  • Die Laguna Mar Chiquita (auch Mar de Ansenuza) ist der flächenmäßig größte See Argentiniens und der zweitgrößte See Südamerikas nach dem Titicaca-See. Er ist weiterhin der fünftgrößte abflusslose See der Welt.

     

    Der See ist ein bedeutendes Ferien- und Kurzentrum, da das Wasser salzhaltig ist und einen hohen Anteil von Mineralien aufweist, die gegen viele Erkrankungen helfen. Je nach Wasserstand ändert sich auch der Salzgehalt zwischen 25 und 290 g/l, heute liegt er bei etwa 80 g/l und damit vergleichbar mit dem Salzgehalt normaler Meere.

  • In der südlichen Sierra Grande liegt der Nationalpark Quebrada del Condorito. Geschützt wird neben der Gebirgslandschaft vor allem eine Schlucht, an deren Hängen Kondore nisten. Die Vögel sind von mehreren Aussichtspunkten an der Schlucht zu beobachten, diese sind wiederum über einen Wanderpfad und einen extra ausgeschilderten Mountainbike-Weg zu erreichen.

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