• Suðurnes ist eine der acht Regionen Islands. Sie nimmt den größten Teil der Halbinsel Reykjanes ein. Am 1. Dezember 2008 betrug ihre Einwohnerzahl 21.564 auf einer Fläche von 818 km² (Bevölkerungsdichte 26,35 Einw./km²).

    Reykjanesskagi ist eine stiefelförmige Halbinsel im äußersten Südwesten von Island, südwestlich der Hauptstadt Reykjavík. Der Name bedeutet Reykjanes-Halbinsel, wobei Reykjanes (dt. „Rauchspitze“ oder „Rauchhalbinsel“) nur die äußerste Südwestspitze, gewissermaßen die Ferse des Stiefels bezeichnet.

    Kirche in Hvalsnes auf Reykjanes, Suðurnes
  • Krýsuvík ist ein Weiler und gleichnamiges Vulkansystem auf der Reykjanes-Halbinsel in Island. Es liegt im Süden der Halbinsel an der Straßenkreuzung 42 und 427 zwischen den Städten Grindavik und Hafnarfjörður.

    Das Hochtemperaturgebiet beim Weiler Krýsuvík nennt sich auch Austurengjar. Es handelt sich um einen aktiven Vulkan. Dies erkennt man an den Solfataren von Seltún und einem weiteren in der Nähe gelegenen Gebiet mit heißen Quellen sowie an den Solfataren an den Berghängen des Sveifluháls. In einer Tiefe von 1.000 m beträgt die Temperatur bereits 200°C.

    Krýsuvík im Winter
  • Grindavík (dt. „Gitterbucht“) ist eine Stadt in Südwestisland auf der Halbinsel Reykjanesskagi mit 2.850 Einwohnern (2009).

    Die Entfernung nach Reykjavík beträgt 39 km. Die Stadt verfügt über einen der wenigen Häfen an der flachen Südküste. Die meisten Einwohner arbeiten in der Fischindustrie. Inzwischen pendeln immer mehr Menschen nach Reykjavík und die Grundstückspreise tendieren entsprechend nach oben. 

    Blick über Grindavik
  • Keflavík (dt. „Treibholzbucht“) ist eine Hafenstadt in Südwestisland.

    1994 schloss sich Keflavík mit den umliegenden Ortschaften Njarðvík und Hafnir zur Gemeinde Reykjanesbær mit 14.172 Einwohnern (2009) zusammen. Keflavík ist mit 8.169 Einwohnern die größte Stadt der Halbinsel Reykjanesskagi und sechstgrößte Stadt des Landes. Die Entfernung zur Hauptstadt Reykjavík beträgt 40 km. Njarðvík, die westliche Nachbarstadt von Keflavík, die praktisch aus zwei kleineren Städten besteht, schließt mit seinem nördlichen Teil nahezu übergangslos an das Stadtgebiet an.

    Die "Breki" im Hafen von Keflavik
  • Das Vulkansystem der Brennisteinsfjöll liegt im Südwesten der Insel etwa 20 km entfernt von der Hauptstadt Reykjavík auf der Hochebene Hellisheiði und südwestlich des Hengill-Vulkansystems, an das es angrenzt.

     

    Blick über die Hügel der Rauðhólar auf die Brennisteinsfjöll
  • Hengill (isl., gesprochen hengidl) ist ein Vulkansystem im Südwesten von Island. Im Grunde umfasst das Gebiet drei aktive Zentralvulkane. Der eine wird ebenfalls als Hengill bezeichnet, der andere heißt Hrómundartindur, ein dritter befindet sich im Grensdalur, man spricht daher in der Vulkanologie auch von der Hengill-Triple-Junction.

     

    Hengill jenseits des Sees Þingvallavatn
  • Der Kleifarvatn ist ein See auf der Reykjanes-Halbinsel von Island. Er liegt 25 km von Reykjavík entfernt und ca. 10 km südöstlich von Hafnarfjörður.

    Berge rahmen den See von allen Seiten ein, darunter im Westen der 407 m hohe Sveifluháls.

    Der See liegt im südlichen Teil der Halbinsel auf der Verwerfungszone des Mittelatlantischen Rückens und ist über eine Piste zu erreichen. Seine Tiefe betrug bis zum Jahre 2000 bis zu 97 m.

    Kleifarvatn im Winter
  • Die Bláa Lónið(deutsch Blaue Lagune) ist ein Thermalfreibad bei Grindavík auf der Reykjanes-Halbinsel. Das Thermalbad liegt nahe der Hauptstadt Reykjavík und des internationalen Flughafens in Keflavík und ist eine bekannte Touristenattraktion in Südwest-Island. Einen besonderen Reiz hat das Baden in der Winterzeit.

    Becken in der Blauen Lagune bei Grindavík
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