• Schottland teilt sich in drei geografische Regionen auf: die Highlands, die Central Lowlands und die Southern Uplands. Die Hauptstadt von Schottland ist Edinburgh.

    Schottischer Bräutigam mit Begleitung
  • Wandern und insbesondere das Bergwandern ist in Schottland  ein Volkssport. Es bietet eine Möglichkeit dem Touristenstrom zu entgehen, Einheimische zu treffen, und grosse Teile des Landes zu erkunden die von den Strassen aus nicht sichtbar sind. Es gibt fast überall gut ausgestattete Wanderläden.

    Highland Kuh auf dem West Highland Way, Schottland
  • Radfahren insbesondere Radwandern ist in Schottland  eine nicht sehr verbreitete Freizeitaktivität. Dementsprechend ist der Zustand mancher Fahrradwege. Dieser Mangel wird jedoch durch die einmalige Landschaft und den relativ geringen Verkehr wettgemacht. Das englische Word “cycling” wird in Schottland  häufig als “Mountainbiking” verstanden. Dies sollte bedacht werden, wenn englischsprachige Führer oder Informationen zu Rate gezogen werden.

  • Jugendherbergen

    In Schottland gibt es zahlreiche Jugendherbergen:

    Gearrannan Blackhouse Village mit Gatlif Trust youth hostel (rechts)
  • Die Central Lowlands bilden das Zentrum Schottlands. Sie liegen zwischen den Highlands im Norden und den Southern Uplands im Süden sowie dem Firth of Clyde im Westen und dem Firth of Forth im Osten. Es ist das industrielle Herz Schottlands, hat ausgedehnte landwirtschaftliche Anbauflächen und ist das dichtest besiedelte Gebiet. In dieser Region liegen die Städte Edinburgh, Glasgow, Dundee, Perth, Stirling und Ayr. Der Kern der Lowlands ist der Central Belt. Insgesamt liegen sieben der zehn größten Städte Schottland im Central Belt.

  • Die Shetland-Inseln sind eine zu Schottland gehörende Inselgruppe mit 16 Hauptinseln zwischen Norwegen, Orkney und den Färöern.

    Sandstrand: Tombolo zwischen Mainland und St. Ninian's Isle, Shetland
  • Orkney ist ein aus ca. 100 kleineren Inseln und der Hauptinsel „The Mainland“ bestehender Archipel.

    Neolithische Siedlung Barnhouse am Ufer des Loch of Harray, Orkney
  • Die Highlands, auch Hochland von Schottland oder Schottisches Hochland genannt, sind das Gebirge im Norden Schottlands. Sie werden von den tiefergelegenen Lowlands durch eine aus der Luft deutlich erkennbare Linie abgegrenzt, die südwestlich-nordöstlich von Ardmore am Firth of Clyde durch den südlichen Loch Lomond (Inchmurrin/Balmaha) und weiter bis Stonehaven an der Nordsee verläuft. 

  • Die Hebriden sind eine Inselgruppe vor der Nordwestküste Schottlands.

    Steinkreis von Callanish, Isle of Lewis, Äußere Hebriden
  • Stirling ist eine historische Stadt im Zentrum von Schottland, etwa 30 Meilen nordwestlich von Edinburgh, mit 41.200 Einwohnern (2001). 

    Stirling Castle, Stirling
  • Glasgow ist mit 580.690 Einwohnern die größte Stadt Schottlands und die drittgrößte Stadt des Vereinigten Königreichs, und nach Edinburgh das zweitgrößte Touristenziel in Schottland.

    Rathaus von Glasgow
  • Perth ist eine Stadt mit etwa 43.590 Einwohnern (2004) in Zentralschottland. Sie ist seit dem Mittelalter mit den königlichen Rechten einer freien Stadt (royal burgh) versehen und liegt am Tay. Bis 1975 war sie Hauptstadt der damaligen Grafschaft Perthshire.

    Scone Palast, Perth
  • Aberdeen ist eine Stadt in Ostschottland, Die Stadt ist die Hauptstadt der Region Grampian und hat zwei Universitäten, von denen die Universität Aberdeen schon im Jahr 1495 als dritte Universität in Schottland gegründet wurde. Studenten machen ca. 10 % der Bevölkerung aus. Bedeutend ist die Stadt seit dem 12. Jahrhundert.

    Marischal College, Aberdeen
  • Inverness ist die Hauptstadt des schottischen Verwaltungsbezirks Highlands. Die Stadt liegt an der Mündung des Flusses Ness in den Moray Firth.

    River Ness, Inverness
  • Edinburgh ist seit 1437 die Hauptstadt Schottlands im Vereinigten Königreich Großbritannien und Nordirland.

    Edinburgh Castle
  • Kirkwall ist Hauptort der Insel Mainland und hat etwa 6.330 Einwohner (2004).

    Rathaus von Kirkwall, Mainland (Orkney)
  • Der Great Glen Way ist ein Trekking- oder Radwanderweg durch die schottischen Highlands. Er verläuft parallel zum Kaledonischen Kanal zwischen Fort William und Inverness, entlang folgender Seen: Loch Linnhe, Loch Lochy, Loch Oich, Loch Ness, wobei man den größten See Loch Ness nur teilweise zu sehen bekommt, da der Wanderweg streckenweise auf der anderen Seite eines Bergkammes verläuft.

  • Der Rob Roy Way ist ein Fernwanderweg in den Schottischen Highlands. Er beginnt in Drymen und verläuft in nordwestliche Richtung bis Pitlochry. An seinem Ausgangspunkt kreuzt er den bekannten West Highland Way. Die Länge des Wegs variiert mit einigen Routenalternativen zwischen 127 und 148 km. Der Ausgangspunkt liegt wenig nördlich von Glasgow noch in den Lowlands. Bereits am ersten Tag überschreitet man die Highland-Grenze. Der Weg verläuft durch gut besiedeltes Gebiet und ist auch für den ungeübten Wanderer geeignet.

  • Der West Highland Way ist ein schottischer Fernwanderweg von Milngavie bei Glasgow nach Fort William. Der Weg beginnt in den Lowlands und führt in die Highlands, vorbei an Schottlands größtem Süßwassersee, dem Loch Lomond, durch Glencoe sowie vorbei am höchsten Berg Schottlands, dem Ben Nevis.

    Die Gesamtwanderlänge beträgt 152 km. Der Weg wird gemeinsam von dem Highland Council und dem Loch Lomond & Trossachs Interim Committee bewirtschaftet. Durchschnittlich sind 50.000 Wanderer pro Jahr auf dem Weg unterwegs.

  • Der Speyside Way ist einer der vier offiziellen überregionalen Fernwanderwege in Schottland (neben dem West Highland Way, dem Southern Upland Way und dem Great Glen Way). Er wurde 1981 eröffnet und verlief von der Spey Bay nach Ballaindalloch. Eine Zweitroute nach Tomintoul wurde 1990 hinzugefügt. Die nördliche Erweiterung des Weges von der Spey Bay nach Buckie wurde 1999 verwirklicht. Der letzte Abschnitt, der im April 2000 fertiggestellt wurde, verbindet Ballindalloch und Aviemore.

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