• Island ist mit rund 103.000 km² nach dem Vereinigten Königreich der flächenmäßig zweitgrößte Inselstaat Europas und die größte Vulkaninsel der Welt. Sie liegt im Nordatlantik, knapp südlich des nördlichen Polarkreises. Hauptstadt ist Reykjavík.

    Ausbruch des Geysirs Strokkur auf Island
  • Jugendherbergen auf Island

    Akranes, Akureyri, Árbót, Árnes, Berg, Berunes, Bíldudalur, Borgarfjörður Eystri, Borgarnes, Broddanes, Eyrarbakki, Fit Hostel, Fljótsdalur, Gaulverjaskóli, Grundarfjörður, Höfn, Húsey, Hvoll, Kópasker, Korpudalur, Laugarvatn, Ósar, Reykhólar, Reykjavík City, Reykjavík Downtown, Reyðarfjörður, Selfoss, Seyðisfjörður, Siglufjörður, Skógar, Sæberg, Vagnsstaðir, Vestmannaeyjar, Vík, Ytra Lón, Þórsmörk Mountain Hostel

  • Vesturland ist eine der acht Regionen Islands. Sie liegt im Westen des Landes. Ihr Verwaltungssitz ist Borgarnes in der Gemeinde Borgarbyggð. Am 1. Dezember 2008 lebten 15.720 Einwohner auf einer Fläche von 9.522 km² (Bevölkerungsdichte 1,65 Einw./km²).

     

    Borgarnes und der Berg Hafnarfjall
  • Die Vestfirðir (dt. „Westfjorde“) umfassen eine Halbinsel und Region mit einer Fläche von 9409 km² im Nordwesten von Island.

    Viele Fjorde reichen tief ins Land hinein. Rund 30 % der Küstenlinie des gesamten Landes entfallen auf die Westfjorde.

    Sudureyri, Vestfirðir
  • Suðurnes ist eine der acht Regionen Islands. Sie nimmt den größten Teil der Halbinsel Reykjanes ein. Am 1. Dezember 2008 betrug ihre Einwohnerzahl 21.564 auf einer Fläche von 818 km² (Bevölkerungsdichte 26,35 Einw./km²).

    Reykjanesskagi ist eine stiefelförmige Halbinsel im äußersten Südwesten von Island, südwestlich der Hauptstadt Reykjavík. Der Name bedeutet Reykjanes-Halbinsel, wobei Reykjanes (dt. „Rauchspitze“ oder „Rauchhalbinsel“) nur die äußerste Südwestspitze, gewissermaßen die Ferse des Stiefels bezeichnet.

    Kirche in Hvalsnes auf Reykjanes, Suðurnes
  • Suðurland ist eine der acht Regionen Islands. Sie liegt im Süden des Landes. Ihr Verwaltungssitz ist Selfoss in der Gemeinde Árborg. Am 1. Dezember 2008 lebten 24.176 Einwohner auf einer Fläche von 24.690 km² (Bevölkerungsdichte: 0,979 Einwohner/km²).

     

    Der Berg Vörðufell von Skálholt aus gesehen
  • Reykjavík ist die Hauptstadt Islands. Mit ihrer geographischen Lage 270 km südlich des nördlichen Polarkreises ist die Stadt die am nördlichsten gelegene Hauptstadt der Welt.

    Reykjavík ist mit 116.820 Einwohnern (2007) die größte Stadt Islands. Hier wohnen etwa 37,3 % der Gesamtbevölkerung Islands. In der Metropolregion leben sogar über 200.000 Menschen. Die Stadt liegt am Atlantik an der Faxaflói-Bucht unterhalb des etwa 900 m hohen Hausberges Esja.

    Rejkjavík vom Turm der Hallgrímskirche aus gesehen
  • Krýsuvík ist ein Weiler und gleichnamiges Vulkansystem auf der Reykjanes-Halbinsel in Island. Es liegt im Süden der Halbinsel an der Straßenkreuzung 42 und 427 zwischen den Städten Grindavik und Hafnarfjörður.

    Das Hochtemperaturgebiet beim Weiler Krýsuvík nennt sich auch Austurengjar. Es handelt sich um einen aktiven Vulkan. Dies erkennt man an den Solfataren von Seltún und einem weiteren in der Nähe gelegenen Gebiet mit heißen Quellen sowie an den Solfataren an den Berghängen des Sveifluháls. In einer Tiefe von 1.000 m beträgt die Temperatur bereits 200°C.

    Krýsuvík im Winter
  • Gullni hringurinn (wörtlich: Goldener Ring oder Goldene Rundfahrt) ist eine beliebte Reiseroute in Südwest- und Süd-Island. Ausländischen Touristen ist sie meist unter der englischen Bezeichnung “Golden Circle” bekannt. Ausgehend von der Hauptstadt Reykjavík kann man drei der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Insel in einem Tagesausflug besuchen. Bustouren von Reykjavík aus dauern etwa 8,5 Stunden.

    Ausbruch des Großen Geysirs, Haukadalur, am Golden Circle
  • Der See Laugarvatn liegt im Südwesten von Island. Seine Fläche ist mit 2,14 km2 deutlich kleiner als die des benachbarten Apavatn. Der See liegt, genauso wie der gleichnamige Ort an seinem Ufer auf dem Gebiet der Gemeinde Bláskógabyggð.

    Die drei größten Siedlungen sind Reykholt mit 192 Einwohnern, Laugarvatn mit 203 Einwohnern und Laugarás mit 144 Einwohnern.

    Reykholt (nicht zu verwechseln mit Reykholt in Westisland) ist die größte Siedlung der Gemeinde mit heißen Quellen und Gewächshäusern in der Nähe von Skálholt.

    Nutzung der heißen Quellen von Laugarvatn in Gewächshäusern
  • Der Gullfoss (sprich „Gütlfoss“, gull=golden, foss=Wasserfall) ist ein Wasserfall des Flusses Hvítá im Haukadalur im Süden Islands.

    Er gehört mit Þingvellir und den benachbarten Geysiren zum sogenannten Gullni hringurinn (Golden Circle, dt. wörtlich: Goldener Ring oder Goldene Rundfahrt) der berühmtesten Sehenswürdigkeiten Islands.

    Seine durchschnittliche Wasserführung beträgt etwa 109 m³/s. Im Sommer sind es etwa 130 m³/s. Die bisher größte Flut betrug 2.000 m³/s.

    Der Gullfoss-Wasserfall, Südisland
  • Der Kerið ist ein Kratersee in Island. Er ist der östlichste von fünf Kratern der zum postglazialen Grímsnes-Vulkanfeld gehörenden Kraterreihe Tjarnarhólar, die ihrerseits zum Eruptionsgürtel im Reykjanes–Langjökull–Gebiet zählen. Kerið liegt in der Region Suðurland an der Straße von Selfoss ins Haukadalur.

    Der Krater ist 55 m tief. Der Kratersee in Kerið hat eine Größe von ca. 270 x 170 m. Die Wassertiefe schwankt zwischen 7 und 14 m.

    Kratersee des Kerið
  • Das Haukadalur (Südisland) ist ein Tal mit einem Hochtemperaturgebiet am Fuße des Berges Laugarfjall rund um das aktive Vulkansystem des Großen Geysir. Die Geysire gehören zu den bekanntesten Touristenattraktionen Islands. Das Hochtemperaturgebiet ist ca. 500 m lang und ca. 100 m breit. In der Vergangenheit scheint es noch viel umfangreicher gewesen zu sein.

    Geysir im Haukadalur, Südisland
  • Ísafjörður (Eisfjord) ist eine Stadt im äußersten Nordwesten Islands mit 3.968 Einwohnern (2008).

    Ísafjörður liegt, eingefasst von den schroff abfallenden Berghängen des Eyrarfjall (bis 731 m) und des Kirkjubólsfjall (bis 832 m), am Skutulsfjörður, einem Seitenarm des Ísafjarðardjúp. Die Stadt bildet das Wirtschafts- und Verwaltungszentrum der Westfjorde.

    Die Stadt Ísafjörður am Skútulsfjörður
  • Grindavík (dt. „Gitterbucht“) ist eine Stadt in Südwestisland auf der Halbinsel Reykjanesskagi mit 2.850 Einwohnern (2009).

    Die Entfernung nach Reykjavík beträgt 39 km. Die Stadt verfügt über einen der wenigen Häfen an der flachen Südküste. Die meisten Einwohner arbeiten in der Fischindustrie. Inzwischen pendeln immer mehr Menschen nach Reykjavík und die Grundstückspreise tendieren entsprechend nach oben. 

    Blick über Grindavik
  • Keflavík (dt. „Treibholzbucht“) ist eine Hafenstadt in Südwestisland.

    1994 schloss sich Keflavík mit den umliegenden Ortschaften Njarðvík und Hafnir zur Gemeinde Reykjanesbær mit 14.172 Einwohnern (2009) zusammen. Keflavík ist mit 8.169 Einwohnern die größte Stadt der Halbinsel Reykjanesskagi und sechstgrößte Stadt des Landes. Die Entfernung zur Hauptstadt Reykjavík beträgt 40 km. Njarðvík, die westliche Nachbarstadt von Keflavík, die praktisch aus zwei kleineren Städten besteht, schließt mit seinem nördlichen Teil nahezu übergangslos an das Stadtgebiet an.

    Die "Breki" im Hafen von Keflavik
  • Das Vulkansystem der Brennisteinsfjöll liegt im Südwesten der Insel etwa 20 km entfernt von der Hauptstadt Reykjavík auf der Hochebene Hellisheiði und südwestlich des Hengill-Vulkansystems, an das es angrenzt.

     

    Blick über die Hügel der Rauðhólar auf die Brennisteinsfjöll
  • Hengill (isl., gesprochen hengidl) ist ein Vulkansystem im Südwesten von Island. Im Grunde umfasst das Gebiet drei aktive Zentralvulkane. Der eine wird ebenfalls als Hengill bezeichnet, der andere heißt Hrómundartindur, ein dritter befindet sich im Grensdalur, man spricht daher in der Vulkanologie auch von der Hengill-Triple-Junction.

     

    Hengill jenseits des Sees Þingvallavatn
  • Der Kleifarvatn ist ein See auf der Reykjanes-Halbinsel von Island. Er liegt 25 km von Reykjavík entfernt und ca. 10 km südöstlich von Hafnarfjörður.

    Berge rahmen den See von allen Seiten ein, darunter im Westen der 407 m hohe Sveifluháls.

    Der See liegt im südlichen Teil der Halbinsel auf der Verwerfungszone des Mittelatlantischen Rückens und ist über eine Piste zu erreichen. Seine Tiefe betrug bis zum Jahre 2000 bis zu 97 m.

    Kleifarvatn im Winter
  • Die Bláa Lónið(deutsch Blaue Lagune) ist ein Thermalfreibad bei Grindavík auf der Reykjanes-Halbinsel. Das Thermalbad liegt nahe der Hauptstadt Reykjavík und des internationalen Flughafens in Keflavík und ist eine bekannte Touristenattraktion in Südwest-Island. Einen besonderen Reiz hat das Baden in der Winterzeit.

    Becken in der Blauen Lagune bei Grindavík
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