• Suðurland ist eine der acht Regionen Islands. Sie liegt im Süden des Landes. Ihr Verwaltungssitz ist Selfoss in der Gemeinde Árborg. Am 1. Dezember 2008 lebten 24.176 Einwohner auf einer Fläche von 24.690 km² (Bevölkerungsdichte: 0,979 Einwohner/km²).

     

    Der Berg Vörðufell von Skálholt aus gesehen
  • Gullni hringurinn (wörtlich: Goldener Ring oder Goldene Rundfahrt) ist eine beliebte Reiseroute in Südwest- und Süd-Island. Ausländischen Touristen ist sie meist unter der englischen Bezeichnung “Golden Circle” bekannt. Ausgehend von der Hauptstadt Reykjavík kann man drei der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Insel in einem Tagesausflug besuchen. Bustouren von Reykjavík aus dauern etwa 8,5 Stunden.

    Ausbruch des Großen Geysirs, Haukadalur, am Golden Circle
  • Der See Laugarvatn liegt im Südwesten von Island. Seine Fläche ist mit 2,14 km2 deutlich kleiner als die des benachbarten Apavatn. Der See liegt, genauso wie der gleichnamige Ort an seinem Ufer auf dem Gebiet der Gemeinde Bláskógabyggð.

    Die drei größten Siedlungen sind Reykholt mit 192 Einwohnern, Laugarvatn mit 203 Einwohnern und Laugarás mit 144 Einwohnern.

    Reykholt (nicht zu verwechseln mit Reykholt in Westisland) ist die größte Siedlung der Gemeinde mit heißen Quellen und Gewächshäusern in der Nähe von Skálholt.

    Nutzung der heißen Quellen von Laugarvatn in Gewächshäusern
  • Þingvellir ist ein Ort und ein Nationalpark im Süden von Island nahe der Reykjanes-Halbinsel. Zur Zeit der Besiedlung trafen sich zentral in Þingvellir Reitpfade aus allen Teilen des Landes. 2004 wurde der Nationalpark durch die UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.

    Þingvellir am See Þingvallavatn, Südwestisland
  • Der Gullfoss (sprich „Gütlfoss“, gull=golden, foss=Wasserfall) ist ein Wasserfall des Flusses Hvítá im Haukadalur im Süden Islands.

    Er gehört mit Þingvellir und den benachbarten Geysiren zum sogenannten Gullni hringurinn (Golden Circle, dt. wörtlich: Goldener Ring oder Goldene Rundfahrt) der berühmtesten Sehenswürdigkeiten Islands.

    Seine durchschnittliche Wasserführung beträgt etwa 109 m³/s. Im Sommer sind es etwa 130 m³/s. Die bisher größte Flut betrug 2.000 m³/s.

    Der Gullfoss-Wasserfall, Südisland
  • Der Kerið ist ein Kratersee in Island. Er ist der östlichste von fünf Kratern der zum postglazialen Grímsnes-Vulkanfeld gehörenden Kraterreihe Tjarnarhólar, die ihrerseits zum Eruptionsgürtel im Reykjanes–Langjökull–Gebiet zählen. Kerið liegt in der Region Suðurland an der Straße von Selfoss ins Haukadalur.

    Der Krater ist 55 m tief. Der Kratersee in Kerið hat eine Größe von ca. 270 x 170 m. Die Wassertiefe schwankt zwischen 7 und 14 m.

    Kratersee des Kerið
  • Das Haukadalur (Südisland) ist ein Tal mit einem Hochtemperaturgebiet am Fuße des Berges Laugarfjall rund um das aktive Vulkansystem des Großen Geysir. Die Geysire gehören zu den bekanntesten Touristenattraktionen Islands. Das Hochtemperaturgebiet ist ca. 500 m lang und ca. 100 m breit. In der Vergangenheit scheint es noch viel umfangreicher gewesen zu sein.

    Geysir im Haukadalur, Südisland
  • Der Ort Skálholt liegt im Süden Islands in der Gemeinde Bláskógabyggð an der Hvítá und ist Teil des Golden Circle.

    Der kleine Ort besteht nur aus einer relativ großen Kirche und einigen wenigen Häusern. Trotzdem ist er von bemerkenswerter Bedeutung für die Geschichte des Landes, war er doch seit dem Mittelalter neben Hólar der wichtigste Bischofssitz von Island (gegründet 1056).

    Kirche von Skálholt
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