• Svealand ist der mittlere der drei Landesteile (landsdelar) Schwedens. Es umfasst die historischen Provinzen

    • Dalarna
    • Västmanland
    • Uppland
    • Värmland
    • Närke
    • Södermanland.

    Früher gehörte auch Gästrikland dazu, das heute zu Norrland gehört, sowie die Ålandinseln, die heute zur Republik Finnland gehören. Das Gebiet hat eine Fläche von 91.098 km² und eine Bevölkerung von 3.610.400 (2007).

    Hamra National Park, Dalarna, Svealand
  • Mälaren (Mälarsee) ist nach Vänern und Vättern mit 1140 km² der drittgrößte See Schwedens. Westlich von Stockholm gelegen, ist er bis zu 64 m tief und ist über den Södertälje-Kanal, die Hammarby-Schleuse, die Slussen-Schleuse sowie den Norrström mit der Ostsee verbunden.

    Geschichte

    Bis zur Wikingerzeit war der Mälaren eine Ostseebucht. Erst im 10. Jahrhundert wurde er durch die postglaziale Landhebung allmählich von der Ostsee getrennt. Die heutige Oberfläche des Sees liegt etwa 70 cm über dem Meer.

    Der Mälaren (Mälarsee) im Abendlicht
  • Mariefred ist ein Ort in der schwedischen Provinz Södermanlands län und der historischen Provinz Södermanland. Der Ort erhielt seinen Namen von dem 1493 gegründeten Kartäuserkloster Marienfred, auf dessen Grundmauern im 17. Jahrhundert die heutige Dorfkirche errichtet wurde.

    Blick vom Schloß Gripsholms auf Mariefred
  • Birka und Hovgården, gelegen auf zwei benachbarten Inseln (Björkö und Adelsön) in Schwedens drittgrößtem See, dem Mälaren, wurden 1993 in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Sie geben Zeugnis vom Handelsnetz der Wikinger in den 200 Jahren, in denen sie wirtschaftlich und politisch in Europa expandierten. Birka war der wichtigste Handelsplatz Skandinaviens zwischen dem 8. und 10. Jahrhundert, während auf Adelsön bei Hovgården der Wohnsitz des Königs lag.

    Birka, Rekonstruktion von Wikingerbooten
  • Das burgähnliche Schloss Gripsholm im schwedischen Mariefred in der Gemeinde Strängnäs wurde 1537 von Gustav I. Wasa erbaut an der Stelle einer Burg aus dem Jahr 1380. Im Schloss ist heute die Staatliche Porträtsammlung mit einer der umfangreichsten Sammlungen von Porträtzeichnungen untergebracht. Sie umfasst mehr als 2000 Gemälde. Das Schloss ist schwedisches Reichsinteresse.

    Im deutschen Sprachraum wurde es vor allem durch Kurt Tucholskys Roman Schloß Gripsholm bekannt.
      

    Schloß Gripsholm
  • Schloss Drottningholm war ursprünglich ein königliches Lustschloss auf der Insel Lovön im Mälaren in der Gemeinde Ekerö und ist seit 1982 Wohnsitz der schwedischen Königsfamilie. Schloss Drottningholm wurde als erstes schwedisches Kulturdenkmal in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen, und zwar aufgrund zweier spezieller Gebäude, des chinesischen Schlösschens (Kina slott) und des Drottningholmtheaters (Drottningholms slottsteater).

    Schloss Drottningholm (Rückseite)
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