Mittelitalien ist der mittlere Abschnitt der stiefelförmigen Halbinsel Italien, die in Oberitalien, Mittelitalien und Süditalien eingeteilt wird. Es erstreckt sich vom Apenninenkamm zwischen La Spezia und Rimini bis zur historischen Nordgrenze des Königreich Neapel.
Die Toskana bietet kulturell bedeutsame Städte wie Florenz, Siena, Lucca und Pisa und ländliche Regionen mit kleinen Städten, Dörfern, Burgen, Villen und Weingüter. Hauptstadt ist Florenz.
Umbrien (italienisch: Umbria) ist eine Region Italiens mit 866.000 Einwohnern, die zwischen der Toskana, Latium und den Marken liegt. Hauptstadt ist Perugia. Die Region besteht aus den beiden Provinzen Perugia und Terni.
Die Region Umbrien hat 16.500 ha Rebfläche. Weinbau gab es in Umbrien auf beiden Seiten des Tiber schon vor den Römern zur Zeit der Etrusker und Umbrier. Archäologische Funde und über 3.000 Jahre alte, in die Vulkanfelsen getriebene Keller sind dafür historische Zeugen. Ab den 1950er Jahren wurde hier wieder Wein angebaut.
Die italienische Region Marken (ital. Marche) umfasst 24.590 ha Rebfläche verteilt auf 4 Provinzen. Das adriatische Meer und das im Westen liegende Gebirge der toskanischen Apenninen schaffen ein kühles, gemäßigtes Klima. Die Weingärten liegen fast ausschließlich auf Hängen mit häufig lehmhaltigem Boden.
Die Region Lazium (ital. Lazio) mit der Hauptstadt Rom umfasst 47.884 ha Rebfläche. Schon in der Antike gab es hier einen umfangreichen Weinbau und eine ausgeprägte Weinkultur. Das Gebiet lieferte für die Hauptstadt des Römischen Reiches Speise und Trank.
Ancona ist eine Hafenstadt an der italienischen Adriaküste. Sie ist Hauptstadt der Region Marken und der Provinz Ancona. Der Name stammt aus dem Griechischen und bedeutet Ellbogen.