• Unter dem Begriff Ostägäische Inseln werden im Deutschen einige griechische Inseln im östlichen Ägäischen Meer vor der nahen Nordwestküste der Türkei zusammengefasst. Sie gehören verwaltungsmäßig zur Region Nördliche Ägäis. Die südlich gelegenen Inseln der Präfektur Samos werden geografisch üblicherweise zu den Südlichen Sporaden gerechnet, die Inseln nördlich von Lesbos der gleichnamigen Präfektur werden nicht zu den Ostägäischen Inseln gezählt.

    Somit zählen zu den Ostägäischen Inseln

    Das Dorf Inousses auf Inousses, Ostägäische Inseln
  • Die griechische Insel Lesbos liegt in der Nordost-Ägäis und ist im Norden nur etwa 10 km von der türkischen Küste entfernt. Mit einer Fläche von 1.635,9 km² ist sie die drittgrößte Insel Griechenlands. An der Südküste ragen zwei Buchten weit in die Insel hinein. Die höchste Erhebung ist der Olympos mit 968 m Höhe. Lesbos bietet eine abwechslungsreiche Landschaft, herrliche Strände und Buchten, antike Ausgrabungen und heiße Quellen.

    Kloster Limonas, Lesbos
  • Die griechische Insel Chios liegt in der Ägäis und ist der ionischen Küste Kleinasiens vorgelagert.

    Chios gehört zu den ostägäischen Inseln. Chios ist die fünftgrößte Insel Griechenlands und hat etwa 53.000 Einwohner. Chios ist recht gebirgig. Im Norden der Insel liegt das Pelinneo Gebirge mit dem 1.297 m hohen Profitis Ilias als höchstem Berg der Insel.

    Kloster Nea Moni, Chios
  • Die Hafenstadt Mytilini ist wirtschaftliches, administratives und kulturelles Zentrum der griechischen Insel Lesbos. Die Stadt liegt in der Mitte der Ostküste an der mit etwa 3 km schmalsten Stelle der Amali-Halbinsel. Am Hafen und rund um die Marktstraße herrscht geschäftiges Treiben. Auf einer Anhöhe oberhalb der Stadt liegt die Ruine des genuesisch-türkischen Kastells.

    Festung von Mytilini
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