• Grönland ist die größte Insel der Erde und mehr als sechsmal so groß wie Deutschland. Geographisch wird sie zu Nordamerika gezählt, politisch ist sie autonomer Teil des Königreichs Dänemark.

    Erster Schultag in Upernavik, Grönland
  • Qeqqata Kommunia (deutsch: Mittelkommune) ist eine grönländische Großkommune mit einer Bevölkerungszahl von 9.627 (2008). Der Sitz der Kommunalverwaltung liegt in Sisimiut.

    Orte

    • Sisimiut
    • Maniitsoq
    • Kangerlussuaq
    • Sarfannguit
    • Itilleq
    • Kangaamiut
    • Napasoq
    • Atammik

     

  • Die Diskobucht (grönländisch: Qeqertarsuup Tunua, dän.: Diskobugt, engl: Disko Bay) in der Baffin Bay ist eine Bucht an der mittleren Westküste Grönlands bei der Diskoinsel.

  • Sisimiut (dänisch Holsteinsborg) ist mit einer Bevölkerungszahl von 5.344 (2007) die zweitgrößte Stadt Grönlands.

    Sisimiut liegt an der Westküste Grönlands. Etwa 100 Kilometer nördlich des Polarkreises liegt es auf halbem Weg zwischen den bevölkerungsreichen und reichen Gebieten um Nuuk und die Disko-Bucht. Insgesamt lebt in der Region Nuuk, Disko-Bucht, Sisimiut und Upernavik mehr als die Hälfte der grönländischen Bevölkerung.

  • Ilulissat (dän. Jakobshavn) ist die drittgrößte Stadt Grönlands. Die Kommune liegt in Westgrönland am Ostufer der Disko-Bucht und hat 4.512 Einwohner (2007).

    Ilulissat liegt rund 2 km nördlich von der Mündung des Ilulissat-Eisfjords (Jakobshavn Isfjord). Der Tourismus hat sich in den letzten 30 Jahren zu einem weiteren Standbein der lokalen Wirtschaft entwickelt. Ilulissat verfügt über zwei Fischfabriken, in denen insbesondere Krabben und Heilbutt verarbeitet werden. Da Ilulissat nördlich des Hundeäquators liegt, bevölkern mehr als 5.000 Schlittenhunde die Stadt.

  • Nuuk oder Godthåb ist Hauptstadt und zugleich größte Stadt Grönlands mit 15.083 Einwohnern (2008).

    Nuuk liegt circa 250 Kilometer südlich des nördlichen Polarkreises am Eingang des Nuuk-Fjords (grönländisch Nuup Kangerlua, dänisch Godthåbsfjord). Der Golfstrom streift diesen Teil von Grönland und verhindert im Winter das Zufrieren des Meeres. Es herrscht ein subpolares Klima.

  • Der Arctic Circle Trail ist ein 170 Kilometer langer Fernwanderweg an der Westküste Grönlands. Er verläuft ca. hundert Kilometer nördlich des Polarkreises und verbindet die Stadt Sisimiut mit dem nahe am Inlandseis gelegenen Kangerlussuaq (internationaler Flughafen).

  • Oqaatsut (Oqaitsut) ist eine grönländische Siedlung mit ca. 50 Einwohnern, die 18 km nördlich von Ilulissat liegt.

    Ihr englischer Name Rodebay („Rote Bucht“) geht auf die holländischen Walfänger zurück, die sich zu dieser Bezeichnung von der Färbung des Wassers nach erfolgreichem Walfang inspirieren ließen. Der grönländische Name „Oqaatsut“ bedeutet “die Kormorane” und deutet auf die steile Felswand an der Hafeneinfahrt hin, wo sich diese Vögel einst zu Hunderten aufhielten.

  • Aufgrund seiner gewaltigen Ausmaße und seiner großen Bedeutung für die Gletscherforschung wurde der Ilulissat-Eisfjord 2004 zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt.

    Der nach der benachbarten Stadt Ilulissat (dän. Jakobshavn) benannte Eisfjord (grönl.: Kangia) liegt 250 Kilometer nördlich des Polarkreises an der grönländischen Westküste. Er erstreckt sich über fast 100 km Länge und ist 7 km breit und bis zu 1.200 m tief.

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