• Als Seeprovinzen werden New Brunswick, Prince Edward Island und Nova Scotia bezeichnet. Zusammen mit Neufundland und Labrador bilden sie die Atlantischen Provinzen bzw. Ostkanada

    Leuchtturm am Cape Pine, Neufundland
  • New Brunswick (engl.) oder Nouveau-Brunswick (franz.), deutsch Neubraunschweig, ist die einzige offiziell zweisprachige kanadische Provinz, sie hat rund 730.000 Einwohner (2006). Die Hauptstadt ist Fredericton.

     

    Die Wirtschaft New Brunswicks wird vom Finanz- und Dienstleistungssektor dominiert, ist aber bekannter durch Bergbau, Holz- und Landwirtschaft (Kartoffeln) sowie Fischerei (Hummer, Muscheln). Wichtigste Arbeitgeber in der Provinz sind die Unternehmen der Irving-Gruppe, die Provinzregierung und die McCain-Unternehmen (Nahrungsmittel).

    Sir Howard Douglas Hall, University of New Brunswick
  • Der Kouchibouguac-Nationalpark (Engl. Kouchibouguac National Park) ist ein kanadischer Nationalpark in New Brunswick (Ostkanada) nördlich von Richibucto.

    Kouchibouguac National Park, New Brunswick
  • Prince Edward Island ist eine Insel im Atlantik. Sie ist darüber hinaus eine Provinz im Osten Kanadas. Die Nachbarprovinzen der Insel im Westen sind New Brunswick und Nova Scotia, im Osten Neufundland. Prince Edward Island gehört zu den Seeprovinzen und ist flächenmäßig die kleinste Provinz des Landes. Benannt ist sie nach Edward Augustus, Duke of Kent and Strathearn, dem Vater von Königin Victoria.

    Leuchtturm von Panmure Island, Prince Edward Island
  • Neufundland und Labrador (engl. Newfoundland and Labrador, frz. Terre-Neuve-et-Labrador) ist eine der Atlantik-Provinzen im Osten Kanadas. Bis zum Jahr 2001 hieß die Provinz Neufundland.

    Basstölpel (Morus gassanus) am Bird Rock, Neufundland und Labrador
  • Der kanadische Fundy-Nationalpark befindet sich an der Bay of Fundy in der Nähe des Dorfes Alma in der Provinz New Brunswick (Neubraunschweig). Im Park gibt es sowohl Seeküste als auch Küstenwälder, das Parkgelände umfasst ein Gebiet von 207 km².

    Bei Ebbe kann man den Meeresboden, der sich über neun Meter unter der Wasseroberfläche bei Flut befindet, erreichen. Über einen Holzweg sind auch der Wald und das Sumpfgebiet zugänglich. Mehr als 20 Wasserfälle befinden sich auf dem Parkgelände.

    Dickson Falls Wanderpfad, Fundy National Park, New Brunswick
  • Nova Scotia (lateinisch für Neuschottland, franz. Nouvelle-Écosse schot.-gäl. Alba Nuadh) ist eine an der Atlantikküste gelegene Provinz von Kanada, die zum größten Teil aus der gleichnamigen Halbinsel besteht. Die Hauptstadt ist Halifax.

    Landschaft in Nova Scotia
  • Die Hopewell Rocks sind eine bekannte Gesteinsformation im Rocks Provincial Park, die durch gezeitenbedingte Erosion entstanden ist. Die manchmal auch als Flowerpot Rock (deutsch: Blumentopffelsen) bezeichneten Felsen erinnern ihrer Gestalt nach an Blumentöpfe und befinden sich am Hopewell Cape an der Bay of Fundy im kanadischen New Brunswick. Wegen des extremen Tidenhubs (bis zu 21 Meter) stehen die Felsformationen zweimal täglich unter Wasser. Während der Ebbe sind die Felsen vom Meeresboden aus zu besichtigen.

     

    Hopewell Rocks, Rocks Provincial Park, New Brunswick
  • Die Bay of Fundy (englisch auch Fundy Bay, französisch: Baie de Fundy) liegt zwischen den kanadischen Provinzen Nova Scotia und New Brunswick am Golf von Maine mit einer Länge von 220 Kilometer und einer Breite von 60 Kilometer. Sie zeichnet sich durch ihren außergewöhnlich hohen Tidenhub von 15 bis 21 Meter aus. Ihr Name leitet sich von der portugiesischen Bezeichnung Rio Fondo (tiefer Fluss) ab.

    Größte Häfen der Bucht sind Saint John, der unter anderem eine Papiermühle und eine Raffinerie versorgt, Hantsport mit einer weiteren Papiermühle sowie als Gips-Exporthafen und Digby.

    Alma, Bay of Fundy, beim Einsetzen der Flut
  • Yarmouth ist eine Stadt und wichtiger Fisch- und Fährhafen am Golf von Maine im Süden von Nova Scotia. Yarmouth lebt unter Anderem vom Fisch- und Hummerfang, vom Fährhafen und vom Tourismus.

    Fischerboote in Yarmouth, Nova Scotia
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