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Spitzbergen

Reise in die Polargebiete

Die Polargebiete liegen zwischen den Polen und den Polarkreisen. Der nördliche Polarkreis umfasst die Arktis, in deren Zentrum das Nordpolarmeer liegt. Der südliche Polarkreis umfasst die Antarktis. Besonderes Kennzeichen der Polarregionen sind neben dem kalten Klima mit Schnee und Eis, der bis zu einem halben Jahr dauernde Polartag mit der Mitternachtssonne bzw. die Polarnacht und die Polarlichter.

Obwohl die Polarzonen lebensfeindlich sind, finden sich Tiere wie Eisbären oder Pinguine. Nur wenige Pflanzen schaffen es, in der polaren Klimazone zu überleben. Wenn die Sonnenstrahlung es zulässt und die Eisdecke schmilzt, was auch an besonders geschützten Stellen der Antarktis vorkommen kann, wachsen dort einige Flechten, Gräser und Moose. Dies ist besonders auf den antarktischen Inseln und im Südwesten Grönlands der Fall.

Menschliche Siedlungen finden sich in diesen Gebieten nur wenige, die meisten werden von den Inuit im Norden Alaskas und auf Grönland bewohnt. Longyearbyen auf Svalbard (Spitzbergen) gilt mit knapp 2.000 permanenten Einwohnern als nördlichste größte Ortschaft der Welt. Der antarktische Kontinent ist bis auf wenige Wetter- und Forschungsstationen unbewohnt.

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  • Die Antarktis umfasst die um den Südpol gelegenen Land- und Meeresgebiete. Sie wird durch den südlichen Polarkreis begrenzt und reicht somit bis 66° 33′ südlicher Breite. Obwohl die Antarktis für den Menschen eine lebensfeindliche Umgebung darstellt, werden touristische Reisen dorthin immer beliebter.

  • Die Arktis ist der nördlichste zirkumpolare Erdgürtel und bedeckt Teile von Russland, Alaska und Kanada sowie Grönland, Lappland und Spitzbergen, ferner den großenteils von Eis bedeckten Arktischen Ozean (Nordpolarmeer).

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