Halbinsel Chalkidiki
Die Chalkidiki ist eine Halbinsel auf dem Festland von Griechenland, in der Verwaltungsregion Zentralmakedonien südöstlich von Thessaloniki. Die Küstenlinie beläuft sich auf 522 km Länge. Aufgrund ihrer geographischen Form wird die Chalkidiki oft mit einer dreifingrigen Hand verglichen.
In Griechenland bzw. im griechischen Sprachgebrauch ist die Bezeichnung „Finger“ kaum gebräuchlich: hier werden die drei Halbinseln Kassandra, Sithonia und Athos anstelle von „Fingern“ mit „Füßen“ bezeichnet, wobei Kassandra der erste Fuß bzw. Finger, Athos der dritte Finger bzw. Fuß ist. Unter Rückgriff auf die antike griechische Mythologie wird die Chalkidiki auch oft als „Poseidons Dreizack“ bezeichnet.
Aktivitäten, Baden
Das Wasser an den Küsten ist qualitativ gut (blaue Flagge der EU). Auf Chalkidiki existieren einige Flüsse, welche im Sommer aber fast immer ausgetrocknet sind.
- KASSANDRA: Kryopigi 2, Kryopigi 4, Sani 2, Sani 3.
- NEA KALLIKRATEIA: Geoponika Mykoniatika, Kiani, Nea Iraklia, Vergia.
- NEA MOUDANIA : Eleonas.
- ORMILIA: Metamorfosi, Psakoudia.
- PALLINI: Chanioti 3.
- PANAGIA: Kampos.
- SITHONIA: Elia 2, Lagomandra, Makrya Lagada, PORTO CARRAS 1, PORTO CARRAS 2.
- STAGIRON AKANTHOU : Ag. Pavlos, Alykes 1, Ierissos Dimotiki 1, Ierissos Dimotiki 2, Ierissos Dimotiki 3, Kampoudi 1, Kampoudi 2, Kampoudi 3, Nea Roda 2, Ouranoupoli 1, Ouranoupoli 2, Ouranoupoli 3, Porto Agio, Stratoni.
- Toroni: Armenistis, Platanitsi, Sarti 1, Sykia, Toroni.
Klima und Wetter
Das Klima von Chalkidi gliedert sich in drei Vegetationsperioden: Regenzeit, Blüte- und Reifezeit und Trockenzeit. Während das Klima an den Küsten typisch mediterran geprägt ist, machen sich im Zentrum der Insel kontinentale Einflüsse bemerkbar. Die winterliche Regenperiode (November bis Februar) ist regenreich und empfindlich kühl. Gelegentlich fällt sogar Schnee, der in den Bergen bis März/April liegen bleiben kann. Die Temperaturen reichen von 13-15 °C am Tag bis um den Gefrierpunkt in der Nacht.
Die Blüte- und Reifezeit beginnt im März. Dann werden selbst die Sandstrände mit einem Blütenteppich und kleinen Gewächsen überzogen. Die Temperaturen sind dem mitteleuropäischen Frühling ähnlich (10–22 °C).
Erst zur Sommerperiode, die im Juni beginnt, werden die Campingplätze geöffnet. Die Temperaturen betragen mittags nicht selten über 30 °C und es besteht erhöhte Waldbrandgefahr. Diese Periode dauert bis hinein in den Oktober. Öfter als in anderen Regionen Griechenlands kommt es, bedingt durch die hohen Gebirgszüge und die Anbindung ans Festland, zu Schauern und Gewittern. Die Wassertemperaturen betragen 22–27 °C.
Tourismus
Ein großes wirtschaftliches Potential hat die Tourismusbranche, besonders um Kassandra und Sithonia.
Sehenswürdigkeiten
- Höhle von Petralona – Fundstätte prähistorischer Menschen
- Kanal von Potidea – kleine Ausgabe des Kanals von Korinth
- Antikes Olynthos
- Antikes Stageira – Geburtsstätte von Aristoteles (heute Olympiada)
- Wälder des Cholomontas-Massivs
- Wälder von Nordost-Chalkidiki
- Strände der Sithonia
- Lagune und Inseln von Vourvourou auf Sithonia
- Strände der Kassandra
- Festung von Rentina
- Frangokastro bei Ouranopolis an der Grenze zu Athos
- Xerxes-Kanal bei Nea Roda
- Parthenonas – verlassenes, dann verfallenes und wiederbewohntes typisches Dorf (bei Neos Marmaras)
- Tempel des Ammon Zeus – bei Kallithea
- Sani
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