Krater des Volcán Poás Fotograf: Lizenz: CC-by-sa-3.0
Krater des Volcán Poás

Urlaub in Costa Rica

Costa Rica ist ein Staat in Zentralamerika. Er grenzt im Norden an Nicaragua und im Süden an Panama. Hauptstadt ist San José.

Geografie und Landschaft

Topographisch lässt sich Costa Rica in fünf Großräume gliedern: in die vulkanischen Bergketten der Cordilleras, das Valle Central mit der Hauptstadt San José, die Schwemmlandebenen der Karibikküste, die zentrale Pazifikküste und die trockene Halbinsel Nicoya im Nordwesten. In den Cordilleras gibt es eine Vielzahl noch aktiver und erloschener Vulkane, darunter der Turrialba. Die drei am meisten besuchten Vulkane sind der Volcán Poás (2.704 m), der Arenal (1.633 m) und der Irazú (3.432 m).

Klima und Wetter

Das Klima Costa Ricas ist durch zwei Jahreszeiten gekennzeichnet. Die Regenzeit erstreckt sich von Mai bis November, die Trockenzeit von Dezember bis April. Aufgrund der Lage zwischen 8° und 11° nördlicher Breite befindet sich Costa Rica in den Tropen, allerdings differieren die Niederschläge erheblich. In San José fallen im Jahr 1.867 mm, in Puerto Limón an der Karibikküste mit 3.518 mm fast doppelt so viel.

Sehenswürdigkeiten

Rund 27 % der Fläche Costa Ricas stehen unter Naturschutz. In dem 1969 erlassenen Gesetz zur Erhaltung des Waldes wurde Santa Rosa im Nordwesten des Landes an der Pazifikküste als erster Nationalpark eingerichtet. Mehr als 20 Nationalparks gibt es über das Land verstreut mit ganz unterschiedlichen Merkmalen. Der Natur- und Waldschutz wird in Costa Rica inzwischen als wichtiger Bestandteil der staatlichen Umweltpolitik angesehen, so dass sich große Flächen des einst stark dezimierten Regenwaldes erholen konnten. Heute ist wieder mehr als 50 Prozent des Landes von Wald bewachsen. Zum Schutz des Waldes setzt Costa Rica erfolgreich auf den Ökotourismus. So geben rund 1,5 Millionen Touristen jährlich fast 1,5 Milliarden Dollar für einen Besuch der Regenwälder und anderer ökologischer Ziele Costa Ricas aus.

  • Cocos-Insel (Isla del Coco): Die zu Costa Rica gehörende unbewohnte Isla del Coco liegt 500 km vor der Küste im Pazifischen Ozean und darf nur mit besonderer Genehmigung betreten werden. Seit 1997 ist sie UNESCO Weltnaturerbe.
  • Talamanca-Gebirge und Nationalpark La Amistad: seit 1983 UNESCO Weltnaturerbe
  • Schutzgebiete in Guanacaste: Nationalparks Santa Rosa, Guanacaste und Rincón de la Vieja, seit 1999, UNESCO Weltnaturerbe
      

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