Urucum (Bixa orellana), aus deren Samen rotes Pigment gewonnen wird Fotograf: Lizenz: public domain
Urucum (Bixa orellana), aus deren Samen rotes Pigment gewonnen wird

Nicaragua

Der Staat Nicaragua liegt in Zentralamerika. Er grenzt im Norden an Honduras und im Süden an Costa Rica sowie im Westen an den Pazifik und im Osten an die Karibik. Hauptstadt ist Managua.

Die Artenvielfalt in Nicaragua ist groß. In den Regenwäldern leben unter anderem Jaguare, Pumas, Ozelote sowie verschiedene Affenarten und Reptilien wie Alligatoren und Schlangen. Zudem gibt es eine Vielzahl an Vogelarten, wie Papageien, Tukane, Pelikane und Kolibris.

Geografie und Landschaft

Nicaragua wird parallel zur Pazifikküste von einer Kette aktiver Vulkane durchzogen, weshalb es auch das „Land der tausend Vulkane“ genannt wird. An der Pazifikküste liegen auch die Zentren und wichtigsten Siedlungsräume des Landes, während die östlichen und südlichen Landesteile dünn besiedelt sind. Zwei große Binnenseen prägen die Geographie − der größere Nicaraguasee (Lago Cocibolca) im Südwesten mit mehreren Inseln und der kleinere Managuasee im Westen. Die Karibikküste im Osten des Landes ist eine große Regenwaldregion. Sie wird auch Miskitoküste genannt. Die höchste Erhebung ist der Cordillera Isabella mit 1.963 m.

Reiseziele und Sehenswürdigkeiten

  • Ruinen von León Viejo, 2000, UNESCO Weltkulturerbe

Anreise und Verkehr

Die Infrastruktur ist vergleichsweise gut entwickelt in Nikaragua. Im Vergleich mit anderen Zentralamerikanischen Staaten gibt es nur wenige unbefahrbare Straßen.

  • Straße: Die Panamericana verläuft durch Nicaragua, unter anderem durch die Städte Managua, Granada und Rivas. Am Grenzübergang Penas Blancas trifft sie auf das Staatsgebiet von Costa Rica. Das Straßennetz ist im Südwesten relativ gut ausgebaut und dank einer kürzlichen Generalüberholung auch teilweise in besserem Zustand als zum Beispiel ein Großteil der Straßen Costa Ricas.
  • Flug: Zwischen Managua, Bluefields, Puerto Cabezas, San Carlos und den Corn Islands verkehrt eine inländische Fluglinie.
  • Fähre: An der Karibikküste, im Nicaragua-See und auf dem Río San Juan gibt es regelmäßige Schiffsverbindungen.

 

Quelle: Wikipedia Lizenz: CC-by-sa-3.0

  • Der Managuasee (span. Lago de Managua), auch Xolotlán, ist einer der beiden großen Süßwasserseen des mittelamerikanischen Staates Nicaragua.

  • Der Nicaraguasee (spanisch Lago de Nicaragua), auch Cocibolca, ist der größte See in Mittelamerika.

  • Zapatera ist eine durch den nicht mehr tätigen gleichnamigen Schildvulkan gebildete 52 km² große Insel im Nordwesten des Nicaraguasees.

  • Ometepe (span. Isla de Ometepe) ist eine Insel des Nicaraguasees und mit etwa 270 km² weltweit die größte vulkanische Insel in einem Süßwassersee.

  • Solentiname (IPA /solεnti’name/) ist ein aus 36 Inseln bestehender Archipel am südlichen Ende des Nicaraguasees.

  • Managua ist die Hauptstadt des mittelamerikanischen Staates Nicaragua. Managua in nahuati bedeutet „dort, wo es eine große Wasseroberfläche gibt“ und bezieht sich auf die großen Seen und Lagunen der Hauptstadt, die sich etwa 20 Kilometer am Südufer des Lago Xolotlan (Managuasee) entlangziehen.

    Kathedrale Santiago de Managua
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