Urlaub auf den Bermudas
Bermuda ist eine Inselgruppe im Atlantik. Als britisches Überseegebiet ist sie Teil des Vereinigten Königreichs. Bermuda liegt östlich des US-Bundesstaats North Carolina. Hauptstadt ist Hamilton.
Die Bermuda-Inseln sind vor allem wegen der Geschichten über das Bermudadreieck, für die Bermudashorts und das Bermuda-Rigg bekannt geworden. Der wichtigste Wirtschaftszweig ist der Fremdenverkehr mit 40 % des Bruttoinlandsprodukts. Rund 90 % der Touristen kommen aus den USA, aber zunehmend auch aus Westeuropa. Das subtropische Klima ermöglicht eine intensive Landwirtschaft. Angebaut werden vor allem Südfrüchte, Kartoffeln, Gemüse, Tabak und Blumen. Der Fischfang deckt nur den eigenen Bedarf. Kleine Industriebetriebe verarbeiten Duftstoffe und stellen Pharmazieprodukte und kosmetische Produkte her.
Geografie
Die Bermuda-Inseln bestehen aus etwa 150 Koralleninseln, von denen Grand Bermuda die größte ist. Im Nordwesten grenzen Somerset Island und im Nordosten Saint George’s Island an die Hauptinsel.
Die höchste Erhebung des Landes ist der Town Hill mit 79 m. Die Inseln sind stark zergliedert mit zahlreichen Karsthöhlen und von Korallenriffen umgeben. Es sind die nördlichsten tropischen Korallenriffe der Erde. Es gibt nur eine Stelle im östlichen Bermuda, an der große Schiffe die Riffe passieren können. Da es keine Flüsse auf den Inseln gibt, muss das Regenwasser in Zisternen gesammelt werden.
Klima und Wetter
Das Klima auf den Bermuda-Inseln ist subtropisch-feuchtwarm. Allerdings können im Januar auch Tiefsttemperaturen von 5 Grad auftreten. Im September kommt es häufig zu Hurrikanen.
Natur
Charakteristisch für die subtropische Vegetation sind Gummibäume, Salbei-Arten und die Bermuda-Zeder. An manchen Küstenabschnitten wachsen auch Mangrovenbäume. Es handelt es sich um das nördlichste Vorkommen von Mangroven im Atlantik. Auf den Bermuda-Inseln gibt es mehrere Nationalparks, sowohl über als auch unter Wasser.
Reiseziele und Sehenswürdigkeiten
- Stadt St. George’s auf den Bermudas, 2000, UNESCO Weltkulturerbe
Quelle: Wikipedia Lizenz: CC-by-sa-3.0

