Riff an der Küste von Rarotonga Fotograf: Lizenz: CC-by-sa-3.0
Riff an der Küste von Rarotonga

Südseeurlaub auf Rarotonga

Die Insel Rarotonga ist die am dichtesten besiedelte und mit einer Fläche von rund 67 km² die größte der 15 Cookinseln  im Südpazifik. Rarotonga ist touristisch gut erschlossen.

Die Insel ist vulkanischen  Ursprungs mit einem nahezu geschlossenen Saumriff, das eine türkisfarbene Lagune mit nur wenigen Durchlässen umfasst. Im Süden ist die Lagune etwas breiter und schließt vier mit Palmen bewachsene Motus ein. Das Inselinnere ist gebirgig und mit dichtem tropischen Regenwald bewachsen. Die höchste Erhebung ist der Te Manga  mit 652 Metern.

Die landwirtschaftlichen Anbauflächen liegen entlang des stellenweise sehr schmalen Küstenstreifens. Angebaut werden Yams, Taro, Brotfrucht und alle Arten von tropischen Früchten. Die sehr verbreitete Kokospalme ist die Grundlage für eine kleine Kopra-Produktion.

Auf Rarotonga wohnen mit 14.153 Menschen (2006) rund 70 Prozent der Gesamtbevölkerung der Cookinseln (19.569).

Klima und Wetter

Das Klima ist tropisch feucht-heiß mit nur gering ausgeprägten Jahreszeiten. Regenschauer sind häufig, dauern jedoch nie lang an.

Anreise und Verkehr

  • Flug: Die Landebahn des Flugplatzes ermöglicht auch die Landung mit Großraumflugzeugen. Der Linien-Flugverkehr wird überwiegend durch die Air New Zealand abgewickelt.
  • Straße und Bus: Rarotonga hat nur eine Hauptstraße, die als Küsten-Ringstraße 31 Kilometer rund um die Insel weiterführt. Auf ihr verkehrt auch der Linienbus, der stündlich sowohl im Uhrzeigersinn als auch gegen den Uhrzeigersinn um die gesamte Insel fährt und dabei nach Wunsch der Fahrgäste anhält.

Unterkünfte

Die Unterkünfte reichen von Privatquartieren bis hin zu Luxushotels.

Sehenswürdigkeiten

Inselrundfahrt mit dem Linienbus bietet Ausblicke auf das Meer und die Berge, von Interesse sind dabei auch die einheimischen Fahrgäste, die zum Teil abenteuerliche Lasten transportieren.

  • alte Straße Ara Metua: Parallel zur Ringstraße verläuft etwas mehr im Landesinnern die alte Straße Ara Metua. Sie ist nicht durchgehend erhalten und erschließt heute nur noch einige Plantagen. Für den Wanderer oder Radfahrer bietet sie jedoch interessante Ausblicke.
  • Arai te Tonga: Im Nordosten liegt unweit der alten Straße der Arai te Tonga, eine vor 800 Jahren errichtete steinerne Kultplattform. Der Ort ist den Bewohnern heute noch heilig. Die Ariki, die (inzwischen demokratisch gewählten) Māori-Häuptlinge der Insel, werden hier feierlich in ihr Amt eingeführt.
  • Alter Hafen Ngatangiia: Im Osten der Insel Roratonga liegt hinter einem Durchbruch im Korallenriff der alte Hafen Ngatangiia. Hier sollen im Jahre 800 n. Chr. die ersten Siedler aus Polynesien gelandet sein.
  • Schwarzer Monolith: In der Nähe des Flughafens im Nordwesten liegt am Strand ein großer, schwarzer Monolith (Blackrock), um den sich viele Legenden ranken. Von hier sollen die Seelen der toten Māori ihre letzte Reise westwärts über das Meer zum legendären Land Avaiiki oder Hawaiki, dem Ursprung aller Māori, antreten.
  • Titikaveka: malerisches Dorf.

Strand

  • Strand Muri Beach: Nur wenige Kilometer vom alten Hafen Ngatangiia entfernt liegt der Muri Beach. Der feine weiße Sandstrand, die blaue Lagune und der Blick auf die vorgelagerten palmenbewachsenen Moutus lässt alle Südseeträume wahr werden. Hier sind auch der Segelclub und die meisten Touristenhotels der Insel angesiedelt. Von hier bis zum malerischen Dorf Titikaveka im Süden erstrecken sich die schönsten Sandstrände der Insel.

Quelle: Wikipedia Lizenz: CC-by-sa-3.0

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