Fidschi-Kammleguan (Brachylophus vitiensis) Fotograf: Lizenz: CC-by-sa-3.0
Fidschi-Kammleguan (Brachylophus vitiensis)

Fidschi

Fidschi (engl.: Fiji Islands) ist ein Inselstaat im Südpazifik nördlich von Neuseeland und östlich von Australien. Fidschi ist seit 1970 unabhängig. Die attraktivsten Ziele für Touristen sind kleine Resortinseln auf den Mamanucas, den Yasawas oder Strände der Coral Coast auf der Hauptinsel Viti Levu. Auf Taveuni und Vanua Levu spielt außerdem der Tauchtourismus eine Rolle.

Fidschi ist eine isolierte Inselgruppe im Südwestpazifik 2.100 Kilometer nördlich von Auckland, Neuseeland. Der Archipel besteht aus 332 Inseln, von denen 110 bewohnt sind. Die Hauptinseln Viti Levu (10.429 km²) und Vanua Levu (5.556 km²) umfassen fast neun Zehntel der Landesfläche und sind wie die meisten der Fidschiinseln vulkanischen Ursprungs, die kleineren Inseln entstanden aus Korallenriffen. Der höchste Berg ist mit 1.324 Meter der Mount Victoria (Tomanivi) auf Viti Levu. Die Hauptstadt ist Suva.

Fidschi liegt im Südpazifik bei den Touristenankünften mit Abstand an der Spitze. Das an zweiter Stelle stehende Französisch-Polynesien hatte 2003 nur etwa halb so viele Touristen (212.767) und Samoa weniger als ein Viertel (92.313). Fiji eignet sich für Individualreisen, denn es verfügt über ein gutes Netz an Unterkünften und über ein gutes Verkehrsnetz.

Klima und Wetter

Es herrscht tropisch-heißfeuchtes Klima mit Temperaturen von 16 bis 32 Grad Celsius. In der niederschlagsreicheren Sommerzeit von November bis April suchen tropische Wirbelstürme (Zyklone) den Südpazifik heim. In den Wintermonaten von Mai bis Oktober bringen beständige Südostwinde kühlere Luft. Diese trifft auf warme äquatoriale Luft (South Pacific Convergence Zone) und verursacht Wolkenbildung und Regenfälle. Diese durch Passatwinde verursachten Wetterlagen bringen speziell der bergigen, dicht bewaldete Südostküste der Hauptinsel (Viti Levu) starke Regenfälle. Die westlichen Hänge mit lichtem Baumbestand und Grasland sind wesentlich trockener. Über zwei Drittel der Landesfläche von Fidschi sind bewaldet und nur ein geringer Anteil ist Weideland.

Veranstaltungen

Das größte Fest in Fidschi ist das Hibiskusfest, das im August eine Woche lang in der Hauptstadt Suva gefeiert wird.

Einreise

Bei der Einreise bekommen Europäer ein Viermonats-Visum in ihren Pass gestempelt. Es wird ein Nachweis der Wiederausreise (Flugticket) und ein paar Angaben zur Unterkunft verlangt. Außerdem muss der Reisepass bei Ausreise noch mindestens drei Monate gültig sein.

Anreise und Verkehr

  • Flug: Die Städte Nadi und Suva (Nausori) auf der Hauptinsel Viti Levu besitzen internationale Flughäfen. Der wichtigste internationale Flughafen ist der Nadi International Airport. Von Deutschland aus beträgt die Flugzeit auf die Fidschis ca. 20 Stunden. Die Fidschi-Inseln haben eine eigene Fluggesellschaft, die Air Pacific, mit der sie vor allem die umliegenden Inseln anfliegen. Neben Air Pacific gibt es die Inlandsfluggesellschaften Sun Air und Air Fiji, die die meisten größeren Inseln und Städte anfliegen. Die meisten größeren Inseln haben einen kleinen Flugplatz. Air Fiji und Sun Air o.a. fliegen regelmäßig die Inseln zu günstigen Preisen an. Wo man nicht mit dem Flieger hinkommt, fährt ein Schiff.
  • Schiff: Fidschi ist einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte im südlichen Teil des Pazifischen Ozeans. Regelmäßige Schiffsverbindungen bestehen mit den USA, Kanada, Australien, Neuseeland sowie einigen Pazifikinseln. Haupthafen ist in der Hauptstadt Suva. Die Fähren gehen von Suva oder Nadi zu den verschiedenen Inseln der Fidschis. Bedeutend ist auch der Hafen von Lautoka, einem Zentrum der Zuckerindustrie.
  • Straße: Die Länge des Straßennetzes in Fidschi beträgt 3.440 Kilometer. Es herrscht Linksverkehr.
  • Bus: Der öffentliche Nahverkehr wird mit dem Omnibus abgewickelt. Die Busnetze sind gut ausgebaut.

 

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  • Taveuni ist mit 442 Quadratkilometern die drittgrößte Insel der Fidschi-Inseln. Taveuni ist auch unter dem Namen die Garteninsel bekannt, da 60 % mit tropischem Regenwald  bedeckt ist.

    Wasserfall auf Taveuni
  • Kadavu ist mit 411 Quadratkilometer Fläche die viertgrößte der Fidschi-Inseln.Taucher besuchen die Insel wegen ihrer Nähe zum Great Astrolabe Riff. Die schönen Strände und tropische Vielfalt an Pflanzen und Tieren sind weitere Anziehungspunkte.

    Strand auf Kadavu
  • Die Mamanucas sind ein zu Fidschi gehörender Archipel und ein viel besuchtes Touristenziel  der Fidschis. Auf nahezu allen Inseln, auch den kleinen, sind Ferienhotels, überwiegend der oberen Preisklasse mit einer entsprechenden Infrastruktur. Die Hotels bieten alle Arten von Wassersport an.

    Mamanuca-Inselgruppe
  • Vanua Levu ist mit etwa 5.500 km² die zweitgrößte Insel im Südpazifik-Staat Fidschi. Die Insel liegt etwa 70 km nördlich von Fidschis größter Insel Viti Levu und ähnelt in ihrer Form einem spitzen Dreieck.

  • Viti Levu ist die 10.429 Quadratkilometer große Hauptinsel der Fidschi-Gruppe im Südpazifik. Die Insel ist vulkanischen Ursprungs und erstreckt sich von Nord nach Süd über etwa 106 und von Ost nach West über rund 146 Kilometer.

    Nausori Highlands auf Viti Levu, Fidschi
  • Die Yasawa-Inseln sind eine Inselgruppe von etwa 20 Inseln (sechs Hauptinseln und mehrere kleinere Inseln) des Inselstaats Fidschi. Das Gebiet umfasst ca. 135 Quadratkilometer. Insgesamt leben etwa 1.120 Einwohner auf den Inseln. Der Archipel erstreckt sich über mehr als 80 km in nordöstlicher Richtung ca. 40 km westlich von Lautoka. Die Inseln sind vulkanischen Ursprungs und sehr gebirgig, mit Bergspitzen von 250 bis 600 Metern.

    Blick auf Waya Lailai von Kuata
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