Hermannsfeste Fotograf: Lizenz: CC-by-sa-3.0
Hermannsfeste

Narva

Narva (deutsch Narwa) ist die drittgrößte Stadt Estlands. Sie ist das Zentrum der großen russischen Minderheit  Estlands, zu der ca. 95% der Einwohner Narvas gehören. Narva ist eine wichtige Industriestadt Estlands. Die restaurierte Festung des Deutschen Ordens liegt gegenüber der russischen Festung Iwangorod.

Narva ist die östlichste Stadt Estlands  an der Grenze  zu Russland  am Fluss Narva, der hier den Grenzfluss bildet und in der Nähe der Stadt in die Ostsee mündet. Zusammen mit Iwangorod  auf der russischen Seite bildet Narva eine Zwillingsstadt.

Sehenswürdigkeiten

  • Hermannsfeste (Hermanni Linnus): Die restaurierte Festung des Deutschen Ordens liegt gegenüber der russischen Festung Iwangorod. Im Turm der Festung ist die geschichtliche Ausstellung des Narva Museums untergebracht.
  • Narva Museum: mit umfangreicher Ausstellung in der Hermannsfeste zur Geschichte von Stadt, Festung und Region sowie der in einem barocken Altstadtgebäude aus dem 18. Jahrhundert untergebrachten Kunstgalerie.
  • Deutscher Kriegsgräberfriedhof: Am Stadtrand von Narva liegt am Grenzfluss Narva, ein deutscher Kriegsgräberfriedhof, der bereits 1943 von der deutschen Wehrmacht angelegt wurde. Er wird seit der Mitte der 1990er Jahre vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge betreut und unterhalten.
  • Das barocke Rathaus wurde nach schweren Kriegsbeschädigungen wieder aufgebaut.
  • Erhalten sind die im Wiederaufbau befindliche evangelische Kirche sowie die orthodoxe Kirche.

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  • Der Peipussee ist ein zwischen Estland und Russland  gelegenes Binnengewässer. Mit 3.555 km² ist er ungefähr siebenmal so groß wie der Bodensee.

    Peipussee bei Ranna, Estland
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