Sinai
Die Sinai-Halbinsel ist eine zu Ägypten gehörende Halbinsel des Roten Meers. Die 60.000 km² große Sinai-Halbinsel liegt zwischen dem afrikanischen Kontinent, dem Golf von Sues im Wetsen und den Golf von Aqaba Osten.
Der Tourismus wurde vor mehr als 20 Jahren von den Beduinen initiiert, die durch ihre Gastfreundschaft Globetrotter aus aller Welt im Sinai willkommen hießen. Sie waren auch die Erbauer der ersten Urlaubcamps, die sich idyllisch in die Küstenlandschaft des Roten Meeres schmiegen. In den letzten Jahren bauen internationale Veranstalter dort immer mehr Hotels.
Geografie und Landschaft
Geologisch wird der Sinai zu Asien gerechnet. Die Landschaft ist wüstenhaft und besonders im Süden von schroffen, kahlen Gebirgen geprägt. at-Tih ist der Name der nördlichen Sandwüste des Sinais zwischen Nordsinai und dem Gebirge, zu dem der Berg Sinai und der Katharinenberg (Dschabal Katrina) – mit 2.642 m Höhe die höchste Erhebung der Halbinsel – gehören.
Klima und Wetter
Mit 20 mm bis 50 mm Niederschlag pro Jahr ist es die unwirtlichste Gegend der Halbinsel. Dagegen ermöglichen Niederschläge von 150 mm bis 200 mm im Südsinai Viehhaltung durch Nomaden.
Reiseziele und Sehenswürdigkeiten
An der Südspitze des Sinai gibt es einige touristische Einrichtungen. So der Ort Sharm El-Sheikh mit vielen Hotels und das ehemalige Fischerdorf/Beduinenlager Dahab, wo im Meer Korallenriffe zu einem beliebten touristischen Ziel für Taucher aus aller Welt geworden sind. Die Korallenriffe gehören zu den Nationalparks Dahab und Wadi Nabq.
Bekannte touristische Orte der Beduinen am Golf von Aqaba sind außer Dahab, Nuwaiba mit Tarabeen und Muzeina, Mahash mit idyllischen Beduinen-Camps für verträglichen Tourismus (Strandurlaub, Abenteuerreisen, Studienreisen) und Taba, das an der Grenze zu Israel liegt.
An der äußersten Südspitze befindet sich, ebenfalls reich an Korallenriffen, der unbewohnte Nationalpark Ras Mohammed.
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