Waldelefant (Loxodonta cyclotis) Kuh mit Jungem Fotograf: Lizenz: CC-by-sa-2.5
Waldelefant (Loxodonta cyclotis) Kuh mit Jungem

Bia-Tawaya-Nationalpark

Der Bia-Tawaya-Nationalpark ist ein Nationalpark  in der Western Region von Ghana, dessen vorherrschende Vegetationsform unberührter tropischer Regenwald ist. Der Nationalpark wurde 1983 zum Biosphärenreservat der UNESCO erklärt.

Auf einer Meereshöhe von 145 bis 230 m fallen hier jährlich 1.300 bis 1.600 mm Regen. Er wurde 1974 mit einer Fläche von 308 km² gegründet. Seine derzeitige Größe beträgt 78 km². Im Süden schließt sich ein 1000 km² großes Regenwaldgebiet  an, das als Bia Gameproduction Reserve unter einen gewissen Schutz gestellt ist, jedoch zahlreiche für den Holzhandel interessante Baumarten enthält.

Der Park ist bedeckt von teilweise unberührtem Regenwald mit zahlreichen immergrünen und laubabwerfenden Baumarten, Palmen, Lianen und Orchideen. Eine Vielzahl der Pflanzen, Bäume und Blumen ist als selten einzustufen.

Man findet hier die klassischen Tierarten des Regenwaldes, unter ihnen auch Leoparden, Bongos, Büffel sowie viele Affenarten einschließlich Schimpansen, außerdem zahlreiche Vogelarten und Antilopen. Nach Angaben aus dem Jahr 1987 beherbergt dieses große Ökosystem noch etwa 150 Waldelefanten.

Quelle: Wikipedia Lizenz: CC-by-sa-3.0

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