Stockfisch (Bacalhau) Fotograf: Lizenz: CC-by-sa-3.0
Stockfisch (Bacalhau)

Essen und Trinken in Portugal

Die portugiesische Küche ist mannigfaltig, weil die Portugiesen viele Dinge in ihre Kochtraditionen aufnahmen, die sie auf ihren Entdeckungsfahrten kennen lernten. In jeder Region Portugals gibt es eigene Spezialitäten. Neben Rindfleisch wird in Portugal häufig auch Ziegenfleisch (Cabrito) und Lammfleisch (Borrego) gegessen.

Gerichte

Bacalhau: Eine wichtige Rolle in der Portugiesischen Küche spielt der Bacalhau. Die Portugiesen sind nicht nur der weltgrößte Konsument, sie kennen auch die originellsten Zubereitungsarten. Er wird roh gegessen, mariniert, gegrillt, gekocht, man verarbeitet ihn in Suppen, Salaten, Vorspeisen (Pastel de Bacalhau), Hauptgerichten und sogar Desserts. So wird gesagt, dass es in Portugal für jeden Tag des Jahres ein Bacalhaurezept (365) gibt, Experten sprechen sogar von mehr als 1001 Rezepten.

Sardinhas Assadas, gegrillte Sardinen sind in ganz Portugal ein wichtiges, traditionelles Essen. Am 13. Juni, dem Feiertag von Antonius von Lissabon des Schutzpatron der Stadt, sind die gegrillten Sardinen ein wichtiger Teil der Feiern.

Caldo verde ist eine Grünkohl-Kartoffelsuppe aus einem speziellen portugiesischen Kohl (Couve-galega), die typischerweise mit Broa (Maisbrot) und Chouriço serviert wird.

Rissóis de Camarão, kleine frittierte Pasteten mit einer Krabben- oder Muschelfüllung, sind eine Spezialität der Estremadura, die in ganz Portugal sehr beliebt ist.

Caldeirada (eine Fischsuppe)

Sopa alentejana (eine Suppe mit Brot, Ei, Koriander, Knoblauch und Olivenöl). Suppe hat in der Portugiesische Küche einen etwas „höheren“ Stellenwert und wird auch in Schnellrestaurants angeboten.

Ameijoas na cataplana: ein Muscheleintopf mit Schweinefleisch, Speck und Zwiebeln.

Süßspeisen

Portugiesische Süßspeisen sind Arroz doce (Milchreis), Pudim flam (Karamellpudding) und Mousse au Chocolat. Desserts sind in Portugal durch den maurischen Einfluss oft sehr süß.

Pastel de Belém oder Pastel de Nata ist eine Spezialität aus Lissabon (Belém), eine Blätterteigtörtchen mit einer Sahne- und Eierfüllung. Inzwischen fanden die Pasteis de Belém über Macao, das bis 1999 portugiesische Kolonie war, auch eine weitere Verbreitung in China. Das Puddingtörtchen – bestehend aus Kuchen- oder Blätterteig, gefüllt mit cremigem Vanillepudding und bestäubt mit Zimt und Puderzucker – wurde vermutlich bereits vor dem 18. Jahrhundert von Mönchen des Hieronymus-Kloster in dem Lissabonner Stadtteil Belém hergestellt. Nach der Säkularisierung der Klöster beschlossen die Mönche im Jahr 1837, Delikatessen zu produzieren, welche an die Lissabonner verkauft werden sollten. Heute besuchen viele Einheimische und Touristen die große Caféterie der dortigen Fabrik, um die Pastéis zu erwerben.

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  • Madeira ist eine portugiesische Insel vulkanischen Urspungs 1.000 km südwestlich von Lissabon und 700 km westlich der marokkanischen Küste im Atlantischen Ozean. Im Jahr 2005 besuchten ca. 1 Million Touristen die Insel, wobei ungefähr 200.000 mit Kreuzfahrtschiffen kamen und daher nur kurz verweilten.

    Lorbeerwald Laurisilva auf Madeira (UNESCO Weltkulturerbe)
  • Die Azoren sind eine Gruppe von 9 größeren und mehreren kleineren portugiesischen Atlantikinseln, die 1.500 km westlich vom europäischen Festland und 3.600 km östlich von Nordamerika liegen.

    Lagoa da Caldeira de Santo Cristo, Insel São Jorge
  • Die Algarve ist die südlichste Region Portugals mit ca. 400.000 Einwohner. Größte Stadt und Verwaltungssitz der Region ist Faro. Vor allem die Südküste der Algarve ist touristisch stark erschlossen.

    Algarve
  • Die Região de Lisboa (Region Lissabon) ist eine portugiesische Region, die sich aus Teilen der Distrikte Lissabon und Setúbal zusammensetzt.

    Sesimbra, Distr. Setúbal, Reg. Lisboa e Vale do Tejo
  • Der Alentejo ist eine Region im Süden Portugals.

    Ein Dolmen (Anta) von Paço das vinhas, Alentejo
  • Die Região Norte (Region Nord) ist eine Region Portugals. Sie umfasst die Distrikte Viana do Castelo, Porto, Vila Real, Bragança und Braga zur Gänze sowie Teile der Distrikte Aveiro, Viseu und Guarda.

    Praça da República, Viana do Castelo, Região Norte
  • Die Região Centro (Region Mitte) ist eine Region von Portugal. Sie umfasst die Distrikte Coimbra und Castelo Branco zur Gänze, dazu den Großteil der Distrikte Aveiro, Viseu und Guarda, drei Viertel des Distrikts Leiria und einen Kreis des Distrikts Santarém.

    Bibliothek, Univ. von Coimbra, Região Centro
  • Madeira ist als Wanderparadies bekannt, mit frühlingshaften bis sommerlichen, angenehmen Temperaturen das ganze Jahr hindurch. Kerngebiet für Wanderungen ist die Gegend zwischen Porto da Cruz und Santana im Norden.

    Weg zum Pico do Arieiro
  • Eine der Spezialitäten der madeirensischen Küche ist der Schwarze Degenfisch.

    Espade - Schwarzer Degenfisch
  • Albufeira ist eine Stadt an der Algarve im Süden Portugals.

    Die Wirtschaft wird überwiegend vom Tourismus getragen. So kommen zu den rund 30.000 Einwohnern noch rund 300.000 Feriengäste in der warmen Jahreszeit hinzu, die in den über 160 Hotels und Ferienanlagen wohnen. Die Stadt ist durch einen Tunnel mit dem Strand Praia do Peneco verbunden. Hinzu kommen Treppenabgänge zwischen der ehemaligen Burg und dem Strand und Strandzugänge durch die Hotelanlagen.

    Strand von Albufeira, Algarve
  • Faro ist eine Stadt im Süden Portugals in der Algarve mit etwa 50.300 Einwohnern (2004). Die Stadt verfügt über zahlreiche Sehenswürdigkeiten.

    Azulejo (Mosaik aus bemalten Keramikfliesen) in Faro
  • Fátima ist der wichtigste Wallfahrtsort in Portugal und einer der wichtigsten der Römisch-Katholischen Kirche.

    Santuário de Fátima
  • Porto ist die Hauptstadt des gleichnamigen Distriktes in Portugal und liegt an der Mündung des Douro in den Atlantischen Ozean. Die Altstadt der Hafenstadt ist UNESCO Weltkulturerbe.

    Ponte Maria Pia, Porto
  • Portimão ist eine Stadt in der Algarve. Portimão ist ein beliebter Urlaubsort und touristisches Zentrum der westlichen Algarve.

    Felsformation Praia do Algarve, Portimão
  • Funchal ist die Hauptstadt der Insel Madeira.  Die Stadt liegt wie ein Amphitheater in einer Bucht. Das Zentrum der Stadt und die Altstadt befinden sich nahe des Hafens. Zentraler Punkt ist die Kathedrale Sé, der ehemalige Bischofssitz. In der Umgebung befindet sich die Fussgängerzone.

    Mercado dos Lavradores (Bauernmarkt), Funchal
  • Monte ist ein auf 600 bis 800 m gelegener Ort, 8 km nördlich von Funchal mit 7.444 Einwohnern (2001). Von Monte aus gibt es die nicht ganz billige Attraktion, mit einem Korbschlitten (Toboggan-Schlitten oder Cesto) ins Tal nach Funchal zu fahren.

    Blick über Funchal, von der Seilbahn aus
  • Santana ist berühmt für seine traditionellen strohbedeckten Bauernhäuschen, die Wahrzeichen der Insel Madeira.

    Traditionelles Bauernhaus in Santana
  • Porto Moniz ist eine Ortschaft im Nordwesten der Insel Madeira. Sie ist bekannt für ihre natürlichen Badebassins im Vulkangestein.

    Porto Moniz, Madeira
  • São Vicente ist eine Ortschaft an der Nordküste der portugiesischen Insel Madeira  mit 3.400 Einwohnern.

    Pico da Cova, São Vicente
  • Câmara de Lobos gilt als der madeirensische Fischerort schlechthin und erlangte Berühmtheit, da der britische Premierminister Winston Churchill den Ort auf einem Gemälde verewigt hat.

    Sicht auf Câmara de Lobos, wie Churchill sie malte
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