Torre de Belém Fotograf:
Osvaldo Gago
Lizenz: GNU-Lizenz für freie Dokumentation
Lissabon
Lissabon ist die Hauptstadt und die größte Stadt Portugals und liegt an einer Bucht der Flussmündung des Tejo an der Atlantikküste. Lissabon hat 499.700 Einwohnern (2007), im Einzugsgebiet der Stadt leben ca. 2.808.414 (2007) Einwohnern, mehr als 25 % der portugiesischen Bevölkerung.
Die Baixa (Unterstadt) liegt direkt am Flussufer des Tejo und wird vom Burgberg mit dem Castelo de São Jorge, der Alfama (der Lissabonner Altstadt) und dem Hügel des Bairro Alto (Oberstadt) eingerahmt. Sie ist das Geschäfts- und Bankenviertel von Lissabon.
Klima und Wetter
Aufgrund seiner Lage direkt am Atlantik wird es vom Temperaturverhalten des Meeres geprägt: Nicht zu heiße Sommer und verhältnismäßig milde Winter. Die Temperaturen fallen nur selten unter 0 °C. Noch seltener sind Schneefälle zu verzeichnen. Die Monate mit den höchsten Niederschlagswerten sind Oktober bis März. Der kühle Kanarenstrom, der in südlicher Richtung an der Küste Portugals entlangstreicht bewirkt in der warmen Jahreszeit häufig Küstennebel. Im Winter liegt Lissabon im Einflussbereich atlantischer Tiefausläufer, die im Küstenbereich Regen bringen. Das jährliche Niederschlagsmittel beträgt 656 mm.
Sehenswürdigkeiten
Das heutige Stadtbild von Lissabon geht vornehmlich auf Baumaßnahmen ab dem 18. Jahrhundert zurück. Das Zentrum von Lissabon ist die Baixa. Die Altstadt besticht durch ihre Fliesenfassaden und mittelalterlichen, engen Gassen.
- Im Jahre 1983 wurde der Torre de Belém und das Mosteiro dos Jerónimos von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt. Der Torre de Belém, der im gleichnamigen Stadtteil an der Tejomündung liegt, ist eines der bekanntesten Wahrzeichen Lissabons. Der Wachturm wurde während der napoleonischen Invasion zerstört und 1846 rekonstruiert. Neben dem nahegelegenen Mosteiro dos Jerónimos gehört sie zu den wenigen herausragenden Bauwerken des „manuelinischen Stils“, die das Erdbeben von Lissabon überstanden haben.
- Das Mosteiro dos Jerónimos (dt. Hieronymus-Kloster) liegt im Stadtteil Belém. Neben den Königsgräbern befindet sich hier auch die Grabstätte des bekannten Seefahrers Vasco da Gama. Das Kloster gilt als bedeutendster Bau der Manuelinik, einer portugiesischen Variante der Spätgotik, die auch einige Elemente der Renaissance enthält.
Gastronomie
In den zahllosen Gaststätten und Restaurants und Lokalitäten werden Speisen aus internationaler und einheimischer Küche serviert. Es gibt jedoch nur wenige originären Lissabonner Spezialitäten, die nicht auch anderswo angeboten werden.
Anreise: Flug
Der Internationale Flughafen Lissabon-Portela liegt 6 km nördlich vom Zentrum und in der Verlängerung der Autobahn A12. Am Flughafen hat die Tourismusgesellschaft Lissabons Tourismo de Lisboa einen eigenen Schalter an dem man erstes Infomaterial und Taxigutscheine bekommen kann. Dieser Schalter ist täglich von 07:00 bis 24:00 Uhr geöffnet.
Die Innenstadt erreicht man am schnellsten mit dem AeroBus (Linie 91) des städtischen Verkehrsunternehmens Carris oder mit der Buslinie 44 zum Rossio. Nachts zwischen 01:00 und 06:00 Uhr fährt der Nachtbus 208 in die Innenstadt. Fahrkarten erhält man in der Post (CTT) im Flughafen (nach dem Verlassen der Gepäckausgabe nach rechts in den ersten Stock). Hier ist auch das 7 colinas Ticket erhältlich.
Die Fahrt mit dem Taxi kostet ca. 6,00-9,00 €. Für Gepäckstücke berechnen Taxifahrer einen Zuschlag.
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Madeira ist eine portugiesische Insel vulkanischen Urspungs 1.000 km südwestlich von Lissabon und 700 km westlich der marokkanischen Küste im Atlantischen Ozean. Im Jahr 2005 besuchten ca. 1 Million Touristen die Insel, wobei ungefähr 200.000 mit Kreuzfahrtschiffen kamen und daher nur kurz verweilten.
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Die Azoren sind eine Gruppe von 9 größeren und mehreren kleineren portugiesischen Atlantikinseln, die 1.500 km westlich vom europäischen Festland und 3.600 km östlich von Nordamerika liegen.
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Die Algarve ist die südlichste Region Portugals mit ca. 400.000 Einwohner. Größte Stadt und Verwaltungssitz der Region ist Faro. Vor allem die Südküste der Algarve ist touristisch stark erschlossen.
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Die Região de Lisboa (Region Lissabon) ist eine portugiesische Region, die sich aus Teilen der Distrikte Lissabon und Setúbal zusammensetzt.
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Der Alentejo ist eine Region im Süden Portugals.
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Die Região Norte (Region Nord) ist eine Region Portugals. Sie umfasst die Distrikte Viana do Castelo, Porto, Vila Real, Bragança und Braga zur Gänze sowie Teile der Distrikte Aveiro, Viseu und Guarda.
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Die Região Centro (Region Mitte) ist eine Region von Portugal. Sie umfasst die Distrikte Coimbra und Castelo Branco zur Gänze, dazu den Großteil der Distrikte Aveiro, Viseu und Guarda, drei Viertel des Distrikts Leiria und einen Kreis des Distrikts Santarém.
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Madeira ist als Wanderparadies bekannt, mit frühlingshaften bis sommerlichen, angenehmen Temperaturen das ganze Jahr hindurch. Kerngebiet für Wanderungen ist die Gegend zwischen Porto da Cruz und Santana im Norden.
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Eine der Spezialitäten der madeirensischen Küche ist der Schwarze Degenfisch.
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Albufeira ist eine Stadt an der Algarve im Süden Portugals.
Die Wirtschaft wird überwiegend vom Tourismus getragen. So kommen zu den rund 30.000 Einwohnern noch rund 300.000 Feriengäste in der warmen Jahreszeit hinzu, die in den über 160 Hotels und Ferienanlagen wohnen. Die Stadt ist durch einen Tunnel mit dem Strand Praia do Peneco verbunden. Hinzu kommen Treppenabgänge zwischen der ehemaligen Burg und dem Strand und Strandzugänge durch die Hotelanlagen.
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Faro ist eine Stadt im Süden Portugals in der Algarve mit etwa 50.300 Einwohnern (2004). Die Stadt verfügt über zahlreiche Sehenswürdigkeiten.
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Fátima ist der wichtigste Wallfahrtsort in Portugal und einer der wichtigsten der Römisch-Katholischen Kirche.
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Porto ist die Hauptstadt des gleichnamigen Distriktes in Portugal und liegt an der Mündung des Douro in den Atlantischen Ozean. Die Altstadt der Hafenstadt ist UNESCO Weltkulturerbe.
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Portimão ist eine Stadt in der Algarve. Portimão ist ein beliebter Urlaubsort und touristisches Zentrum der westlichen Algarve.
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Funchal ist die Hauptstadt der Insel Madeira. Die Stadt liegt wie ein Amphitheater in einer Bucht. Das Zentrum der Stadt und die Altstadt befinden sich nahe des Hafens. Zentraler Punkt ist die Kathedrale Sé, der ehemalige Bischofssitz. In der Umgebung befindet sich die Fussgängerzone.
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Monte ist ein auf 600 bis 800 m gelegener Ort, 8 km nördlich von Funchal mit 7.444 Einwohnern (2001). Von Monte aus gibt es die nicht ganz billige Attraktion, mit einem Korbschlitten (Toboggan-Schlitten oder Cesto) ins Tal nach Funchal zu fahren.
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Santana ist berühmt für seine traditionellen strohbedeckten Bauernhäuschen, die Wahrzeichen der Insel Madeira.
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Porto Moniz ist eine Ortschaft im Nordwesten der Insel Madeira. Sie ist bekannt für ihre natürlichen Badebassins im Vulkangestein.
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São Vicente ist eine Ortschaft an der Nordküste der portugiesischen Insel Madeira mit 3.400 Einwohnern.
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Câmara de Lobos gilt als der madeirensische Fischerort schlechthin und erlangte Berühmtheit, da der britische Premierminister Winston Churchill den Ort auf einem Gemälde verewigt hat.