Casa Batlló (Antoni Gaudí), Kamine auf der Dachterrasse Fotograf: Lizenz: public domain
Casa Batlló (Antoni Gaudí), Kamine auf der Dachterrasse

Barcelona

Barcelona ist die Hauptstadt von Katalonien und zweitgrößte Stadt Spaniens.

Innerhalb des Stadtgebietes leben etwa 1,6 Mio. Menschen. Zusammen mit den in der Àrea Metropolitana de Barcelona zusammengeschlossenen Gemeinden der Agglomeration beträgt die Einwohnerzahl 3,16 Mio. Im weiteren Einzugsbereich der Metropolregion leben insgesamt 4,86 Mio. Menschen.

Geografie

Barcelona liegt im Nordosten der iberischen Halbinsel an der Küste des Mittelmeeres auf einem 5 Kilometer breiten Plateau. Die Stadt liegt am Mittelmeer, ca. 120 km südlich der Pyrenäen und der Grenze zu Frankreich.

Sehenswürdigkeiten

Das Zentrum der Stadt bildet als Verkehrsknotenpunkt die Plaça de Catalunya. Von hier aus sind zu Fuß die römischen Ruinen, die mittelalterliche Stadt und die moderne Planstadt Eixample zu erreichen, die für ihre quadratischen Häuserblocks mit den abgeschrägten Ecken und den vielen Modernisme-Bauten bekannt ist.

Vom Plaça de Catalunya aus zieht sich der Passeig de Gràcia, eine große Einkaufsmeile, in Richtung Norden. Hier findet man neben zahlreichen spanischen Fillialisten auch exklusive Boutiquen. Darüber hinaus befinden sich dort mit dem Casa Milà und dem Casa Batlló zwei bekannte Bauwerke des Architekten Antoni Gaudí.

Im historischen Stadtkern, dem Barri Gòtic (‚Gotisches Viertel‘), stehen zahlreiche schöne architektonische Zeugnisse der mittelalterlichen Königs- und Handelsstadt wie La Catedral, die Kathedrale der heiligen Eulàlia, der Königsplatz (Plaça del Rei), das Frederic-Marés-Museum und das Rathaus (Ajuntament).

Die bekannteste Straße Barcelonas ist die Flaniermeile La Rambla (oder Mehrzahl kat. Les Rambles), eine breite Allee, die vom Zentrum bis zum Hafen führt. Dort finden sich zahlreiche Blumen- und Vogelverkäufer, Zeitungskioske, Straßenmusikanten, Akrobaten, Cafés und Restaurants sowie der bekannte Markt Mercat de la Boqueria und der Plaça Reial mit seinen Arkaden und Palmen sowie typische Lokale und das weltberühmte Opernhaus Gran Teatre del Liceu. Am hafenabgewandten Ende der Rambles befindet sich der Trinkbrunnen Font de Canaletes, dem nachgesagt wird, dass jeder, der einmal daraus getrunken hat, immer wieder nach Barcelona zurückkehrt.

Am südlichen Ende der Ramblas steht auf der Plaça Portal de la Pau eine Statue von Christoph Kolumbus. Dort befinden sich am Alten Hafen, dem Port Vell, auch die mittelalterlichen Schiffswerften, die Drassanes (Drassanes Reials = königliche Werften), die heute das Schifffahrtsmuseum Museu Marítim beherbergen. Es erzählt die Geschichte der katalanischen Seefahrt im Mittelmeerraum und stellt unter anderem den 1:1-Nachbau der Galeere Real, des Flaggschiffs des Don Juan d’Austria bei der Seeschlacht von Lepanto (1571), aus.

Der Hafen beherbergt das moderne Freizeitzentrum und Einkaufszentrum Maremagnum, das nebst zahlreichen Diskotheken, Boutiquen, Kinos (u. a. ein IMAX-Kino) auch das größte dem Mittelmeer gewidmete Ozeanarium enthält. Barcelona wurde von seinen Bewohnern selbst bis zu den Olympischen Sommerspielen 1992 als „die Stadt mit dem Rücken zum Meer“ (Katalanisch: „la ciutat d’esquena al mar“) tituliert. Industriegebiete versperrten Sicht und Zugang zum Meer. Im Zuge der Organisationsmaßnahmen für die Olympiade 1992 standen dann genügend Gelder zur Verfügung, um die Innenstadt im Bereich des alten Hafens und des nord-östlich angrenzenden Küstenstreifens über den alten Fischerstadtteil Barceloneta hinaus mit einem breit angelegten, attraktiven Strand gegenüber dem Meer zu öffnen. Eine ältere Sehenswürdigkeit stellt die Hafenseilbahn Barcelona dar, welche den Torre Jaume I mit dem Torre Sant Sebastià verbindet und bis auf den Montjuïc hinauffährt.

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  • Die Costa del Maresme ist ein spanischer Küstenabschnitt am Mittelmeer.  Sie erstreckt sich von Blanes im Norden bis Barcelona im Süden und ist, besonders im südlichen Teil, an dem sich große Vororte Barcelonas erstrecken, dicht besiedelt.

  • Die Costa Daurada (Goldene Küste) ist ein 216 km langer Küstenstreifen im Nordosten Spaniens, der sich von Vilanova i la Geltrú im Norden bis zum unmittelbar südlich des Ebrodeltas gelegenen Alcanar im Süden erstreckt.

    Costa Daurada
  • Die Costa Brava (Katalanisch und Spanisch für „wilde Küste“) ist der nordöstlichste Küstenstreifen an der spanischen Mittelmeerküste in Katalonien. Im Jahr 1998 wurden 18 Millionen Besucher an der Costa Brava gezählt.

    Sant Pere de Rodes
  • Die Costa del Garraf ist ein spanischer Küstenabschnitt am Mittelmeer von Barcelona im Norden bis Vilanova i la Geltrú im Süden und wird von den Ortsansässigen als die “Hausküste” Barcelonas angesehen.

    Die Costa del Garraf bei Stiges
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