Kokonuss Plamen auf Grande Comore Fotograf: Lizenz: CC-by-sa-2.0
Kokonuss Plamen auf Grande Comore

Komoren

Die Komoren bilden einen föderalen Inselstaat im Indischen Ozean. Der bislang unbedeutende Tourismus wird mit französischer und südafrikanischer Unterstützung gefördert. Die Hauptstadt ist Moroni.

Die Komoren umfassen drei der vier Hauptinseln des Komorenarchipels am Nordausgang der Straße von Mosambik:

Die meisten Gäste kommen aus Frankreich. Auch auf Anjouan, Mohéli und Mayotte gibt es schöne Badestrände mit einfachen Strandbungalows. Die Hotels sind einfach. Die südöstlichste 374 km² große Komoreninsel Mayotte (komorisch: Mahoré) ist ein französisches Überseegebiet, wird aber von den Komoren beansprucht.  

Geographie und Landschaft

Die Inseln der Komoren sind vulkanischen Ursprungs. Vulkanberge mit tief zerfurchten Hängen, Plateaus, Hügelketten und schmale Küstenstreifen charakterisieren die Landschaft. Die Küsten sind überwiegend felsig und von Korallenriffen gesäumt. Im Zentrum der Hauptinsel Grande Comore liegt der 2.461 m hohe aktive Vulkan Karthala mit dem weltweit größten Krater.

Klima und Wetter

Das tropisch-maritime Klima der Komoren weist im Jahresgang nur geringe Temperaturschwankungen auf. Die Durchschnittstemperatur der kühlsten Monate (Juli und August) liegt bei 22 °C, die der wärmsten Monate (Februar und März) bei 27 °C. Zwischen Mai und Oktober herrscht der trockene Südostpassat, von November bis April der regenbringende Nordwestmonsun. Feuchtester Monat ist der Januar. Je nach Höhenlage werden zwischen 1.000 und 4.000 mm Jahresniederschlag registriert. In der heißen Jahreszeit ziehen öfter tropische Wirbelstürme über die Inseln.

Anreise und Verkehr

Es bestehen Schiffs- und Flugverbindungen zwischen den Inseln. 

  • Flug: Der internationale Flughafen, Prince Said Ibrahim International Airport, liegt 25 km nördlich der Hauptstadt Moroni auf der Insel Grand Comore.
  • Schiff: Der wichtigste Hafen ist Mutsamudu auf Anjouan. Von Moroni gibt es Schiffsverbindungen zum afrikanischen Festland und den anderen komorischen Inseln sowie nach Madagaskar und zu anderen Inselstaaten.
  • Straße: Das Straßennetz umfasst 900 km, davon sind etwa 500 km befestigt. Grande Comore und Anjouan besitzen ringförmige Küstenstraßen.

Reiseziele und Sehenswürdigkeiten

Die größten Städte sind Moroni, Mutsamudu, Fomboni, Domoni und Tsémbehou.

  • Grande Comore, Moroni: die Hauptstadt, malerische Stadt, Markt, Moscheen, Vendredi-Moschee.
  • Grande Comore: an der Nordküste in Mitsamihouli liegen 2 der schönsten Strände des Indischen Ozeans.
  • Grande Comore: Itsandra: Fischerdorf 6 km von Moroni entfernt, schöner Sandstrand, Festung, Königsgräber.
  • Grande Comore, Inselinnere: Regenwald und der höchste aktive Vulkan der Erde, Mount Kartala. Der Vulkan kann bestiegen werden. Es gibt Berghütten zum Übernachten.
  • Anbau von Ylang Ylang (für Parfüms), Zimt, Pfeffer, Vanille.
  • Mohély/Mwali: Riesenwasserschildkröten in der Niumashuwa-Bucht.

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  • Mohéli (komorisch Mwali) ist die kleinste der drei Hauptinseln der Komoren.

  • Anjouan (komorisch Ndzouani) ist eine der vier Inseln der Komoren.

  • Grande Comore (komorisch Njazidja oder Ngazidja) ist die größte Insel der Komoren mit 345.000 Einwohnern. Die Insel ist 1.012,9 km² groß und liegt rund 400 km östlich von Mosambik.

  • Moroni ist die größte Stadt der Komoren und seit 1962 deren Hauptstadt.

  • Fomboni ist mit 16.041 Einwohnern (2008) die drittgrößte Stadt der Komoren.

  • Mutsamudu ist mit rund 23.600 Einwohnern die zweitgrößte Stadt der Komoren.

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