Mali
Mali ist ein seit 1960 von Frankreich unabhängiger Staat in Westafrika. Die ehemalige Kolonie Französisch-Sudan besteht zu zwei Dritteln aus Wüste. Mali gilt als gelungenes Beispiel einer Demokratisierung in Afrika, ist aber eines der ärmsten und am wenigsten entwickelten Länder der Welt. Hauptstadt ist Bamako.
In der Südhälfte Malis werden Hirse, Maniok, Yams, Süßkartoffeln und Hülsenfrüchte für den Eigenbedarf angebaut. In der Nähe des Flusses Niger wird teilweise auch Reis, Erdnüsse und Baumwolle angebaut.
Geographie und Landschaft
Mali hat Anteil an der Sahara, der Sahelzone und der Großlandschaft Sudan. Die nördliche Landeshälfte wird von einem Ausläufer des algerischen Ahaggar-Massivs überragt. Den südlichen und zentralen Teil durchzieht der Niger. Zwischen Ségou und Timbuktu bildet der Niger ein großes Binnendelta, die Massina.
Die Klimazonen reichen vom tropisch-feuchten Sudanklima bis zum Wüstenklima der Sahara. Entsprechend nehmen die Jahresniederschläge von über 1.000 mm im Süden auf weniger als 100 mm im Norden ab. Mitunter bleiben die Regenfälle jahrelang aus. Der vorherrschende Vegetationstyp im Süden ist die Feuchtsavanne mit Galeriewäldern an den Flussläufen, die nach Norden in eine Dornbuschsavanne übergeht. Es folgen schließlich Halbwüste und der saharische Wüstengürtel.
Klima und Wetter
Mali liegt teilweise in klimatisch ungünstigen Gebieten.
Der Norden Malis weist im Januar Temperaturen von 10 bis 20 °C auf. Im Juli herrschen sogar Temperaturen von über 30 °C, teilweise auch über 35 °C. Es fällt jedoch nur wenig Regen. Der Jahresniederschlag liegt in der Nordspitze bei unter 20 mm und zur Mitte hin bei nur 20 bis 250 mm (vollarides Klima). Die extreme Trockenheit und Hitze führen dazu, dass in dieser Region kaum Landwirtschaft betrieben wird.
Im Süden Malis wird aufgrund der klimatisch günstigeren Verhältnisse mehr Landwirtschaft betrieben. Dort steigt im Januar die Temperatur auf 20 bis 25 °C und nur selten über 25 °C. Im Sommer ist es nur geringfügig wärmer. So herrschen im Juli größtenteils 25 bis 30 °C, zur Mitte hin auch bis zu 35 °C und nach Süden teilweise nur 20 °C bis 25 °C. Auch die Niederschläge sind deutlich höher als in der Nordhälfte. Sie liegen bei über 250 mm in der Mitte und bis zu 2.000 mm im Jahr.
Reiseziele und Sehenswürdigkeiten
- Djenné: Islamische Stadt und vorislamische Städte (Djenne-Djeno), seit 1988 UNESCO Weltkulturerbe.
- Timbuktu: Moscheen, Mausoleen und Friedhöfe, seit 1988 UNESCO Weltkulturerbe.
- Felsen von Bandiagara: Land der Dogon, seit 1989 UNESCO Weltnaturerbe, -Kulturerbe.
- Grabmal von Askia: seit 2004 UNESCO Weltkulturerbe.
Quelle: Wikipedia Lizenz: CC-by-sa-3.0
-
Mali, Staat
-
Mali, Staat, Verkehr
-
Mali, Staat
-
Mali, Niger, Staat
-
Flug, Flughafen, Mali, Staat
-
Flug, Fluglinie, Mali, Staat
-
Flug, Mali, Staat
-
Mali, Staat, Sehenswertes, UNESCO Welterbe
-
Mali, Staat
-
Mali, Staat
-
Mali, Staat
-
Mali, Reiseveranstalter, Staat
-
Mali, Staat
-
Mali, Staat
-
Mali, Reiseveranstalter, Staat, Wüste
-
Mali, Staat
-
Mali, Staat
-
Mali, Staat
-
Mali, Staat
-
Mali, Staat
-
Mali, Staat
-
Mali, Staat
-
Mali, Staat
-
Mali, Outdoor, Staat, Wandern
-
Mali, Staat
-
Mali, Staat
-
Flug, Flughafen, Flugroute, Karte, Mali, Staat
-
Mali, Staat
-
Mali, Staat
-
Mali, Staat
