Senegal

Senegal ist ein Staat in Westafrika, am Atlantik. Hauptstadt ist Dakar.

Die Nationalparks ziehen einige Touristen an, wobei die Regierung darauf bedacht ist, Massentourismus zu vermeiden.

Geographie und Landschaft

Senegal liegt im Übergang der Sahelzone zu den Tropen. Die höchste Erhebung (namenlos) ist 581 m hoch. Die Küste ist 531 km lang. Die Landschaft besteht aus Ebenen, die zu den Gebirgsausläufern im Südosten langsam ansteigen. Im Süden des Landes befindet sich der Vélingara-Krater.

Klima und Wetter

In Senegal herrscht subtropisches Klima mit einer Regenzeit mit heißen Monsunwinden aus Süden von Mai bis November und einer Trockenperiode von Dezember bis Mai. Der Norden Senegals liegt während des größten Teils des Jahres im Einfluss des trockenen, heißen Nordostpassates, zu dessen Hauptzeit, von November bis März, oft ein staubführender, trockener Wind aus der Sahara, der Harmattan, weht.

Das Klima des südlichen Senegals wird während einiger Monate des Jahres vom regenreichen feuchtwarmen Südwest- bis Westmonsun bestimmt. Die höchsten Temperaturen werden hier im April gemessen. Temperaturen von 40 °C sind nicht ungewöhnlich. Die niedrigsten Temperaturen werden im Dezember/Januar gemessen und liegen bei 17 °C.

Die jährliche Niederschlagsmenge variiert von 1.500 mm im Süden bis 500 mm im Nordosten. Die Temperatur in Dakar bewegt sich zwischen 18-26 °C im Januar und 24-32,5 °C im Juli.

Sehenswürdigkeiten

  • Lac Retba (Lac Rosé).: Der Salzsee liegt 30 km nordöstlich von Dakar in der Nähe des Dorf Sangalkam. Der See wurde von der UNESCO zum Welterbe deklariert. Wegen seiner einzigartigen rosaroten Färbung hat der Lac Rosé seinen Namen erhalten. Der See ist sehr salzhaltig (380 - 400 g/Liter), so dass man wie im Toten Meer auf dem Wasser schwimmt. Er hat eine Fläche von 3 km² und ist vom Meer nur durch eine Düne getrennt. Am Ufer türmen sich Salzberge auf, die aus dem Lac Rosé abgebaut werden.
  • Nationalpark Niokolo-Koba (gegründet 1954): seit 1981 Weltnaturerbe der UNESCO, 9.500 Quadratkilometer; 80 Säugetierarten darunter die letzten Elefanten des Senegal und 300 Vogelarten.
  • Nationalpark Basse-Casamance (gegründet 1970).
  • Nationalpark Djoudj (gegründet 1971): Weltnaturerbe der UNESCO, seit 1978; eines der größten Vogelreservate in Westafrika mit zirka 330 Vogelarten; von November bis April Aufenthaltsstätte europäischer Zugvögel.
  • Nationalpark Langue de Barbarie (gegründet 1976): zirka 20 Quadratkilometer; an der Senegalmündung gelegen; Wasservögel und europäische Zugvögel.
  • Nationalpark Iles de la Madeleine (gegründet 1976).
  • Nationalpark Delta du Saloum (gegründet 1976): mit Sümpfen und Mangrovenwäldern; Vögel und auch Säugetiere.
  • Insel Gorée, 1978, UNESCO Weltkulturerbe
  • Insel Saint Louis, 2000, UNESCO Weltkulturerbe
  • Megalithische Steinkreise in Gambia und dem Senegal (Gambia: Kerr Batch, Wassu | Senegal: Sine Ngayène, Wanar), 2006, UNESCO Weltkulturerbe

Anreise und Verkehr

  • Flug: Hauptflughafen ist der internationale Flughafen Dakar-Yoff-Léopold Sédar Senghor, der 20 km nordwestlich vom Zentrum der Hauptstadt Dakar entfernt liegt. Er soll ab etwa 2010/11 durch einen neuen Flughafen Aéroport international Blaise Diagne abgelöst werden.
    • In Ziguinchor ist noch ein kleiner Flughafen mit Flugverbindung zwischen Dakar und Ziguinchor.
  • Bahn: Die wichtigste Fernverbindung ist die 1.230 km lange Bahnstrecke Dakar–Niger. Sie verbindet Dakar mit Bamako, der Hauptstadt des Nachbarstaates Mali. Wöchentlich gibt es zwei Verbindungen in jeder Richtung. Die restlichen Strecken sind in schlechtem Zustand. Neben den täglichen Verbindungen Dakar–Thiès gibt es nur noch den Vorortsverkehr Dakar–Thiaroye–Rufisque.
  • Schiff: Der Binnenschifffahrt auf dem Senegal kommt erhebliche Bedeutung zu. Der Senegal ist nur noch bis Podor ganzjährig schiffbar, während früher der Fluss eine wichtige Verbindung bis nach Mali war.

 

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