Tokalalaea Megalith in Zentral-Sulawesi Fotograf: Lizenz: CC-by-sa-2.0
Tokalalaea Megalith in Zentral-Sulawesi

Sulawesi

Sulawesi (früher Celebes) ist eine indonesische Insel zwischen Borneo und Neuguinea.

Die Bevölkerung konzentriert sich im Südwesten um Makassar – ehemals Ujung Pandang – und im Norden um Manado, Gorontalo, Poso, Palu und Luwuk.

Geografie

Die Insel ist vulkanischen Ursprungs und daher stark gegliedert. Ihre Form erinnert an eine Orchidee oder Krake. Von der Celebessee im Norden führt die Straße von Makassar im Westen von Sulawesi in die Javasee. Sie wird im nördlichen Teil vom Äquator geschnitten, was für das zentrale Bergland starke Niederschläge das ganze Jahr über bedeutet. Die Folge ist eine üppige Vegetation mit dichtem Regen- und Hochnebelwald, in dem noch heute vereinzelt Naturvölker leben. An der nord-östlichen Spitze von Sulawesi befindet sich die Insel Siau mit dem Schichtvulkan Mount Karangetang, der Ende Juli 2006 ausgebrochen ist.

Die Bevölkerung, rund 14,9 Mio. (2004), ist ethnographisch stark gegliedert. Bekannt sind die Makassaren und Bugis von der Südwesthalbinsel, beides einst gefürchtete Piraten, die Toraja im zentralen Hochland, deren Bestattungsbräuche touristisches Interesse gefunden haben, sowie die Minahasa um Manado.

Tourismus

Touristisch interessant ist das Toraja-Gebiet nördlich von Makassar, das zentrale Hochland, insbesondere für Dschungeltouren, die Tauchgebiete bei Palu, das Gebiet um die Insel Bunaken nördlich von Manado, die Lembeh-Street, die touristisch vollkommen unbekannten Banggai-Inseln (Tauchzeit Oktober bis März) südlich von Luwuk und die naturbelassenen Togian-Inseln, die im Oktober 2004 zum Nationalpark erklärt wurden.

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  • Das Dschungelschutzgebiet Tangkoko Duasaudara (auch Dua Saudara) erstreckt sich um den 1.351 m hohen Gunung Duasaudara (Gunung indones. ‚Berg‘) und Teile des 1.109 m hohen Gunung Tangkoko im äußersten Nordosten von Sulawesi. Der übliche Eingang zum 8.890 ha großen Schutzgebiet befindet sich in Batu Putih, einem Küstendorf 60 km entfernt von Manado, etwa 29 km von Bitung. Das Schutzgebiet weist einen gut durchwachsenen Sekundärwald auf, der von vielfältigen Ficus-Arten besiedelt wird. Erst in der Gipfelregion findet man noch Primärwald.

    Sulawesi-Koboldmaki (Tarsius tarsier)
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