Taipih-Insel in den Togian Inseln Fotograf: Lizenz: CC-by-sa-3.0
Taipih-Insel in den Togian Inseln

Togian-Inseln

Die Togian-Inseln (indonesisch: Pulau Togian) sind eine Inselgruppe in dem tiefen Einschnitt der Tomini-Bucht zwischen dem nördlichen und östlichen Festlandarm von SulawesiIndonesien.

Die Inselgruppe besteht aus 56 Inseln und bildet einen 120 km langen, stark fragmentierten Inselbogen. Die Hauptstadt Wakai befindet sich nur 24 Seemeilen südlich des Äquators. Hier befindet sich das einzige Telefon der Inselgruppe, es ist ansonsten keine Telekommunikation außer mit dem Radio oder Satellitenfunk möglich. Ca. 40 000 Menschen leben in 37 Dörfern auf den verschiedenen Inseln verstreut. Fast schon kleine Städte mit einem eigenen Hafen sind Katupat, Malengeh und Dolong.

In Malengeh besteht die Möglichkeit Tarsier zu beobachten. Jeden Sonntagmorgen findet ein großer Straßenmarkt statt auf dem alle landwirtschaftlichen Produkte der Insel, Meeresfrüchte und Konsumgüter vom “Festland” angeboten werden.

Die ethnischen Gruppen werden von den Bobongko, Togiani, Suluan, Bajau und den Bajau-Sama-Seenomanden gestellt.

Anreise

Zu erreichen ist die Inselgruppe nur einmal in der Woche mit einem Fährschiff vom südlich gelegenen Ampana oder dem nördlich liegenden Gorontalo.

Sehenswürdigkeiten

Die Togian Inseln sind im Oktober 2004 zum Nationalpark erklärt worden. Der Park umfasst alle Inseln der Togians, sowohl den terrestrischen (1.000 Quadratseemeilen) als auch den marinen (400 Quadratseemeilen) Anteil.

Reisezeit

Die beste Reisezeit ist von Mai bis September.

Tourismus

Eine intensivere touristische Entwicklung ist erst mittelfristig in Sicht, wenn Ampana eine Landebahn erhält.

Unterkunft

Die Kategorie der Unterkünfte in der Nähe von Wakai z. B. auf der Insel Kadidiri reicht von sehr einfach bis zum mittleren Niveau. Sehr weit abgelegen hat sich auch ein höherklassiges Ressort angesiedelt.

Tauchen und Schnorcheln

Vor allem Taucher und Schnorchler kommen auf ihre Kosten. Die Korallenriffe sind überwiegend noch in einem sehr guten Zustand, allerdings hat die Cyanid- und Dynamit-Fischerei gebietsweise starke Schäden hinterlassen.

Wandern

Trekks in das z. T. vollkommen unberührte Innere der Inseln sind möglich. Jegliche Ausrüstung muss mitgebracht werden. Großtiere fehlen, aber Seeadler, Brahminenweihe, Nashornvögel, Schwarze Kormorane und Papageiartige dürften für Ornithologen interessant sein. Auch die handballgroßen Kokosnusskrebse oder Palmendiebe können auf einem Ausflug beobachtet werden.

Quelle: Wikipedia Lizenz: CC-by-sa-3.0

  • Das Dschungelschutzgebiet Tangkoko Duasaudara (auch Dua Saudara) erstreckt sich um den 1.351 m hohen Gunung Duasaudara (Gunung indones. ‚Berg‘) und Teile des 1.109 m hohen Gunung Tangkoko im äußersten Nordosten von Sulawesi. Der übliche Eingang zum 8.890 ha großen Schutzgebiet befindet sich in Batu Putih, einem Küstendorf 60 km entfernt von Manado, etwa 29 km von Bitung. Das Schutzgebiet weist einen gut durchwachsenen Sekundärwald auf, der von vielfältigen Ficus-Arten besiedelt wird. Erst in der Gipfelregion findet man noch Primärwald.

    Sulawesi-Koboldmaki (Tarsius tarsier)
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