Urlaub in Vietnam
Vietnam ist ein Staat in Südostasien. Er grenzt an China, Laos, Kambodscha und das Südchinesische Meer. Hauptstadt ist Hanoi.
Seit etwa 1999 erlebt Vietnam einen Boom im Tourismus. Neben Studienreisenden kommen auch immer mehr Rucksack-, Pauschal- und Badetouristen, letztere vor allem aus anderen asiatischen Ländern. Mittlerweile fahren auch Kreuzfahrtschiffe einige vietnamesische Häfen an bzw. ankern vor der Küste und bieten Tagesausflüge nach Ho-Chi-Minh-Stadt, Nha Trang, Đà Nẵng oder Huế an. In den letzten Jahren wurden in einigen Fischerdörfern einige internationale Hotels und Ressorts hochgezogen, Restaurants für Ausländer wurden eröffnet und mit dem Aufbau einer touristischen Infrastruktur begonnen.
Geografie und Landschaft
Vietnam ist ungefähr so groß wie die Deutschlands. Das Land umfasst die weiten Ebenen der Flussdeltas von Rotem Fluss und Mekong, die gesamte östliche Festlandküste Südostasiens und Gebirgszüge sowie Hochebenen im Hinterland. Die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt etwa 1.650 km, die Ost-West-Breite bis zu 600 km, während die schmalste Stelle in Mittelvietnam nur 50 km breit ist. Vietnam ist ein zu 3/4 von Bergen und Hochebenen geprägtes Land. Es werden fünf Landschaften unterschieden:
- Yunnan-Hochland: Gebirgslandschaft im Norden des Landes, wo Vietnam an China grenzt und wo sich mit dem Phan-xi-păng (3.144 m) auch der höchste Berg befindet. In dieser Region leben viele ethnische Minderheiten, wobei die Stadt Sa Pa am Fuße des Phan-xi-păng die meisten Touristen anzieht.
- Delta des Roten Flusses: diese fruchtbare Gegend rund um die Hauptstadt Hà Nội erstreckt sich bis zum Golf von Tonkin (Bắc Bộ). Hier sind die Kalksteinfelsen um Ninh Bình, südlich von Hà Nội, und die Halong-Bucht Touristenattraktionen.
- Annamitisches Hochland: das bergige, dünn besiedelte Hinterland Mittel- und Südvietnams ist Siedlungsgebiet ethnischer Minderheiten.
- Annamitischer Küstenstreifen: der schmale, relativ dicht besiedelte Küstensaum zwischen dem Gebirge und dem Südchinesischen Meer in Mittel- und Südvietnam
- Mekong-Delta: fruchtbare, dichtbesiedelte Schwemmland-Ebene, an deren nordöstlichem Rand die Millionenstadt Hồ-Chí-Minh-Stadt liegt.
Klima und Wetter
Das Klima unterscheidet sich erheblich zwischen Nord- und Südvietnam. Der Norden weist ein gemäßigtes tropisches Wechselklima auf, es gibt eine kühle Jahreszeit von November bis April und eine heiße von Mai bis Oktober. Der Süden ist tropisch: warm bis sehr heiß während des ganzen Jahres, etwas kühler von November bis Januar, heiß von Februar bis Mai und mit einer Regenzeit zwischen Mai und Oktober. Die Wetterscheide zwischen diesen Gebieten bildet der Wolkenpass nördlich von Đà Nẵng. Während der Regenzeit wüten häufig Taifune, die besonders im Mekong-Delta, aber auch in anderen Küstenregionen Überschwemmungen anrichten können.
Reiseziele und Sehenswürdigkeiten
- Bucht von Ha-Long, 1994, UNESCO Weltnaturerbe
- Altstadt von H?i An, 1999, UNESCO Weltkulturerbe
- Tempelstadt My Son, 1999, UNESCO Weltkulturerbe
- Phong Nha-Ke Bang-Nationalpark, 2003, UNESCO Weltnaturerbe
- Zitadelle Thang Long in Hanoi, 2010, UNESCO Weltkulturerbe
- Kaiserstadt Hu?, 1993, UNESCO Weltkulturerbe
Quelle: Wikipedia Lizenz: CC-by-sa-3.0






