Ausbruch des Geysirs Strokkur auf Island Fotograf: Lizenz: CC-by-sa-3.0
Ausbruch des Geysirs Strokkur auf Island

Island

Island ist mit rund 103.000 km² nach dem Vereinigten Königreich der flächenmäßig zweitgrößte Inselstaat Europas und die größte Vulkaninsel der Welt. Sie liegt im Nordatlantik, knapp südlich des nördlichen Polarkreises. Hauptstadt ist Reykjavík.

Geografie und Landschaft

Island liegt auf dem Mittelatlantischen Rücken und damit sowohl auf der Nordamerikanischen als auch auf der Eurasischen Platte. Diese Platten entfernen sich jährlich etwa 2 cm voneinander. Ein Mantelplume unter der Insel, sorgt jedoch mittels Vulkanismus für ständigen Nachschub von geschmolzenem Gesteinsmaterial aus dem Erdinneren, so dass die Insel nicht auseinanderbricht. Etwa 130 aktive Vulkane befinden sich derzeit auf Island.

Island war in den Eiszeiten fast vollständig vergletschert. Noch heute bedecken Gletscher 11 % der Landesoberfläche. Der Gletscher mit Europas größtem Eisvolumen ist der Vatnajökull. Seine Eiskappe ist bis zu 900 m dick.

Die Landschaft Islands ist durch Vulkanismus und zahlreiche Wasserfällen geprägt. Das Isländische Hochland im Zentrum der Insel ist nahezu unbewohnt. Die 4970 km lange Küstenlinie ist durch Fjorde stark zerfurcht. Island ist relativ dünn besiedelt: Auf 40 km² befinden sich im Schnitt zwei bis vier Häuser. Die höchste Erhebung der Insel ist der Hvannadalshnúkur mit 2118 m.

Klima und Wetter

Das Klima ist ozeanisch kühl, und vom relativ warmen Irmingerstrom (5 °C) an der Südküste und vom kalten Grönlandstrom an der Nordost- und Südwestküste beeinflusst. Die Niederschläge betragen bis zu 2000 mm im Jahr. Aufgrund des warmen Golfstroms ist das Klima in Island milder, als in anderen Regionen dieser Breitengrade. Am wärmsten ist es in Island in der Zeit von Mitte Juni bis Ende August/Mitte September.

Die Tagestemperaturen schwanken zwischen 0 und 3 °C im Winter und zwischen 12 und 15 °C im Sommer, wobei es im Landesinneren deutlich kühler sein kann. Im Sommer wird es in einigen Gegenden bis Ende September bis über 20 °C  warm. Vor allem wegen des Golfstroms fällt im Süden der Insel selten Schnee.

Die geringsten Niederschläge fallen in Island in den frühen Sommermonaten, wobei es hier deutliche lokale Unterschiede gibt. Im Nordosten ist es tendenziell trockener, da sich die von Süden kommenden Wolken häufig über dem 8100 km² großen Gletscher Vatnajökull ausregnen. Auch die Sonnenscheindauer ist daher höher als in anderen Regionen des Landes. Bei Nordwind ist der Effekt umgekehrt: Im Norden regnen sich die Wolken ab, während es in den südlichen Regionen sonnig und warm ist.

Reisezeit

Die Hauptreisezeit liegt in den Sommermonaten Juni bis August. Zu dieser Zeit sind auch die isländischen Schulferien und viele Internatsschulen werden dann zu Sommerhotels (Edda-Hotels).

Tourismus

Der Tourismus ist der zweitgrößte Wirtschaftszweig. Insbesondere der Sommertourismus spielt eine große Rolle. Beliebt sind die Natur, die Gletscher, der Reittourismus und viele andere Aktivitäten. 2004 nahm die Zahl der ausländischen Touristen um 13 % zu und stieg auf 362.000. Neben den Touristen, die einen längeren Urlaub in Island verbringen, verweilen auch Passagiere von Kreuzfahrtschiffen für wenige Tage auf der Insel.

Sehenswürdigkeiten in Island

Gängige Ziele für Kurzaufenthalte

  • Bláa Lónið (Blaue Lagune) in der Nähe des internationalen Flugplatzes Keflavík zum Baden
  • Golden Circle.
  • Nationalpark Þingvellir, der historische Thingplatz der Isländer, 2004, UNESCO Weltkulturerbe
  • Haukadalur um den Geysir und der Wasserfall Gullfoss.

Von der Hauptstadtregion weiter entfernte Reiseziele

  • Skaftafell-Nationalpark im Süden
  • Von einigen Küstenorten (Húsavík z.B.) aus werden Bootstouren zur Walbeobachtung angeboten.
  • Vestmannaeyjar-Inseln: Kleine Insel-Gruppe südlich von Island, gerne besucht wegen seiner Vogelwelt. Es gibt zahlreiche Tagestouren-Anbieter
  • Grimsey: Kleine Insel mit hundert Einwohnern nördlich des Festlandes, Es gibt Flüge u.a. von Akureyri und Reykjavik und Fähren von Dalvik.
  • Mývatn: See im Norden, bekannt durch und benannt nach den gigantischen Mückenschwärmen. Direkt am See oder in der weiteren Umgebung liegen aber auch einige der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Islands, z.B.: Pseudokrater, Wasserfall Godafoss, Wasserfall Dettifoss.
  • Insel Surtsey, 2008, UNESCO Weltnaturerbe.

Anreise

Island kann man per Flugzeug oder Fähre erreichen. Inzwischen verkehrt die Autofähre Norröna zwischen Dänemark, den Färöern und Island ganzjährig.

Verkehr

Auto

In Island gibt es 13.004 km Straßen, von denen 4331 km asphaltiert sind.

Die Ringstraße Nr. 1 ist Islands längste Straße und folgt grob dem Küstenlauf, schneidet aber alle großen Halbinseln ab. Sie ist derzeit 1.336 km lang und konnte erst 1974 fertiggestellt werden. Heute ist sie bis auf einige wenige Teilstücke über die Berge nach Egilsstaðir asphaltiert.

Die Ringstraße (isländisch Hringvegur) heißt je nach Landesteil Suðurlandsvegur, Vesturlandsvegur, Norðurlandsvegur und Austurlandsvegur  gemäß dem Brauch, dass alle Straßen im Land Namen haben und eigentlich nicht mit der Straßennummer bezeichnet werden. Es wird aber auch die Bezeichnung Þjóðvegur Nr 1 (wörtlich: Nationalstraße Nr. 1) verwendet.

Auf der Ringstraße kann man mit jedem Kfz die Insel umrunden.  Für Abstecher ins Hochland oder andere entlegene Gebiete sind geländegängige Fahrzeuge erforderlich. Für eine Rundreise entlang dieser Straße mit den Highlights Islands wird eine Woche veranschlagt. Man sollte nicht vergessen, daß selbst die gut ausgebaute Ringstraße eher einer Landstraße entspricht.

Bus

Die Insel lässt sich auch in drei Tagen mit dem Linienbus umrunden. Diese Rundreise lässt sich jederzeit unterbrechen.

Aktivitäten in Island

Tauchen

Tauchern und Schnorchlern bietet sich die Silfra-Spalte nicht nur wegen der Lavafeldformationen und dem kristallklaren Wasser an. Die Silfra Spalte liegt auf dem kontinentalen Graben zwischen den Kontinentalplatten Amerika und Europa.

Reiten

Beliebt sind auch Reiterferien und Reittouren mit Islandpferden. Diese reichen von kurzen Ausritten auf Reiterhöfen bis zu mehrtägigen geführten Touren auch über die Hochlandwege, oder die Teilnahme am Schafsabtrieb.

Wandern

Wandern, sei es eine Tagestour oder länger, ist ein „Muß“ in Ísland. Einige der Naturschauspiele sind anders auch gar nicht zu erreichen. Andererseits kann man so gut dem Haupttouristenstrom ausweichen.

  • Zelten: Es gibt kein Jedermannsrecht wie in anderen skandinavischen Staaten, wildes Zelten wird jedoch toleriert, wenn man sich dementsprechend benimmt. Bei den Hütten ist normalerweise Zelten kein Problem. In den Nationalparks nur auf den ausgewiesenen Plätzen.
  • Hütten: Die Hütten sind unbewirtschaftet, haben aber meistens eine Kochgelegenheit. Oft sind sie auch verschlossen, man muss also den Schlüssel vorher besorgen. Wenn man einen Schlafplatz braucht empfiehlt sich eine Reservierung. Skálar heißt Hütte.

Baden

Island ist für seine besondere Badekultur bekannt. Heiße Quellen wurden schon im Mittelalter zum Erholen und Baden genutzt. Man hat auch einige noch erhaltene gefunden, wie zum Beispiel das Snorralaug in Reykholt oder das Gvendalaug. Heute gibt es allein in Reykjavík sieben Freiluft-Thermalbäder, auch auf dem Lande finden sich zahlreiche Thermal-Freibäder. Das Freiluftbad Blaue Lagune bei Grindavík ist mittlerweile zu einer touristischen Sehenswürdigkeit geworden.

Die Blaue Flagge ist ein Öko-Label, das jedes Jahr an Strände und Marinas vergeben wird, an denen in der vorangegangenen Saison ein konstant hoher Standard der Badewasserqualität eingehalten wurde.

  • Grindavik: Blue Lagoon, Zugang für Behinderte
  • Reykjavik: Nautholsvik, Zugang für Behinderte
      

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  • Vesturland ist eine der acht Regionen Islands. Sie liegt im Westen des Landes. Ihr Verwaltungssitz ist Borgarnes in der Gemeinde Borgarbyggð. Am 1. Dezember 2008 lebten 15.720 Einwohner auf einer Fläche von 9.522 km² (Bevölkerungsdichte 1,65 Einw./km²).

     

    Borgarnes und der Berg Hafnarfjall
  • Die Vestfirðir (dt. „Westfjorde“) umfassen eine Halbinsel und Region mit einer Fläche von 9409 km² im Nordwesten von Island.

    Viele Fjorde reichen tief ins Land hinein. Rund 30 % der Küstenlinie des gesamten Landes entfallen auf die Westfjorde.

    Sudureyri, Vestfirðir
  • Suðurnes ist eine der acht Regionen Islands. Sie nimmt den größten Teil der Halbinsel Reykjanes ein. Am 1. Dezember 2008 betrug ihre Einwohnerzahl 21.564 auf einer Fläche von 818 km² (Bevölkerungsdichte 26,35 Einw./km²).

    Reykjanesskagi ist eine stiefelförmige Halbinsel im äußersten Südwesten von Island, südwestlich der Hauptstadt Reykjavík. Der Name bedeutet Reykjanes-Halbinsel, wobei Reykjanes (dt. „Rauchspitze“ oder „Rauchhalbinsel“) nur die äußerste Südwestspitze, gewissermaßen die Ferse des Stiefels bezeichnet.

    Kirche in Hvalsnes auf Reykjanes, Suðurnes
  • Suðurland ist eine der acht Regionen Islands. Sie liegt im Süden des Landes. Ihr Verwaltungssitz ist Selfoss in der Gemeinde Árborg. Am 1. Dezember 2008 lebten 24.176 Einwohner auf einer Fläche von 24.690 km² (Bevölkerungsdichte: 0,979 Einwohner/km²).

     

    Der Berg Vörðufell von Skálholt aus gesehen
  • Reykjavík ist die Hauptstadt Islands. Mit ihrer geographischen Lage 270 km südlich des nördlichen Polarkreises ist die Stadt die am nördlichsten gelegene Hauptstadt der Welt.

    Reykjavík ist mit 116.820 Einwohnern (2007) die größte Stadt Islands. Hier wohnen etwa 37,3 % der Gesamtbevölkerung Islands. In der Metropolregion leben sogar über 200.000 Menschen. Die Stadt liegt am Atlantik an der Faxaflói-Bucht unterhalb des etwa 900 m hohen Hausberges Esja.

    Rejkjavík vom Turm der Hallgrímskirche aus gesehen
  • Krýsuvík ist ein Weiler und gleichnamiges Vulkansystem auf der Reykjanes-Halbinsel in Island. Es liegt im Süden der Halbinsel an der Straßenkreuzung 42 und 427 zwischen den Städten Grindavik und Hafnarfjörður.

    Das Hochtemperaturgebiet beim Weiler Krýsuvík nennt sich auch Austurengjar. Es handelt sich um einen aktiven Vulkan. Dies erkennt man an den Solfataren von Seltún und einem weiteren in der Nähe gelegenen Gebiet mit heißen Quellen sowie an den Solfataren an den Berghängen des Sveifluháls. In einer Tiefe von 1.000 m beträgt die Temperatur bereits 200°C.

    Krýsuvík im Winter
  • Gullni hringurinn (wörtlich: Goldener Ring oder Goldene Rundfahrt) ist eine beliebte Reiseroute in Südwest- und Süd-Island. Ausländischen Touristen ist sie meist unter der englischen Bezeichnung “Golden Circle” bekannt. Ausgehend von der Hauptstadt Reykjavík kann man drei der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Insel in einem Tagesausflug besuchen. Bustouren von Reykjavík aus dauern etwa 8,5 Stunden.

    Ausbruch des Großen Geysirs, Haukadalur, am Golden Circle
  • Der See Laugarvatn liegt im Südwesten von Island. Seine Fläche ist mit 2,14 km2 deutlich kleiner als die des benachbarten Apavatn. Der See liegt, genauso wie der gleichnamige Ort an seinem Ufer auf dem Gebiet der Gemeinde Bláskógabyggð.

    Die drei größten Siedlungen sind Reykholt mit 192 Einwohnern, Laugarvatn mit 203 Einwohnern und Laugarás mit 144 Einwohnern.

    Reykholt (nicht zu verwechseln mit Reykholt in Westisland) ist die größte Siedlung der Gemeinde mit heißen Quellen und Gewächshäusern in der Nähe von Skálholt.

    Nutzung der heißen Quellen von Laugarvatn in Gewächshäusern
  • Der Gullfoss (sprich „Gütlfoss“, gull=golden, foss=Wasserfall) ist ein Wasserfall des Flusses Hvítá im Haukadalur im Süden Islands.

    Er gehört mit Þingvellir und den benachbarten Geysiren zum sogenannten Gullni hringurinn (Golden Circle, dt. wörtlich: Goldener Ring oder Goldene Rundfahrt) der berühmtesten Sehenswürdigkeiten Islands.

    Seine durchschnittliche Wasserführung beträgt etwa 109 m³/s. Im Sommer sind es etwa 130 m³/s. Die bisher größte Flut betrug 2.000 m³/s.

    Der Gullfoss-Wasserfall, Südisland
  • Der Kerið ist ein Kratersee in Island. Er ist der östlichste von fünf Kratern der zum postglazialen Grímsnes-Vulkanfeld gehörenden Kraterreihe Tjarnarhólar, die ihrerseits zum Eruptionsgürtel im Reykjanes–Langjökull–Gebiet zählen. Kerið liegt in der Region Suðurland an der Straße von Selfoss ins Haukadalur.

    Der Krater ist 55 m tief. Der Kratersee in Kerið hat eine Größe von ca. 270 x 170 m. Die Wassertiefe schwankt zwischen 7 und 14 m.

    Kratersee des Kerið
  • Das Haukadalur (Südisland) ist ein Tal mit einem Hochtemperaturgebiet am Fuße des Berges Laugarfjall rund um das aktive Vulkansystem des Großen Geysir. Die Geysire gehören zu den bekanntesten Touristenattraktionen Islands. Das Hochtemperaturgebiet ist ca. 500 m lang und ca. 100 m breit. In der Vergangenheit scheint es noch viel umfangreicher gewesen zu sein.

    Geysir im Haukadalur, Südisland
  • Ísafjörður (Eisfjord) ist eine Stadt im äußersten Nordwesten Islands mit 3.968 Einwohnern (2008).

    Ísafjörður liegt, eingefasst von den schroff abfallenden Berghängen des Eyrarfjall (bis 731 m) und des Kirkjubólsfjall (bis 832 m), am Skutulsfjörður, einem Seitenarm des Ísafjarðardjúp. Die Stadt bildet das Wirtschafts- und Verwaltungszentrum der Westfjorde.

    Die Stadt Ísafjörður am Skútulsfjörður
  • Grindavík (dt. „Gitterbucht“) ist eine Stadt in Südwestisland auf der Halbinsel Reykjanesskagi mit 2.850 Einwohnern (2009).

    Die Entfernung nach Reykjavík beträgt 39 km. Die Stadt verfügt über einen der wenigen Häfen an der flachen Südküste. Die meisten Einwohner arbeiten in der Fischindustrie. Inzwischen pendeln immer mehr Menschen nach Reykjavík und die Grundstückspreise tendieren entsprechend nach oben. 

    Blick über Grindavik
  • Keflavík (dt. „Treibholzbucht“) ist eine Hafenstadt in Südwestisland.

    1994 schloss sich Keflavík mit den umliegenden Ortschaften Njarðvík und Hafnir zur Gemeinde Reykjanesbær mit 14.172 Einwohnern (2009) zusammen. Keflavík ist mit 8.169 Einwohnern die größte Stadt der Halbinsel Reykjanesskagi und sechstgrößte Stadt des Landes. Die Entfernung zur Hauptstadt Reykjavík beträgt 40 km. Njarðvík, die westliche Nachbarstadt von Keflavík, die praktisch aus zwei kleineren Städten besteht, schließt mit seinem nördlichen Teil nahezu übergangslos an das Stadtgebiet an.

    Die "Breki" im Hafen von Keflavik
  • Das Vulkansystem der Brennisteinsfjöll liegt im Südwesten der Insel etwa 20 km entfernt von der Hauptstadt Reykjavík auf der Hochebene Hellisheiði und südwestlich des Hengill-Vulkansystems, an das es angrenzt.

     

    Blick über die Hügel der Rauðhólar auf die Brennisteinsfjöll
  • Hengill (isl., gesprochen hengidl) ist ein Vulkansystem im Südwesten von Island. Im Grunde umfasst das Gebiet drei aktive Zentralvulkane. Der eine wird ebenfalls als Hengill bezeichnet, der andere heißt Hrómundartindur, ein dritter befindet sich im Grensdalur, man spricht daher in der Vulkanologie auch von der Hengill-Triple-Junction.

     

    Hengill jenseits des Sees Þingvallavatn
  • Der Kleifarvatn ist ein See auf der Reykjanes-Halbinsel von Island. Er liegt 25 km von Reykjavík entfernt und ca. 10 km südöstlich von Hafnarfjörður.

    Berge rahmen den See von allen Seiten ein, darunter im Westen der 407 m hohe Sveifluháls.

    Der See liegt im südlichen Teil der Halbinsel auf der Verwerfungszone des Mittelatlantischen Rückens und ist über eine Piste zu erreichen. Seine Tiefe betrug bis zum Jahre 2000 bis zu 97 m.

    Kleifarvatn im Winter
  • Die Bláa Lónið(deutsch Blaue Lagune) ist ein Thermalfreibad bei Grindavík auf der Reykjanes-Halbinsel. Das Thermalbad liegt nahe der Hauptstadt Reykjavík und des internationalen Flughafens in Keflavík und ist eine bekannte Touristenattraktion in Südwest-Island. Einen besonderen Reiz hat das Baden in der Winterzeit.

    Becken in der Blauen Lagune bei Grindavík
  • Der Ort Skálholt liegt im Süden Islands in der Gemeinde Bláskógabyggð an der Hvítá und ist Teil des Golden Circle.

    Der kleine Ort besteht nur aus einer relativ großen Kirche und einigen wenigen Häusern. Trotzdem ist er von bemerkenswerter Bedeutung für die Geschichte des Landes, war er doch seit dem Mittelalter neben Hólar der wichtigste Bischofssitz von Island (gegründet 1056).

    Kirche von Skálholt
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