Radfahren in Norwegen

In Norwegen existiert ein nationales Fahrradwegenetz von zehn Wegen, die (bis auf den Radweg Nr.10) alle im südlichen Teil des Landes verlaufen. Die Radwege sind nur teilweise beschildert.

  • Route 1:Halden - Bergen (=Teil des Nordseeküsten-Radwegs)
  • Route 2: Skien - Stavanger (Kanalruta)
  • Route 3: Kristiansand - Ålesund
  • Route 4: Oslo - Bergen (Ein Teilstück davon ist der Rallarvegen)
  • Route 5: Larvik - Eidsvåg (Numedalsruta)
  • Route 6: Sunde - Røros (Sognefjellsvegen)
  • Route 7: Halden - Trondheim (Pilegrimsruta)
  • Route 8: Molde - Oppdal (Trollheimen)
  • Route 9: Halden - Trondheim (Villmarksruta)
  • Route 10: Nordkap - Lindesnes

Rallarvegen: ein Radweg im Gebirge

Rallarvegen ist heute ein Fahrrad-Weg, der entlang der Bergenbahn (Bahnverbindung von Oslo nach Bergen) über die Hardangervidda führt. Im März 1894 beschloss das norwegische Parlament Storting, dass eine Eisenbahnverbindung zwischen Christiania (dem heutigen Oslo) und Bergen gebaut werden sollte. Da die Bahn über die damals weglose Hochfläche der Hardangervidda führen sollte, musste zuerst ein Weg gebaut werden, über den der Transport von Menschen und Material zu den Baustellen möglich war. Dazu wurde der sogenannte Rallarvegen von den 3 Orten Voss, Flåm und Geilo gebaut, der parallel zur danach fertiggestellten Bahntrasse errichtet wurde.

Nach der Eröffnung der Bergenbahn 1909 blieb der Weg bestehen und wurde bis zur Inbetriebnahme der Flåmsbahn 1940 von Reisenden als Zugang vom Sognefjord zur Bergenbahn (Bahnhof Myrdal) genutzt. Ab 1974 wurde der Rallarvegen als Radweg verwendet. Der Rallarvegen führt von Haugastøl über Finse, den höchstgelegenen Bahnhof Nordeuropas, bis zum Ort Flåm, der direkt am Aurlandsfjord liegt.

Quelle: Wikipedia Wikipedia Lizenz: CC-by-sa-3.0

  • Als Østland (Bokmål) bzw. Austland (Nynorsk) wird in der Landessprache norwegisch einer der fünf informellen Landesteile Norwegens bezeichnet. Der südöstliche Landesteil umfasst die Provinzen Telemark, Vestfold, Østfold, Akershus, Oslo (Stadt), Buskerud, Oppland und Hedmark.

    Kajakfahrer im Oslofjord, Østlandet
  • Als Nord-Norge (dt.: Nord-Norwegen) wird in der Landessprache der nördlichste Landesteil Norwegens bezeichnet.

    Steigen in Nordland, Nord-Norwegen
  • Sørlandet (dt. Südland) ist einer der fünf Regionen oder Landesteile Norwegens an der Skagerrakküste im Süden des Landes. 

    In Südnorwegen liegen die Provinzen Aust-Agder und Vest-Agder mit einer Fläche von 16.493 km². Als Landschaft umfasst Südnorwegen nur die Küstenregion des Skagerraks mit den folgenden Orten (von Westen nach Osten):

    • Flekkefjord
    • Farsund
    • Mandal
    • Kristiansand
    • Lillesand
    • Grimstad
    • Arendal
    • Tvedestrand
    • Sandøya
    • Risør


      

    Schären zwischen Kristiansand und Lillesand, Süd-Norwegen
  • Als Vestland (Westland) wird in der Landessprache der westliche Teil Norwegens entlang der Atlantikküste bezeichnet

    Innerer Teil des Nordfjords, Vestland
  • Trøndelag ist eine Region in Mittelnorwegen. Sie besteht aus den zwei Provinzen Nord-Trøndelag (Nord-Tröndelag) und Sør-Trøndelag (Süd-Tröndelag). Trøndelag ist auch einer der 5 Landesteile Norwegens und bedeckt eine Fläche von 41.228 km².

    Typisches Trönderhaus der Region Trøndelag, Norwegen
  • Die Hardangervidda ist ein in Norwegen in den Provinzen Hordaland, Telemark und Buskerud gelegenes Plateaufjell und die größte Hochebene Europas. 

    Sie hat eine Fläche von zirka 8.000 km² und im Mittel eine Höhe zwischen 1.200 m und 1.400 m. Der Gebirgskamm Sandfloeggi ist mit 1.719 m die höchste Erhebung der Hochebene. Als Wahrzeichen gilt der Berg Hårteigen. Seit 1981 sind 3.422 km² der Hardangervidda als größter Nationalpark Norwegens weitestgehend vor menschlichen Einflüssen geschützt.

    Hardangervidda
Alpha.png