Argentinien

Argentinien ist eine Republik im Süden Südamerikas. Es ist der achtgrößte Staat der Erde. Die Hauptstadt des Landes, Buenos Aires, ist Zentrum eines der größten Ballungsräume auf dem amerikanischen Kontinent und eines seiner größten Kulturzentren, in dem unter anderem der Tango seinen Ursprung hat.

Daneben sind weite Teile des Landes, insbesondere der trockene Süden, nur sehr dünn besiedelt. Argentinien hat in Südamerika das höchste Pro-Kopf-Bruttoinlandsprodukt, jedoch auch einen großen Einkommensunterschied zwischen dem reichen und dem armen Bevölkerungsteil.

Klima und Wetter

Wegen seiner großen Nord-Süd-Ausdehnung hat das Land Anteil an zahlreichen Klima- und Vegetationszonen.  

Der Nordwesten Argentiniens ist im Bereich der Anden trocken mit einer kurzen Regenzeit im Sommer. Hier befindet sich die Hochwüste Puna, deren Westen zu den regenärmsten Gebieten der Welt zählt, sowie die steppenhaften, unfruchtbaren Monte am Fuß der Anden in den Provinzen Mendoza, San Juan und La Rioja. In den Provinzen Tucumán, Salta und Jujuy wachsen subtropischen Nebelwälder, die im Sommer extrem feucht, im Winter relativ trocken sind. Der Gran Chaco im zentralen Norden ist zwar etwas feuchter, seine Niederschläge konzentrieren sich jedoch ebenfalls auf den Sommer, das gleiche gilt für die Region der Sierras Pampeanas in Zentralargentinien. Der Nordosten sowie die Pampa-Region sind das ganze Jahr über feucht.

Die Anden im Westen sind ständig feucht und kühl gemäßigt, während der Osten, das patagonische Schichtstufenland, trocken und halbwüstenhaft ist. Hier bestimmt der alle ein bis zwei Wochen vom Südwesten her blasende Pampero-Wind das Wetter. In Feuerland, wo die Temperaturen in Sommer und Winter nur wenig auseinander liegen, ist es kühl und die Niederschlagsmenge ist hoch.

Reiseziele und Sehenswürdigkeiten

  • Buenos Aires: Hauptstadt von Argentinien.
  • Córdoba: zweitgrößte Stadt Argentiniens und Universitätsstadt mit vielseitigem Nachtleben. Manzana de los Jesuitas und weitere Baudenkmale der Jesuiten, seit 2000 UNESCO Weltkulturerbe.
  • Sierras de Córdoba: eines der bedeutendsten Ferienzentren Argentiniens. Drei Millionen Touristen besuchen die Sierras pro Jahr, bedeutende Fremdenverkehrsorte sind: Villa Carlos Paz, Cosquín, La Falda, Alta Gracia, Mina Clavero und Villa General Belgrano.
  • Provinz Santa Cruz, Nationalpark Los Glaciares: seit 1981 UNESCO Weltnaturerbe.
  • Nationalpark Iguazú: seit 1984 UNESCO Weltnaturerbe.
  • Die Jesuitenreduktionen der Guaraní: San Ignacio Mini, Nuestra Señora de Santa Ana, Nuestra Señora de Loreto und Santa Maria la Mayor, 1984, UNESCO Weltkulturerbe.
  • Provinz Chubut, Halbinsel Valdés: seit 1999 UNESCO Weltnaturerbe.
  • Höhlenmalereien der Cueva de las Manos am Rio Pinturas: seit 1999 UNESCO Weltkulturerbe.
  • Nationalparks Ischigualasto und Talampaya: seit 2000 UNESCO Weltnaturerbe.
  • Provinz Jujuy, Quebrada de Humahuaca: seit 2003 UNESCO Weltkulturerbe.
  • Provinz Rio Negro: Argentinische Schweiz und San Carlos de Bariloche.

Strand und Baden

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  • Die Provinz Córdoba liegt im zentralen Argentinien.

     

    Córdoba gehört zu den dichter bevölkerten und wirtschaftlich wichtigen Gebieten des Landes. Ihre Hauptstadt, die ebenfalls Córdoba heißt ist die zweitgrößte Stadt Argentiniens und ein bedeutendes Industriezentrum. Córdoba grenzt im Norden an Santiago del Estero, im Osten an Santa Fe, im Südosten an Buenos Aires, im Süden an La Pampa, im Südwesten an San Luis, im Westen an La Rioja und im Nordwesten an Catamarca.

  • Die Provinz Buenos Aires (Provincia de Buenos Aires) liegt im Osten Argentiniens inmitten der fruchtbaren Pampa-Ebene. Sie ist mit mehr als einem Drittel der Gesamtbevölkerung Argentiniens die bevölkerungsreichste und auch die flächenmäßig größte Provinz des Landes.

    Im Nordosten der Provinz, am Río de la Plata, liegt die Hauptstadt der Republik Argentinien,

  • Santa Cruz (span. für „Heiliges Kreuz“) ist eine der vier Provinzen im argentinischen Teil Patagoniens. Sie hat ihren Namen vom Fluss Santa Cruz, der den Abfluss des Lago Argentino bildet und in den Atlantik mündet.

     

    Santa Cruz ist die am dünnsten besiedelte Provinz Argentiniens. Die Bevölkerung konzentriert sich in wenigen städtischen Ansiedlungen, weite Teile sind fast unbewohnt. Im Westen gibt es vereinzelte Reservate, die von Ureinwohnern der Tehuelche-Volksgruppe bewohnt werden. Deren Anzahl ist jedoch inzwischen gering.

  • Río Negro ist eine Provinz in der Mitte Argentiniens am nördlichen Rand von Patagonien.

     

    Río Negro ist umgeben von der Provinz Neuquén im Westen, von den Provinzen Mendoza und La Pampa im Norden, von der Provinz Buenos Aires im Nordosten und von der Provinz Chubut im Süden. Außerdem grenzt Río Negro im Westen an Chile und im Südosten an den Atlantik.

  • Chubut ist eine der fünf argentinischen Provinzen Patagoniens. Sie erstreckt sich von den Anden im Westen bis zum Atlantik im Osten. Der Tourismus ist bedeutend. Im Nordosten liegt das Fremdenverkehrszentrum Puerto Madryn mit der Halbinsel Valdés. Weiterhin sind die Badeorte Playa Unión und Rada Tilly sowie das Wintersportzentrum La Hoya in den Anden erwähnenswert.

  • Die Provinz Jujuy liegt im äußersten Nordwesten Argentiniens. Sie grenzt im Westen an Chile, im Norden an Bolivien und in Süden und Osten an die Provinz Salta.

     

  • Die Atlántida Argentina ist eine zusammenhängende Kette von Badeorten an der argentinischen Atlantikküste, gelegen nahe der Mündung des Río de la Plata in der Provinz Buenos Aires. Sie liegen alle innerhalb der Gemeinde (Partido) Partido de la Costa.

    Insgesamt hat das Gebiet 57.345 permanente Einwohner, daneben besuchen es pro Jahr etwa 500.000 Touristen. Nennenswerte Grünflächen nahe der Küste gibt es im gesamten Gebiet nur noch rund um das Kap San Antonio zwischen San Clemente de Tuyú und Las Toninas.

  • Der Nationalpark Los Arrayanes (span. Parque Nacional Los Arrayanes) ist ein Nationalpark in Argentinien mit einer Fläche von 18,4 km². Er umfasst fast vollständig die Halbinsel Quetrihué im Nahuel-Huapi-See in der Provinz Neuquén. Sein Eingang befindet sich 3 km südlich von Villa la Angostura. Die Südspitze ist per Boot von Bariloche und Villa la Angostura erreichbar.

    Obwohl die Halbinsel schon seit 1934 innerhalb des Nahuel-Huapi-Nationalparks geschützt war, wurde 1971 dieser Nationalpark speziell zum Schutz der Arrayán-Myrtenbäume (Luma apiculata) geschaffen.

  • Cerro Catedral ist ein Berg mit einer Höhe von 2.405 Meter im Nahuel Huapi Nationalpark in Patagonien, Argentinien. Die nächstgelegene Stadt, Bariloche, ist 19 Kilometer entfernt.

    Es befindet sich dort eines der größten Skigebiete in Südamerika mit einer Fläche von 2 km², ca. 100 Kilometer Pistenlänge und einer Skiliftkapazität von 22.200 Skifahrern pro Stunde.

  • Der Nahuel-Huapi-See (auf Spanisch: Lago Nahuel Huapi) liegt in Argentinien an der Grenze zwischen den Provinzen Neuquén und Río Negro im nördlichen Patagonien.

     

    Der See hat eine Fläche von 531 km² mit einer maximalen Tiefe von 460 m. Der Nahuel Huapi hat eine längliche Form mit vielen fjordähnlichen Abzweigungen.

  • Punta Tombo ist ein Tierschutzreservat in der argentinischen Provinz Chubut an der Atlantikküste, 120 km südlich von Trelew. Punta Tomba ist die weltweit größte Brutstätte von Magellan-Pinguinen. Die 3 km lange und 600 m breite Halbinsel ist bedeckt mit Sand, Lehm und Kies.

    Im späten September, wenn auf der Südhalbkugel der Frühling kommt, ziehen die Magellan-Pinguine von Südbrasilien nach Patagonien und nisten dann in Punta Tombo. Andere wichtige Brutstätten der Magellan-Pinguine sind die Bahía Camarones und Cabo Dos Bahías.

  • Die etwa 3.625 km² große Halbinsel Valdés (span. Península Valdés) liegt in der argentinischen Provinz Chubut an der Atlantikküste. Sie ist ein Naturreservat und wurde 1999 von der UNESCO auf die Welterbeliste gesetzt. Die Península Valdés besteht größtenteils aus karger Landschaft und einigen kleineren Salzseen, derer größter mit 35 Metern unter dem Meeresspiegel den tiefsten Punkt Argentiniens bildet.

     

  • Die Quebrada de Humahuaca ist eine Schlucht (Quebrada), die nahe der Hauptstadt der argentinischen Provinz Jujuy, San Salvador de Jujuy (1.259 m), beginnt und über etwa 150 Kilometer bis zur Stadt Humahuaca (2950 m) ansteigt.

     

  • Der Nationalpark Los Glaciares (spanisch Parque Nacional Los Glaciares = „die Gletscher“) liegt im argentinischen Teil Patagoniens (Provinz Santa Cruz). Er bedeckt eine Fläche von 4.459 km² und wurde von der UNESCO 1981 in die Welterbeliste aufgenommen.

     

    Los Glaciares wird stark von Touristen aus aller Welt besucht. Ausgangspunkt ist die am Lago Argentino gelegene Kleinstadt El Calafate sowie das noch junge Dorf El Chaltén.

  • Buenos Aires ist die Hauptstadt und das wirtschaftliche und industrielle Zentrum Argentiniens.

  • Mar del Plata (span. Silbermeer) ist das größte und bekannteste Seebad Argentiniens. Die Stadt liegt im Südosten der Provinz Buenos Aires und hat etwa 600.000 Einwohner.

    Mar del Plata liegt am Südatlantik, am Fuß der niedrigen Sierra de los Padres. Die Umgebung gehört zur Pampa-Region. Das Klima ist betont ozeanisch ohne markante Temperaturextreme und relativ feucht.

  • Pinamar ist ein bedeutender Badeort im östlichen Argentinien.

     

    Er liegt im Südosten der Provinz Buenos Aires am Atlantik. Die Stadt hat 20.592 permanente Einwohner und ist einer der am schnellsten wachsenden Orte Argentiniens. Etwa 500.000 Gäste besuchen den Ort pro Saison.

    Pinamar liegt an einem flachen Teil der Atlantikküste mit breiten Sandstränden. Rund um die Stadt gibt es einige Pinienwälder, die aber immer mehr Hotel- und Ferienhauskomplexen weichen.

  • Villa Gesell (eigentlich Villa Silvio Gesell) ist ein beliebter Badeort in Argentinien, gelegen in der Provinz Buenos Aires. Die Stadt liegt an der Küste des Südatlantiks und zählt etwa 20.000 feste Einwohner. Pro Saison besuchen etwa 750.000 Touristen die Stadt, sie zählt damit zu den Haupt-Touristenzentren Argentiniens.

  • San Carlos de Bariloche ist eine Stadt in Argentinien in der Provinz Río Negro und liegt am Fuße der Anden.

     

    Bariloche ist mit 126.023 Einwohnern (2007) die größte Stadt der Provinz und ist wegen ihrer Lage in einer grünen Berglandschaft ein bedeutendes Fremdenverkehrszentrum mit einer Besucherzahl von bis zu einer Million Touristen pro Jahr. Der Ort ist berühmt für sein Skigebiet am Cerro Catedral, aber auch für die schöne Landschaft, die zum Klettern und Wandern einlädt.

  • Puerto Madryn ist eine Stadt mit 57.791 Einwohnern im südlichen Argentinien. Sie liegt am Golfo Nuevo südlich der Halbinsel Valdés, einem UNESCO-Weltnaturerbe, an der Atlantikküste in der zu Patagonien gehörenden Provinz Chubut.

     

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