Uruguay

Uruguay ist ein Staat in Südamerika. Hauptstadt ist Montevideo.

Uruguay grenzt im Norden an Brasilien, im Osten an den Atlantischen Ozean mit einer Küstenlinie von 660 Kilometer Länge, im Süden an den Rio de la Plata, im Westen (durch den Río Uruguay getrennt) an Argentinien. Uruguay ist nach Suriname das zweitkleinste Land Südamerikas. Mit rund 177.000 Quadratkilometern Fläche ist es so groß wie Österreich und Ungarn zusammen. 

Die erhofften Schätze, derentwegen der Río de la Plata seinen Namen – Silberfluss – erhielt, suchte man vergebens. Dafür entwickelten sich die von den Spaniern ausgesetzten Pferde und Rinder auf den weiten Grasfluren der Pampa zu großen Herden, welche die Grundlage für den wirtschaftlichen Reichtum des Landes stellten.

Geografie und Landschaft

Insgesamt ist das Land flach, nur zehn Prozent der Landesfläche liegen höher als 200 Meter über dem Meeresspiegel. Der Boden ist fruchtbar und wird deshalb fast überall für die Landwirtschaft genutzt. Wald hat nur geringe Verbreitung von ca. fünf Prozent. Der Süden Uruguays ist die geographische Erweiterung der argentinischen Pampa und daher nahezu flach, fällt allerdings an den Küsten steil ab. Entlang des Rio Uruguay gibt es ausgedehnte sumpfige Ebenen, die häufig überschwemmt werden.

Klima und Wetter

Das Klima ist im Norden subtropisch, im Süden gemäßigt. In den Küstenregionen ähneln die Temperaturen den Verhältnissen der Küstenregionen von Südfrankreich, Norditalien und Nordspanien, mit klar definierten thermischen Jahreszeiten. Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt bei 16,5 °C. Der wärmste Monat ist der Januar mit etwa 22 °C, während der Juni der kühlste Monat ist, mit durchschnittlich 10 °C. Im Landesinneren liegt die Jahresmitteltemperatur etwas höher, aufgrund der wärmeren Sommertemperaturen.

Im ganzen Land fällt im Gegensatz zur Mittelmeerregion Niederschlag das ganze Jahr über, durchschnittlich 1.000 mm/Jahr, und bis zu 1.400 mm/Jahr in den feuchtesten Gebieten im Norden. Nur die Region um Punta del Este ist mit knapp unter 1000 mm/Jahr etwas niederschlagsärmer.

Das Winterhalbjahr ist bei großer jahreszeitlicher Ausgeglichenheit etwas trockener als das Sommerhalbjahr, der feuchteste Monat ist der März. Die relative Luftfeuchtigkeit schwankt zwischen 70 und 75 Prozent landesweit und zeitlich mit 80 Prozent im Juli und 65 Prozent im Januar. Häufig fällt die Luftfeuchtigkeit von 90 Prozent zu Sonnenaufgang auf 45 Prozent am Nachmittag.

Im Winter können starke, kalte Südwestwinde (Pamperos) die Küstenregionen verwüsten. Südostwinde (Sudestadas) verursachen Kaltlufteinbrüche, die in der La Plata-Region Überschwemmungen verursachen können. 

Reiseziele und Sehenswürdigkeiten

  • Historische Altstadt von Colonia del Sacramento, 1995, UNESCO Weltkulturerbe
      

Quelle: Wikipedia Lizenz: CC-by-sa-3.0

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