Cayo Coco

Cayo Coco ist eine zur kubanischen Provinz Ciego de Ávila gehörende Insel am atlantischen Ozean. Sie ist Teil der Jardines del Rey (Gärten des Königs) genannten Inselkette, die sich über 600 km an der Nordküste Kubas erstreckt. 

Nach einer zeitweiligen Nutzung als Luftwaffenstützpunkt durch die Sowjetunion im Kalten Krieg gegen die USA dient die Insel heute ausschließlich dem Tourismus. Bekannt ist die Insel für ihre All-inclusive-Hotels. Seit der Eröffnung des Hotelbetriebs 1993 wurden bis 2008 über 2 Millionen Touristen gezählt. Die Insel bietet neben den weißen Sandstränden auch viele Korallenriffe zum Tauchen. In den seichten Buchten der Insel sind viele Wasservögel, z. B. Flamingos zu beobachten.

Mit dem Rest Kubas ist Cayo Coco durch einen ca. 17 km langen Steindamm verbunden, welcher Ende der 1980er Jahre noch zu militärischen Zwecken errichtet wurde. Der Zugang zur Insel wird an der Landseite des Dammes durch eine Kontrollstation überwacht. Nur Touristen und Angestellte der Hotels gelangen auf die Insel. Für den Zugang zur Insel wird der Reisepass und das Visum benötigt (Sicherheitskopien des Reisepasses werden nicht akzeptiert).

Die Nachbarinseln von Cayo Coco sind Cayo Guillermo und Cayo Paredón Grande.

Anreise

Flug: Der Flughafen Cayo Coco (Aeropuerto Internacional Jardines del Rey) ist ein moderner neu errichteter, internationaler Verkehrsflughafen. Er dient dem Charterflugverkehr für europäische und kanadische Urlauber der Inseln Cayo Coco und Cayo Guillermo, sowie dem Inlandstransfer zum Flughafen Havanna (Aeropuerto Internacional José Marti). Er hat mit der Eröffnung im Jahre 2002 den internationalen Flugverkehr am Máximo Gómez International Airport in Ciego de Ávila für die Inselregion Jardines del Rey abgelöst. Aus Deutschland wird dieser Flughafen seit November 2006 nicht angeflogen.

Quelle: Wikipedia Lizenz: CC-by-sa-3.0

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