Provinz Matanzas

Matanzas ist eine Provinz im Nordwesten Kubas, östlich der Hauptstadt Havanna. Die gleichnamige Hauptstadt der Provinz hat ca. 120.000 Einwohner.

Bis auf vereinzelte Erhebungen ist Matanzas relativ eben. Dies prädestiniert das Gebiet für landwirtschaftliche Nutzung. Im Süden der Provinz befindet sich die Halbinsel Zapata, welche hauptsächlich aus Mangrovensümpfen besteht. Hauptwirtschaftsfaktor der Provinz ist die Landwirtschaft, vereinzelt wird Öl gefördert, jedoch ohne einen größeren Stellenwert einzunehmen.

Geschichte

Die wohl bekannteste Bucht Kubas, die Bahía de Cochinos (Schweinebucht) - oder wie heute in Kuba gebräuchlicher der Strand Playa de Girón – liegt an der Südküste Kubas. Nahe dem kleinen Ort Playa Girón wurde 1961 die von den USA unterstützte Invasion von Exilkubanern auf Kuba gestartet. Einige Ausrüstungsgegenstände und umfangreiche Informationen zum Kampf sind im Museum Playa Girón ausgestellt. Playa Girón verfügt über eine kleine Flugzeuglandepiste.

Tourismus

Auch der Tourismus ist eine bedeutende Devisenquelle. Varadero ist mit der ihn umgebenden Halbinsel Hicacos eines der wichtigsten Touristenzentren auf Kuba mit zahlreichen All-Inclusive-Hotels.

Sehenswürdigkeiten und Reiseziele

  • Parque Nacional de Zapata: In der Provinz leben viele Vogelarten, besonders auf der Halbinsel Zapata. Auf einem Teil dieser Halbinsel wurde ein Nationalpark, der Parque Nacional de Zapata eingerichtet.
  • Laguna del Tesoro (Guamá)
  • Cuevas de Bellamar
  • Matanzas
  • Playa Girón
  • Playa Larga
  • Varadero

Quelle: Wikipedia Lizenz: CC-by-sa-3.0

  • Varadero ist eine Stadt an der Nordküste Kubas auf der Halbinsel Hicacos in der Provinz Matanzas, 120 Kilometer östlich von Havanna.

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