Provinz Santiago de Cuba

Santiago de Cuba ist eine Provinz in Ost-Kuba. Hauptstadt ist die gleichnamige Stadt Santiago de Cuba.

Palma Soriano (125.000), Contramaestre (88.000), Mayarí (80.000), San Luis (65.000) und Songo-la Maya (50.000) sind weitere wichtige Städte. Landwirtschaft (Bananen, Kakao und Kaffee), Bergbau (Eisen, Nickel) und Tourismus sind die Haupterwerbsquellen der Provinz. Das Relief der Provinz Santiago besteht zu einem großen Teil aus Höhenlagen und Bergregionen. Die Sierra Maestra mit ihren Gipfeln Pico Turquino (1974 m), Pico Cuba (1874 m) und Pico Suecia (1734 m) sowie die Sierra de La Gran Piedra, mit dem Gran Piedra (1226 m) als höchste Erhebung, machen einen Großteil des Territoriums der Provinz aus. Nur rund drei Prozent der Provinz liegt auf einer Höhe von unterhalb 100 Metern über dem Meeresspiegel.

Klima und Wetter

Die Provinz Santiago de Cuba ist in den flachen Gebieten eine der heißesten Regionen Kubas. Die durchschnittlichen Tageshöchsttemperaturen betragen 32,2 °C, die minimalen Tagestemperaturen durchschnittlich 22,1 °C

Sehenswürdigkeiten

  • Castillo del Morro
  • Wallfahrtskirche El Cobre
  • Der Baconao-Park mit
    • der Granjita Siboney (Bauernhof Siboney)
    • Felsmonolit Gran Piedra
    • dem valle prehistórico (=prähistorischen Tal)
    • Pico Turquino
  • Altstadt von Santiago de Cuba
      

Baconao Park

Der Baconao Park ist eine ausgedehnte Parklandschaft 20 km östlich der Stadt Santiago de Cuba. 1987 wurde das Gebiet zum UNESCO-Biosphärenreservat erklärt.

| Santiago de Cuba |

Castillo de San Pedro de la Roca

Das Castillo de San Pedro de la Roca (umgangssprachlich auch Castillo del Morro - nicht zu verwechseln mit dem Castillo de los Tres Reyes del Morro in Havanna) ist eine Festung an der Küste etwa 10 km südwestlich der kubanischen Stadt Santiago de Cuba.

| Santiago de Cuba | Festung | Kultur | UNESCO Welterbe |

Santiago de Cuba

Santiago de Cuba ist die zweitgrößte Stadt Kubas und die Hauptstadt der Provinz Santiago de Cuba.

| Santiago de Cuba | Stadt | Santiago de Cuba |

Virgen de la Caridad del Cobre

Die Barmherzige Jungfrau von Cobre (span: Virgen de la Caridad del Cobre) wurde 1916 von Papst Benedikt XV. zur kubanischen Schutzpatronin erklärt, nachdem sie bereits seit Beginn der Aufstandbewegung der Kubaner  gegen die spanische Kolonialherrschaft 1868 als Schutzpatronin und Symbol der kubanischen Identität galt, was ihr den Beinamen “La Mambisa” (Mambí war die Bezeichnung für aufständische Kubaner) eintrug.

| Santiago de Cuba | Bauwerk | Kirche | Wallfahrtskirche |

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