USA
Die Vereinigten Staaten von Amerika (englisch United States of America, kurz USA) sind eine Bundesrepublik in Nordamerika, die 50 Bundesstaaten umfasst.
Das Land umfasst etwa 40 Prozent des Gebietes Nordamerikas und ist flächenmäßig nach Russland und Kanada der drittgrößte Staat der Erde. Hauptstadt von USA ist Washington D. C.
Ballungsräume
Fast 80 % der Amerikaner lebten im Jahr 2000 in städtischen Gebieten. 2006 hatten bereits 254 Orte mehr als 100.000 Einwohner, 50 Metropolregionen mit mehr als eine Million (bei nur 9 Städten). Die größten Metropolregionen waren 2006 New York (18,6 Millionen), Los Angeles (13), Chicago (9,5), Dallas (6), Philadelphia (5,8), Houston (5,5) und Phoenix (4).
Klima und Wetter
Wichtigster Einflussfaktor des Klimas ist der polare Jetstream (Polarfrontjetstream), der umfangreiche Tiefdruckgebiete vom Nordpazifik bringt. Verbinden sich die Tiefs mit denjenigen von der atlantischen Küste, bringen sie im Winter als Nor’easters schwere Schneefälle. Da kein Gebirgszug westostwärts verläuft, bringen Winterstürme oftmals große Schneemengen weit in den Süden, während im Sommer die Hitze weit nordwärts bis nach Kanada reicht.
Die Gebiete zwischen den Gebirgszügen weisen dementsprechend hohe Temperaturextreme auf, dazu mehr oder minder große Trockenheit, die nach Süden und Westen zunimmt. Die Pazifikküste hingegen ist im Norden ein sehr regenreiches, häufig nebliges Gebiet. Das Gebiet um den Golf von Mexiko ist bereits subtropisch mit hohen Temperaturen im Sommer und häufig hoher Luftfeuchtigkeit. Das Gebiet wird von tropischen Wirbelströmen erreicht.
In Alaska herrscht arktisches Klima, die Gebirge sind zugleich die höchsten der USA (Mount McKinley, 6195 m).
Geschichte
Die Besiedlung durch Indianer begann vor über 14.000 Jahren. Um 1500 landeten Europäer an der Ostküste und begannen nach 1600 mit der Kolonialisierung. Dabei setzten sich die Engländer gegen Schweden, Niederländer und Franzosen durch. Frankreich trat 1763 seine Kolonie Neufrankreich an Großbritannien ab, Spanien gab Florida auf.
Die Vereinigten Staaten gingen aus den dreizehn britischen Kolonien hervor, die sich 1776 vom Mutterland Großbritannien unabhängig erklärten. Durch Einwanderung aus Europa, Abdrängung der Ureinwohner in Reservate, territoriale Expansion nach Westen, Annexion großer Teile Mexikos, wie etwa Kalifornien, und Industrialisierung gewannen die USA gegen Ende des 19. und vor allem im 20. Jahrhundert an weltpolitischem Einfluss.
Reiseziele und Sehenswürdigkeiten
- Mesa Verde, 1978, UNESCO Weltkulturerbe
- Yellowstone-Nationalpark, 1978, UNESCO Weltnaturerbe
- Grand-Canyon-Nationalpark, 1979, UNESCO Weltnaturerbe
- Everglades-Nationalpark, 1979, UNESCO Weltnaturerbe
- Independence Hall, 1979, UNESCO Weltkulturerbe
- Wrangell-St.-Elias-Nationalpark und Glacier-Bay-Nationalpark (1992), 1979, UNESCO Weltnaturerbe
- Redwood-Nationalpark, 1980, UNESCO Weltnaturerbe
- Mammoth-Cave-Nationalpark, 1981, UNESCO Weltnaturerbe
- Olympic-Nationalpark, 1981, UNESCO Weltnaturerbe
- Historische Stätte von Cahokia Mounds, 1982, UNESCO Weltkulturerbe
- Great-Smoky-Mountains-Nationalpark, 1983, UNESCO Weltnaturerbe
- Historische Stätten La Fortaleza und San Juan in Puerto Rico, 1983, UNESCO Weltkulturerbe
- Freiheitsstatue, 1984, UNESCO Weltkulturerbe
- Yosemite-Nationalpark, 1984, UNESCO Weltnaturerbe
- Monticello und Universität von Virginia in Charlottesville, 1987, UNESCO Weltkulturerbe
- Historischer Nationalpark Chaco Culture, 1987, UNESCO Weltkulturerbe
- Taos Pueblo, 1992, UNESCO Weltkulturerbe
- Carlsbad-Caverns-Nationalpark, 1995, UNESCO Weltnaturerbe
- Glacier-Nationalpark (als Teil des Waterton-Glacier International Peace Parks), 1995, UNESCO Weltnaturerbe
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