Kiew

Kiew ist die Hauptstadt und größte Stadt der Ukraine. Sie liegt am bis hierhin für kleinere Seeschiffe befahrbaren Dnepr und hat 2.700.000 Einwohner, als Agglomeration 3.015.108 (Stand 1. Januar 2005).

Die Universität wurde 1834 gegründet. Außerdem gibt es 99 Hochschulen, 25 Museen, ein Planetarium, Theater, botanische und zoologische Gärten. Aufgrund seiner vielen Kirchen und Klöster und seiner Bedeutung für die orthodoxe Christenheit wird Kiew seit dem Mittelalter als Jerusalem des Nordens bezeichnet (heute hört man häufiger Jerusalem des Ostens).

Die Stadt liegt zu beiden Seiten des breiten Dnepr, der nach Süden dem Schwarzen Meer entgegen fließt. Das rechte, westliche Flussufer mit dem historischen Stadtzentrum ist von zahlreichen, ursprünglich bewaldeten kleinen Hügeln des Prydniprovska Hochlands geprägt. Ein ständiges Auf-und-Ab sowie Kastanienbäume sind typisch für die Kiewer Innenstadt.  Das linke, östliche Flussufer wurde erst im 20. Jahrhundert erschlossen. Im Gegensatz zur gegenüberliegenden Seite ist es flach und von Waldsteppe geprägt. Hier finden sich auch zahlreiche Seen. Der Dnepr verzweigt sich im Stadtgebiet. Mehrere größere Inseln, die kaum bebaut wurden, dienen als Naherholungsgebiete.

Klima und Wetter

Kiew liegt im nördlichen Teil der Ukraine. Das Klima ist daher oft feucht bis kalt. Die Sommer hingegen sind mild mit Durchschnittstemperaturen von 19,3 bis 25,3 °C in den Monaten Juni, Juli und August. Die kältesten Monate sind Dezember, Januar und Februar mit Durchschnittstemperaturen von -4,6 bis -1,1 °C. Kiew ist von Mitte November bis Ende März mit Schnee bedeckt, wobei es in den letzten Jahren aufgrund der Globalen Erwärmung weniger wurde.

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