Kolosseum, Rom Fotograf: Lizenz: CC-by-sa-3.0
Kolosseum, Rom

Italien

Italien ist eine Republik in Süd-Europa, die zum größten Teil auf der vom Mittelmeer umschlossenen Apenninhalbinsel liegt. Italiens Hauptstadt ist Rom.

Italien ist unter anderem bekannt für seine Küche, Mode- und Designerartikel, Architektur, Autos, Fußball, Kunst, Filme, Musik und Reiseziele. Das Gebiet des heutigen Italien war in der Antike die Kernregion des Römischen Reiches. Außerdem war die heute italienische Toskana das Kernland der Renaissance.

Reiseziele

Italien liegt auf einer Halbinsel, welche an die Form eines Stiefels erinnert. Der Gebirgszug des Appenin durchzieht das Land entlang der Längsachse. Im Norden gehört ein Teil der Alpen zu Italien. Entlang der Westküste Italiens ziehen sich von Norden nach Süden u. a. die Italienische Riviera in Ligurien, die Etruskische Riviera in der Toskana sowie der Golf von Neapel in Kampanien. Die Ostküste wird von Triest im Norden bis zum Gargano im Norden Apuliens als Italienische Adriaküste bezeichnet.

Zu Italien gehören die Mittelmeerinseln Sizilien und Sardinien sowie die Inselgruppen der Liparischen Inseln, der Ägadischen Inseln, der Tremiti-Inseln, der Pontinischen Inseln und der Toskanische Archipel. Die Pelagischen Inseln und die Insel Pantelleria gehören geografisch bereits zu Afrika. Die längsten Flüsse sind Po, Etsch, Arno und Tiber. Zu den größten italienischen Seen zählen der Gardasee, der Lago Maggiore und der Comer See in Oberitalien sowie der Lago di Bolsena und der Lago Trasimeno in Mittelitalien. Neben dem Vesuv auf dem italienischen Festland stehen auf italienischen Inseln zwei weitere bekannte Vulkane: der Ätna und der Stromboli.

Höchster Gipfel Italiens ist der Mont Blanc de Courmayeur mit 4.748 m, ein Nebengipfel des Mont Blanc. Das höchste Bergmassiv, das vollständig auf italienischem Boden steht, ist der Gran Paradiso mit 4.061 m in den Grajischen Alpen.

Neben der Hauptstadt Rom sind die bedeutendsten Städte Mailand, Neapel, Genua, Turin, Venedig, Bologna, Florenz, Bari, Catania und Palermo.

Italien ist politisch in 20 Regionen mit jeweils eigener Regierung gegliedert. Fünf Regionen haben ein Sonderstatut, der ihnen eine große Autonomie gewährt. Diese sind in der folgenden Liste mit einem Stern markiert. 

Nord-Italien

Mittel-Italien

Süd-Italien

Inseln und San Marino

Wintersport

Außer in Apulien und Sardinien gibt es in allen italienischen Regionen gut ausgestattete Skigebiete, wobei für ausländische Touristen vor allem die Skiorte in den Alpen von Bedeutung sind.

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  • Süditalien besteht aus den heutigen italienischen Regionen, die vor der Einigung Italiens im Jahr 1861 zum Königreich beider Sizilien gehörten. Es handelt sich um die Regionen Abruzzen, Molise, Kampanien, Basilikata, Apulien, Kalabrien und Sizilien. Auch die früher vom Haus Savoyen beherrschte Insel Sardinien gehört zum Mezzogiorno.

    Die Region Abruzzen kann nach rein geografischen Kriterien auch zu Mittelitalien zugerechnet werden. 

    Nationalpark Majella, Abruzzen
  • Sizilien ist die größte Insel im Mittelmeer. Sizilien liegt südwestlich vor der Stiefelspitze Italiens und ist der Überrest einer Landbrücke, die einst Europa und Afrika verband. Sizilien hat rund 5 Millionen Einwohner. Die Hauptstadt von Sizilien und gleichzeitig größte Stadt ist Palermo.

    Sizilien: Der Vulkan Ätna im Winter
  • Sardinien ist nach Sizilien die zweitgrößte Insel im Mittelmeer und bildet mit einigen ihr vorgelagerten Inseln die gleichnamige autonome Region Italiens. Ihre Hauptstadt ist Cagliari.

    Traditionelle sardische Trachten, Sardinien
  • Oberitalien, auch Norditalien genannt, ist der nördliche Teil der stiefelförmigen Halbinsel Italien, die in Oberitalien, Mittelitalien und Süditalien unterteilt wird. Die Großregion gilt als das Herz der italienischen Wirtschaft. Oberitalien umfasst den italienischen Alpenraum, die Poebene und den nördlichen Apennin bis zu den Grenzen der Toskana und Markens.

    Apennin, Oberitalein, aus der Luft betrachtet
  • Mittelitalien ist der mittlere Abschnitt der stiefelförmigen Halbinsel Italien, die in Oberitalien, Mittelitalien und Süditalien eingeteilt wird. Es erstreckt sich vom Apenninenkamm zwischen La Spezia und Rimini bis zur historischen Nordgrenze des Königreich Neapel.

    Blick von Südwesten auf Volterra, Mittelitalien
  • Die sizilianische Küche zählt zu den ältesten und vielseitigsten Regionalküchen Italiens.

    Pasta alla Norma, Sizilien
  • Sizilien, die Insel des Nero d’Avola, mit der Hauptstadt Palermo ist mit 133.518 ha Rebfläche die größte Weinregion Italiens.

    Marsalaweine aus Sizilien
  • In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich aus der Tradition der Straßensänger das Sizilianische Marionettentheater. Das Puppenspiel mit aufwendig gestalteten Marionetten wird vor allem in den größeren Städten bis heute aufgeführt. 2001 wurde es von der UNESCO in die Liste der Meisterwerke des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit aufgenommen.

    Festino di Santa Rosalia (Rosenwagen) in Palermo, Sizilien
  • Sardinien hat eine Rebfläche von 43.331 ha. Die südliche Lage im Mittelmeer sichert reichlichen Sonnenschein.

  • Cagliari ist die größte Stadt und Hauptstadt der Autonomen Region Sardinien in Italien.

    Cagliari , Meer beim Sella del Diavolo, Sardinien
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