Philippinen
Die Philippinen liegen im westlichen Pazifischen Ozean und gehören zu Südostasien. Hauptstadt ist Manila.
Das Südchinesische Meer trennt die Inselgruppe von Vietnam im Westen, die Celebessee von Indonesien im Süden. Der Archipel bildet den fünftgrößten Inselstaat der Welt nach Indonesien, Madagaskar, Papua-Neuguinea und Japan.
Geografie und Landschaft
Die Philippinen bestehen aus 7.107 Inseln, von denen jedoch nur etwa 880 bewohnt sind. Lediglich elf Inseln haben eine Fläche von mehr als 2.500 km², nur 1.000 sind größer als 1 km². Der Archipel wird in drei Inselgruppen unterteilt: Luzon mit der Insel Luzon, die Visayas, unter anderem mit den Inseln Palawan, Negros, Cebu, Leyte, Samar, Masbate und Bohol und als dritte Gruppe Mindanao, unter anderem mit den Inseln Mindanao, Basilan und dem Sulu-Archipel mit der Insel Jolo.
Die Inseln sind die Spitzen von über dem Meeresspiegel aufragenden submarinen Gebirgsketten an der Grenze der Philippinischen und der Eurasischen Kontinentalplatte. Es existieren etwa 20 aktive Vulkane, von denen der Pinatubo und der Mayon in den letzten Jahren besondere Aktivität zeigten. Östlich der Inselgruppe verläuft der Philippinengraben, mit einer Tiefe von bis zu 10.540 m einer der größten Tiefseegräben der Erde.
Klima und Wetter
Die Lage der Inseln in den niederen tropischen Breiten und die Nähe zum Meer (kein Ort ist weiter als 200 km von der Küste entfernt) bewirken eine über das Jahr sehr ausgeglichene Temperatur von 26 °C mit nur geringen Schwankungen. Die meisten Niederschläge fallen während des Südwest-Monsuns von Mai bis November. An der Westküste (Manila) bringt der Nordost-Monsun nur geringe Niederschläge, während an der Ostküste ganzjährig humides Klima herrscht. Wegen der überwiegend in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Gebirge fallen an der Westseite der Inselgruppe deutlich weniger Niederschläge als an der Ostseite. Von August bis Oktober ziehen häufig Taifune über die Mitte und den Norden der Philippinen.
Reiseziele und Sehenswürdigkeiten
- Manila: Barockkirche San Agustín, seit 1993 UNESCO Weltkulturerbe.
- Luzon: Auf Luzón befinden sich die berühmten Reisterrassen von Banaue und Batad (seit 1995 UNESCO Weltkulturerbe) sowie die Vulkane Pinatubo, Taal und Mayon, den viele als den schönsten Vulkan der Welt ansehen, da er sich als nahezu perfekter Kegel aus einer flachen Ebene erhebt.
- Strände: Bemerkenswert sind die vielen Strände, die die Küsten der Philippinen bieten.
- Korallenriff Tubbataha: seit 1993, UNESCO Weltnaturerbe.
- Puerto-Princesa Subterranean River National Park: Nationalpark bei Puerto Princesa auf Palawan, mit dem längsten unterirdische Fluss der Welt, seit 1999 UNESCO Weltnaturerbe.
- Quezon National Forest Park.
- Hundred Islands National Park.
- Vigan: historische Kolonialstadt, seit 1999 UNESCO Weltkulturerbe.
- Bohol: Auf Bohol befinden sich die so genannten „chocolate hills“, zu denen man eine Tour mit dem Reisebus machen kann, die zu einem der 1.268 Hügel führt.
- Intramuros Paoay: Barockkirch, seit 1993 UNESCO Weltkulturerbe.
- Miag-ao: Barockkirch, seit 1993 UNESCO Weltkulturerbe.
Quelle: Wikipedia Lizenz: CC-by-sa-3.0


