Shwedagon Pagode, Yangon, Myammar Fotograf: Lizenz: CC-by-sa-3.0
Shwedagon Pagode, Yangon, Myammar

Myanmar

Myanmar (früher Birma oder Burma) ist ein Vielvölkerstaat in Südostasien und grenzt an Thailand, Laos, die Volksrepublik China, Indien, Bangladesch und den Golf von Bengalen. Das Land steht seit 1962 unter einer Militärherrschaft.

Größte Stadt des Landes ist mit 4.477.782 Einwohnern Rangun, das bis November 2005 auch Hauptstadt des Landes war. Seit 2005 ist die neue Hauptstadt Pyinmana Naypyidaw.

Geografie

Entlang der Südwestküste erstrecken sich Sumpfgebiete, dahinter liegt das Arakan-Joma-Gebirge mit bis zu 3.000 m hohen Bergen. Das Kachin-Bergland, ein südlicher Ausläufer des Himalaya, liegt im Norden und an der Grenze Myanmar-Indien-China liegt der Hkakabo Razi. Mit seinen 5.881 m ist er der höchste Berg Südostasiens. In der Mitte des Landes, entlang dem Irawaddy, liegt Zentralmyanmar mit seinen fruchtbaren Böden. Vor der Küste bildet eine abgesunkene Gebirgslandschaft rund 800 Inseln. 40 % der Fläche wird von Primärwald bedeckt.

Klima und Wetter

Myanmar befindet sich mit Ausnahme des äußersten Nordens im Einflussbereich des Indischen Monsuns. Die Ausprägungen des Monsuns in den einzelnen Landesteilen unterschiedlich. Im wesentlichen lassen sich drei Jahreszeiten unterscheiden:

  • Regenzeit von Ende Mai bis Mitte Oktober,
  • kühle Jahreszeit von Ende November bis Ende März und
  • heiße Jahreszeit in den Monaten April/Mai und Oktober/November.

Sehenswürdigkeiten

Myanmar bietet ein großes Angebot an Sehenswürdigkeiten. Die Shwedagon-Pagode in der früheren Hauptstadt Rangun ist die größte und vermutlich wertvollste Pagode der Welt. Sie ist vom Sockel bis zur Turmspitze mit Gold bedeckt. Weitere Hauptattraktionen des Landes sind die weitläufigen Anlagen der alten Hauptstadt Bagan mit über 2.000 Sakralbauten aus vier Jahrhunderten, sowie der Goldene Fels bei Kyaikto im Mon-Staat. Im Norden Myanmars in der Nähe von Mandalay steht die schwerste freihängende läutbare Glocke der Welt, die „Mingun-Glocke“. Sie wurde im 19. Jahrhundert vom damaligen Kaiser Papawaya erbaut. Der im Westen gelegene Rakhaing-Staat beherbergt den Strand von Ngapali. Dieser Strand ist eines der beliebtesten Reiseziele.

Einreise

Bekamen Touristen früher nur Visa für maximal eine Woche, so öffnete sich das Land vor einigen Jahren aus wirtschaftlichem Druck und wirbt zunehmend aktiv für den Devisen bringenden Tourismus.
  

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