Himaphan Wandmalerei im Ubosot des Wat Suthat, Bangkok Fotograf: Lizenz: CC-by-sa-3.0
Himaphan Wandmalerei im Ubosot des Wat Suthat, Bangkok

Thailand

Das Königreich Thailand ist ein Staat in Südostasien. Etwa 100 Inseln gehören zu Thailand. Hauptstadt ist Bangkok

Hauptziel der Touristen für einen Urlaub in Thailand sind die Küsten sowie Bangkok und der bergige Nordwesten des Landes. Beliebt sind Erholungsreisen am Strand, Rundreisen, Kulturreisen sowie Aktivreisen. An den Küsten liegen zahlreiche Tauchgebiete.

Thailand grenzt an Myanmar, Laos, Kambodscha, Malaysia, das Andamanische Meer (Teil des Indischen Ozeans) und den Golf von Thailand (Teil des Pazifiks). 

Geografie und Landschaft

Die maximale Ausdehnung in Nord-Süd-Richtung liegt bei 1.770 km, in Ost-West-Richtung etwas mehr als 800 km.

  • Nordthailand ist bergig, dort findet sich auch der höchste Punkt des Landes: Doi Inthanon (2.565 m). 
  • Der Nordosten (Isaan - auch Isan oder Issaan genannt) besteht aus der Khorat-Hochebene, einer im Sommer staubtrockenen, in der Regenzeit jedoch überschwemmten Landschaft, die keine intensive Landwirtschaft zulässt. Im Norden und Osten des Isaan bildet der Mae Nam Khong oder Mekong die Grenze zu Laos. Der Isaan ist ein touristisch noch weitgehend unerschlossenes Reiseziel: Reisfelder, Hochebenen,  kulturelle Schätze, reiche Musiktradition, mit den Städten Nong Khai, Nakhon Ratchasima, Udon Thani, Khon Kaen.
  • Zentralthailand wird beherrscht vom Fluß Mae Nam Chao Phraya, der dem fruchtbaren Land Wasser zuführt und südlich von Bangkok in den Golf von Thailand mündet. Der östliche Teil Zentralthailands ist landwirtschaftlich geprägt und liegt am Golf von Thailand. Die schönen Strände und vorgelagerten Inseln sind zunehmend Reiseziele für Urlauber. Die Zentralebene und die Ostküste (Eastern Seaboard) sind das wirtschaftliche Herz des Landes. 
    Ostthailand: östlich von Bangkok bis zur Grenze zu Kambodscha, mit dem Touristenzentrum Pattaya, vielen Stränden und den Inseln Koh Samet und Koh Chang.
  • Südthailand liegt auf der langgestreckten malaiischen Halbinsel, die den Pazifischen Ozean vom Indischen Ozean trennt. Der Isthmus von Kra bildet die schmalste Stelle zwischen den beiden Meeren und ist nur 64 km breit. Berglandschaften (im nördlichen Teil das Tenasserim-Gebirge an der Grenze zu Myanmar, im äußersten Süden das Grenzgebirge Sankalakhiri zu Malaysia), Regenwald und Traumstrände wechseln sich ab. Die Bevölkerung ist hier zunehmend moslemisch und spricht mehr Malaiisch. Bekannt Reiseziele für einen Strandurlaub sind die Inseln Phuket, Ko Phi Phi, Ko Samui, Ko Phangan und Ko Tao mit ihren palmengesäumten Stränden und einigen der besten Tauchspots in Südostasien. Am Festland (Isthmus von Kra) gibt es eine Reihe von Nationalparks mit Urwäldern zu besuchen.

Klima und Wetter

Das Klima ist tropisch-monsunal, die Temperaturen liegen ganzjährig über 18° C. Jahreszeiten werden nicht wie bei uns über Temperaturunterschiede bestimmt, sondern über die monatlichen Niederschlagsmengen. Es gibt drei Jahreszeiten:

  1. Vom November bis Februar führen die vorherrschenden Nord- bis Nordostwinde trockene und kühle Luft heran.
  2. Vormunsunzeit: In der Vormonsun-Zeit März bis Mai herrschen die höchsten Temperaturen (oft deutlich über 35° C).
  3. Regenzeit: Von Juni bis Oktober dauert die Regenzeit mit dem Monsun aus Südwest. Die Monate September und Oktober haben den meisten Niederschlag.

Reisezeit

Die beste Reisezeit liegt zwischen Juni und August. Dann herrscht landesweit ein angenehmes Klima. Jedoch sollte man die Sommerferien in Thailand berücksichtigen. Bis Anfang Juli kann es daher in einigen Gebieten zu einer Zimmerknappheit kommen. 

Tourismus

Der Tourismus in Thailand ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Den größten Anteil haben Besucher aus asiatischen Staaten. Der Anteil von Touristen aus Europa, Nordamerika beträgt 35-40%. Der Tourismus hat einen starken Zuwachs durch Soldaten der US-amerikanischen Streitkräfte erfahren, die in den 1970er Jahren hier vom Vietnamkrieg Erholung und Unterhaltung suchten. Dies war auch der Beginn des Sextourismus in Thailand, der seit den 1980er Jahren wieder rückläufig ist (heute noch vor allem in Pattaya vorhanden). 2005 reisten 13,38 Millionen internationale Gäste nach Thailand, wobei die durchschnittliche Aufenthaltsdauer 8,1 Tage betrug. 

Reiseziele und Sehenswürdigkeiten

  • Ruinenstädte Kamphaeng Phet Historical Park und Si Satchanalai Historical Park, 1991, UNESCO Weltkulturerbe
  • Naturschutzgebiete Thungyai und Huai Kha Khaeng, 1991, UNESCO Weltnaturerbe
  • Ban-Chiang-Ausgrabungsstätte, 1992, UNESCO Weltkulturerbe
  • Waldkomplex der Dong-Phaya-Yen-Bergkette, inkl. dem Khao-Yai-Nationalpark, 2005, UNESCO Weltnaturerbe.

Städte

  • Ayutthaya: historische Hauptstadt mit einer Vielzahl historischer Bauwerke, Ruinenstadt Ayutthaya Historical Park, 1991, UNESCO Weltkulturerbe
  • Bangkok: Hauptstadt des Landes und Weltmetropole
  • Kanchanaburi: Im Osten des Landes. Mit der legendären Brücke am Kwai zieht dieser Ort einige Touristen an.
  • Chiang Mai: größte Stadt im Norden und frühere Hauptstadt des Lanna-Thai-Reiches, Ausgangspunkt für Reisen in die Berge des Nordwestens
  • Chiang Rai: Stadt im äußersten Norden
  • Nakhon Ratchasima: größte Stadt im Nordosten, dem Isaan, auch “Korat” genannt
  • Hua Hin: traditionelles Urlaubsziel der thailändischen “High Society”, auch heute noch mit dem Flair früherer Glanzzeiten. Das ehemalige Badeparadies ist sicher eine Reise wert.
  • Pattaya: früher ein kleines Fischerdorf, in den 1980er Jahren die touristische Boom-Town Thailands; Hotel-(Beton-)Burgen und berüchtigtes Nightlife. Hier erwarb das Land leider seinen schlechten Ruf, als sich Soldaten im Vietnamkrieg dort “austobten”.
  • Phuket: das touristische Zentrum Südthailands, Traumstrände in der Andamanensee und Massentourismus in der Inselhauptstadt
  • Songkhla: hübsches Städtchen in Südthailand auf einer Landzunge mit langem Meeresstrand.
  • Sukhothai: die erste Hauptstadt des Thai-Reiches, sehenswerter “Historical Park” mit Ruinen aus dem 13. und 14. Jahrhundert, Ruinenstädte Sukhothai Historical Park, 
  • Surat Thani: Hafenstadt im Süden, Fährverbindungen nach Koh Samui, Koh Phangan, Koh Tao und in die südlichen Länder Malaysia, Singapur und Indonesien
  • Hat Yai: Großstadt im Süden unweit der malaysischen Grenze.

 

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  • Der Norden Thailands ist durch Bergketten und Flusstäler geprägt. Die wichtigsten Flüsse sind Yom, Ping, Wang und Nan. Der höchste Berg Thailands Doi Inthanon befindet sich ebenfalls in der Region. Aufgrund der größeren Höhe sind die Temperaturen meist deutlich niedriger als in Zentralthailand, auf den Bergen kann es im Winter sogar zu Nachtfrösten kommen. In den Gebirgsregionen des goldenen Dreiecks leben Bergvölkern

    Landschaft bei Chiang Mai, Nordthailand
  • Isaan (auch Isan, Issan oder Esarn geschrieben) bildet den nordöstlichen Teil Thailands. Es liegt auf der Khorat-Hochebene und wird im Norden und Osten vom Mekong begrenzt, im Süden von Kambodscha. Im Westen trennt das Phetchabun-Gebirge Isaan von Nord- und Zentralthailand.

    Typisches Frühstück in Isaan, Nordostthailand
  • Zentralthailand ist eine Region in Thailand mit dem Tal des Flusses Chao Phraya. Nach Nordosten hin wird die Region von den Phetchabun-Bergen begrenzt, von wo aus dann die Khorat-Hochebene beginnt. Im Westen bildet die Grenze zu Myanmar das zerklüftete Tenasserim-Gebirge.

    Ursprung des Chao Phraya Flusses, Nakhon Sawan, Thailand
  • SüdThailand ist eine Region in Thailand, die alle Provinzen südlich des Isthmus von Kra auf der Malaiischen Halbinsel umfasst.

    Reiseziele in Südthailand

    Südthailand ist bekannt für die Inseln Phuket, Phi Phi, Samui, Phangan und Tao mit ihren palmengesäumten Stränden und einigen der besten Tauchspots in Südostasien. Am Festland (Isthmus von Kra) kann man Nationalparks mit Urwäldern besuchen. Südthailand wird in 14 Provinzen eingeteilt

    Hat Yai, Provinz Songkhla
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