Bauerndorf Vlkolínec, Slowakei Fotograf: Lizenz: CC-by-sa-3.0
Bauerndorf Vlkolínec, Slowakei

Slowakei

Die Slowakei (slowakisch: Slovensko, amtlich: Slowakische Republik, slowakisch: Slovenská republika) ist ein Binnenstaat in Mitteleuropa, der am 1. Januar 1993 aus der Teilung der Tschechoslowakei hervorging. Hauptstadt ist Bratislava.

Die Slowakei grenzt an Österreich, Tschechien, Polen, die Ukraine und Ungarn. Die Slowakei ist in acht Landschaftsverbände („kraj“) eingeteilt: Banskobystrický kraj, Bratislavský kraj, Košický kraj, Nitriansky kraj, Prešovský kraj, Trenčiansky kraj, Trnavský kraj, Žilinský kraj

Geografie und Landschaft

Die Slowakei hat eine Länge von 410 (Ost-West) und eine Breite von 100 bis 190 km. Im Norden und in der Mitte hat sie den Charakter eines Gebirgslandes, reicht aber im Süden bis in die Große und Kleine Ungarische Tiefebene.  Zu den wichtigsten Gebirgen gehören (von West nach Ost)

  • Kleine Karpaten: Höhe bis 770 m, an der Grenze zu Österreich.
  • Weißen Karpaten (Biele Karpaty): nordöstlich anschließend an die kleinen Karpaten, bis 1.000 m.
  • Kleine und die Große Fatra (Malá/Veľká Fatra): bis 1.700 m.
  • Niedere Tatra (Nízke Tatry): bis 2.040 m.
  • Tatra (Tatry): höchste Gipfel 2.400–2.686 m.
  • Slowakisches Erzgebirge: Die Mitte der Slowakei nimmt das Slowakische Erzgebirge (Slovenské rudohorie) bis knapp 1.500 m ein.
  • Östlich schließen sich kleinere Gebirgszüge an, sowie der Beginn der Ostkarpaten (in dieser Region auch Waldkarpaten genannt).

Die Mittelgebirge sind großteils bewaldet. Die Tatra ist hochalpin. Nennenswertes Flachland gibt es nur im Südwesten (Donautiefland) im Bereich Bratislava und Nitra und im Südosten (Ostslowakisches Tiefland östlich von Košice). Die größten Flüsse der Slowakei sind die Donau (an ihrem mittleren Abschnitt), Waag (Váh), March (Morava) und Gran (Hron).

Reiseziele und Sehenswürdigkeiten

  • Tatra
  • Bauerndorf Vlkolínec: seit 1993 UNESCO Weltkulturerbe.
  • Levoca (dt. Leutschau), Spišský hrad (dt. Zipser Burg), Spišské Podhradie (dt. Kirchdrauf) und Heilig-Geist-Kirche in Žehra (dt. Schigra), 1993, UNESCO Weltkulturerbe.
  • Bergbaustadt Banská Štiavnica (dt. Schemnitz): seit 1993 UNESCO Weltkulturerbe.
  • Höhlen des Slowakischen Karstes und Aggteleker Karstes: Gombasecká jaskyna (dt. Gombaseker Höhle), Jasovská jaskyna (dt. Jossauer Höhle), Domica (dt. Domica-Höhle) und Ochtinská aragonitová jaskyna (dt. Ochtinaer Aragonithöhle), seit 1995 UNESCO Weltnaturerbe.
  • Historisches Zentrum von Bardejov (dt. Bartfeld): seit 2000 UNESCO Weltkulturerbe.
  • Buchenurwälder in den Karpaten: seit 2007 UNESCO Weltnaturerbe.
  • Holzkirchen im slowakischen Teil der Karpaten: seit 2008 UNESCO Weltkulturerbe.
  • Kirche Sankt Margarete in Kopčany, Europäisches Kulturerbe-Siegel.
  • Kirche Sankt Georg in Kostoľany pod Tribečom, Europäisches Kulturerbe-Siegel.
  • Burg Červený Kameň, Europäisches Kulturerbe-Siegel.
  • Brezová pod Bradlom: Stadtzentrum, Europäisches Kulturerbe-Siegel.

Anreise und Verkehr

Das Verkehrsnetz ist bizentrisch auf das im Westen gelegene Bratislava und auf das im Osten gelegene Košice ausgerichtet.

  • Flug: Es gibt fünf Internationale Flughäfen in der Slowakei. Die größten Flughäfen der Slowakei befinden sich in Bratislava, in Poprad, in Sliač und in Košice. Hierzu kommen die sehr kleinen Verkehrsflughäfen in Piešťany und Žilina.

 

Quelle: Wikipedia Lizenz: CC-by-sa-3.0

  • Die Hohe Tatra (auf slowakisch „Vysoké Tatry“, auf polnisch „Tatry Wysokie“), ein Teilgebirge der Tatra, ist der höchste Teil der Karpaten und gehört zu zwei Dritteln zur Slowakei und zu einem Drittel zu Polen. In beiden Ländern steht sie als Nationalpark unter besonderem Schutz und gehört zum Biosphärenreservat der UNESCO. Auf slowakischer Seite gehört die Hohe Tatra ganz überwiegend zur Zips, lediglich der äußerste Südwesten gehört zur Liptau.

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