Radfahren in Spanien

Radfahren auf Bahntrassen (Via Verdes)

In Spanien gibt es etwa 7000 km stillgelegte Bahnstrecken, etwa ein Fünftel davon sind als Radwege oder Wanderwege ausgewiesen, teils asphaltiert, teils ist die Oberfläche nur wenig bearbeitet. Diese Radwege werden als Vías Verdes (Grüne Wege) oder als Caminos Naturales (Naturwege) bezeichnet und von einem Consortium (Fundacion de los Ferrocarriles Españoles) oder dem spanischen Umweltministerium (Ministerio de Medio Ambiente) verwaltet. Beide Institutionen haben Führer zu diesen Radwegen herausgegeben (Guía de Vías Verdes, Guía de los Caminos Naturales).

Das Besondere an den spanischen Bahntrassenradwegen sind die vielen aufgrund der geografischen Situation erforderlichen Tunnel, die meist befahrbar und bei entsprechender Länge auch beleuchtet sind. Allerdings sind die installierten Anlagen oft beschädigt, so dass jeder Radler oder Wanderer eigene Beleuchtung mitführen sollte.

Knapp 80 Vías Verdes sind bisher erfasst, einige wenige sind für Radler nicht geeignet, einige Wege findet man nicht in den offiziellen Führern. Die meisten Vías Verdes sind alte Bahntrassen, wenige sind Radwege entlang der spanischen Kanäle (z.B. Vía Verde Canal de Castilla (Palencia). In den offiziellen Führern ist auch die Eignung der einzelnen Wege für Gehbehinderte (Rollstuhlfahrer) ausgewiesen, einige der Wege sind auch für Reiter zugelassen.

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  • Die Kanarischen Inseln sind eine geographisch zu Afrika, politisch aber zu Spanien gehörende Inselgruppe im Atlantik, etwa 100 bis 500 km westlich von Marokko. Die Kanaren bestehen aus den 7 Hauptinseln Lanzarote, Fuerteventura, Gran Canaria, Teneriffa, La Gomera, La Palma, El Hierro und weiteren Nebeninseln.

    Teide (Teneriffa) und die Caldera, Blick vom Guajara
  • Navarra ist eine Autonome Gemeinschaft und Provinz im Norden Spaniens. Es umfasst den südlich der Pyrenäen gelegenen Teil des historischen Königreiches Navarra. Hauptstadt ist Pamplona (baskisch Iruña). Die Gesamteinwohnerzahl von Navarra beträgt 605.876 (2007).

    Geografie und Landschaft

    Navarra reicht von den westlichen Pyrenäen bis ins obere Ebrotal und zählt zu den kleinsten Autonomen Gemeinschaften Spaniens. In der Region liegt das Weinbaugebiet Navarra. Ferner befindet sich im Süd-Osten die Wüste Bardenas Reales.

    Belagua Tal, Navarra
  • Die Balearen sind eine Inselgruppe im westlichen Mittelmeer und eine Autonome Gemeinschaft Spaniens. Zu den Balearen gehören die Hauptinseln Mallorca und Menorca, die Pityusen mit Ibiza und Formentera.

    Mit Esel betriebener Ziehbrunnen
  • La Rioja ist eine Provinz und autonome Gemeinschaft im Norden Spaniens mit der Hauptstadt Logroño.  In der Region La Rioja liegen große Teile des Weinanbaugebietes D.O.C. Rioja, das zu den bedeutendsten in Europa gehört.

    Monasterios de San Millán de Yuso, La Rioja
  • Rioja ist ein Weinbaugebiet in Spanien (Denominación de Origen Calificada). Es befindet sich in den Autonomieregionen La Rioja, Baskenland und Navarra. Das Weinbaugebiet besteht aus den 3 Teilgebieten:

    Weinberge in Briñas, Rioja
  • Kastilien-León ist eine spanische autonome Gemeinschaft. Die Hauptstadt ist Valladolid.

    Geografie und Landschaft

    Kastilien-León umfasst die Nordmeseta, eine zwischen 600 und 800 Meter über dem Meeresspielgel liegende von Randgebirgen begrenzte Hochebene im Nordwesten Zentralspaniens, die vom Duero entwässert wird. Der westliche Teil bildet die historische Landschaft León, der als Altkastilien bekannte zentrale und östliche Teil gehört zur historischen Landschaft Kastilien.

    Salamanca, Kastilien und León
  • Kastilien-La Mancha ist eine spanische Autonome Gemeinschaft. Hauptstadt ist Toledo.

    Kastilien-La Mancha gehört zu der historischen zentralspanischen Landschaft Kastilien und ist auch als Neukastilien bekannt. Traditionell gehörte auch die Provinz Madrid zu Neukastilien. Diese bildet aber seit 1983 die Autonome Gemeinschaft Madrid.

    Windmühlen bei Campo de Criptana, La Mancha
  • Das Baskenland ist seit 1979 eine Autonome Gemeinschaft in Spanien. Hauptstadt ist Vitoria-Gasteiz.

    Typisch baskische Bauernhöfe
  • Kantabrien (spanisch Cantabria) ist eine am kantabrischen Meer (Golf von Biscaya) gelegene Autonome Gemeinschaft im Norden Spaniens. Sie wird von den Regionen Asturien, Kastilien-León und dem Baskenland umschlossen. Hauptstadt Kantabriens ist die Hafen- und Industriestadt Santander. Neben der Viehhaltung ist der Fischfang und der Tourismus in Kantabrien von wirtschaftlicher Bedeutung.

    Geografie und Landschaft

    Kantabrien ist hügelig bis bergig. Die höchsten Erhebungen befinden sich in den Picos de Europa mit Gipfeln von über 2.000 m.

    Bison, Höhle von Altamira, Kantabrien
  • Asturien ist eine Autonome Gemeinschaft im Nordwesten Spaniens. Die Hauptstadt ist Oviedo mit 212.000 Einwohnern (2005).

    Asturien ist eine der Industrieregionen Spaniens mit Bergbau und Schwerindustrie. Die Landwirtschaft spielt in Asturien eine größere Rolle, da aufgrund des feuchten Klimas und mäßiger Temperaturen Agrarprodukte produziert werden können, die in anderen Regionen Spaniens nur mit höherem Aufwand angebaut werden können. Daneben gibt es hauptsächlich inländischen Tourismus.

    Küste bei Gijón, Asturien
  • Galicien ist eine Autonome Gemeinschaft im Nordwesten Spaniens. Der Name geht auf die keltischen Galläker zurück, ein kelto-iberisches Volk, das im Altertum in dieser Region siedelte.

    Geografie und Landschaft

    Galicien liegt in Nordwest-Spanien. Im Norden grenzt Galicien an das kantabrische Meer, im Westen an den Atlantischen Ozean. Im Süden grenzt es an Portugal und im Osten an Kastilien-León und Asturien.

    Hórreo (Speicher für Feldfrüchte)  in Gondomar, Galicien
  • Extremadura ist eine der 17 autonomen Gemeinschaften Spaniens, im Südwesten gelegen.

    Iberische Schweine im Steineichenhain (dehesa)
  • Die Region Murcia ist eine Autonome Gemeinschaft im Südosten Spaniens am Mittelmeer. Sie wird von den Autonomen Gemeinschaften Valencia, Kastilien-La Mancha sowie Andalusien umschlossen. Hauptstadt ist die Stadt Murcia.

    Die Stadt Mula, Region Murcia
  • Valencia ist eine an der Mittelmeerküste gelegene Autonome Gemeinschaft Spaniens. Es grenzt im Norden an Katalonien, im Westen an Aragonien und Kastilien-La Mancha sowie im Süden an Murcia. Hauptstadt ist die Stadt Valencia.

    Die Vertragshalle in der Lonja de la Seda
  • Aragonien ist eine Autonome Gemeinschaft im Nordosten Spaniens. Das Gebiet der heutigen Autonomen Gemeinschaft entspricht dem früheren Königreich Aragonien.

    Castillo de Loarre
  • Andalusien ist von den 17 autonomen Gemeinschaften Spaniens die südlichste, die auf dem Festland liegt. Andalusien gehört zu den Regionen Spaniens mit besonders starkem Tourismus.

    Olivenhain
  • Katalonien ist eine Autonome Gemeinschaft in Spanien. Sie liegt im Nordosten der Iberischen Halbinsel zwischen der Mittelmeerküste und den Pyrenäen. Die Hauptstadt ist Barcelona.

    Keramikfliesen: Leute beim Sardana (katalonischer Volkstanz)
  • Ruta del Ciste

    Die Ruta del Cister (Katalanisch, „Route der Zisterzienser“), ist eine touristische Region im Dreieck der Städte Barcelona, Tarragona und Lleida in Katalonien. Sie wird geprägt durch die drei großen Zisterzienserklöster des Landes aus dem 12. Jahrhundert: Santes Creus, Santa Maria de Vallbona und Santa Maria de Poblet. Ein Fernwanderweg verbindet die drei Klöster.

  • Bardenas Reales ist eine Wüste im Süden der spanischen autonomen Gemeinschaft Navarra, die eine Fläche von 415 km² umfasst.

    Am 7. November 2000 wurde die Bardenas Reales von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt.

    Bardenas Reales, Navarra
  • Madrid ist die Hauptstadt Spaniens. Der Großraum Madrid zählt mit etwa sechs Millionen Einwohnern zu den größten Metropolen Europas. Madrid ist (ohne Vororte) mit rund 3,3 Millionen Einwohnern nach London und Berlin die drittgrößte Stadt der Europäischen Union.

    Plaza Mayor in Madrid
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