Fresko, Felskirchen von Iwanowo, Bulgarien Fotograf: Lizenz: CC-by-sa-2.0
Fresko, Felskirchen von Iwanowo, Bulgarien

Sehenswürdigkeiten in Bulgarien

Kultur, UNESCO Weltkulturerbe

  • Kirche von Bojana: 8 km südlich des Stadtzentrums von Sofia am Fuße des Berges Vitoscha befindet sich die 1979 in die UNESCO-Liste aufgenommene Kirche. Ursprünglich als Festung konzipiert handelt es sich nach Erweiterungen heute um einen dreiteiligen Kirchenkomplex, der für ein Fresko aus dem Jahre 1259 bekannt ist. Dieses ist eines der wichtigsten Beispiele für mittelalterliche osteuropäische Malerei.
  • Felskirchen von Iwanowo: Diese Gruppe von Kirchen, Kapellen und Klosteranlagen wurde 1979 in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Sie liegen 22 Kilometer im Südwesten von Ruse und 73 Kilometer (Luftlinie) von der alten bulgarischen Hauptstadt Weliko Tarnowo entfernt. Es handelt sich dabei um in natürliche Höhlen und deren in Kalkstein geschlagenen Erweiterungen aus dem 13. bis 17. Jahrhundert. Die Felsenkirche der Jungfrau Maria ist die Zentralkirche und weist die schönsten Fresken auf.
  • Kloster Rila: Das im gleichnamigen Rila-Gebirge liegende Kloster befindet sich 117 km südlich von Sofia auf einer Höhe von 1,147 m über dem Meeresspiegel. Es wurde von Schülern des Einsiedlers Iwan Rilski im 10. Jahrhundert gegründet. Im Mittelalter erhielt das Kloster von vielen Zaren reiche Geschenke und wurde zu einem wichtigen sozialen und kulturellen Zentrum. Die heutige Form stammt aus dem 19. Jahrhundert, als das Kloster nach einem Brand neu aufgebaut wurde, und ist ein typisches Beispiel der bulgarischen Renaissance. Das Rila-Kloster wurde 1983 in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.
  • Altstadt von Nessebar: Die auf einer felsigen Halbinsel gelegene Altstadt von Nessebar wurde dem Weltkulturerbe 1983 hinzugefügt. Sie befindet sich 27 km nördlich von Burgas an der Schwarzmeerküste. Die Besiedlungsgeschichte begann vor über 3000 Jahren mit den Thrakern, im 6. Jahrhundert v. Chr. wurde Nessebar zur griechischen Kolonie. Durch ihre unmittelbare Nähe zu Slantschew brjag hat sich die Altstadt zu einem Besuchermagneten entwickelt. Sehenswert sind Überreste der thrakischen Befestigungsanlagen, ein Apollo-Tempel, die Basilika Stara Mitropolja, die mittelalterliche Festung und ein archäologisches Museum. Das heutige Stadtbild ist vor allem durch die für die bulgarische Wiedergeburtszeit typischen Holzhäuser geprägt, in das die 11 erhaltenen von ehemals 40 Kirchen farbige Akzente setzen.
  • Felsenrelief des Reiters von Madara: Das kleine Dorf Madara liegt 18 km von Shoumen und 62 km von Warna entfernt. In der Nähe befindet sich das 100 Meter hohe Kliff, in das vermutlich im 9. Jahrhundert n. Chr. das Relief eines Reiters gehauen wurde, der gegen einen Löwen kämpft. Das Felsenrelief von Madara gehört seit 1979 zum Welterbe der Unesco.
  • Thrakergrab von Kasanlak: 30 km von Stara Sagora entfernt inmitten des Rosentals liegt die Stadt Kasanlak, in deren unmittelbarer Nähe die thrakische Grabstätte zu finden ist. Sie wird auf das 4. Jahrhundert v. Chr. datiert. Im Inneren des Grabes sind die besterhaltenen Wandmalereien aus der hellenischen Zeit in Bulgarien zu sehen. Das Thrakergrab von Kasanlak wurde 1979 in den Bestand des Weltkulturerbes aufgenommen.
  • Thrakergrab von Sweschtari: Das Dorf Sweschtari liegt 42 km nordöstlich von Rasgrad. Das in der Nähe liegende erst 1982 entdeckte thrakische Grabmal gehört seit 1985 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Es zeichnet sich durch einzigartige architektonische Dekorationen aus, den Karyatiden, bei denen es sich um polychrome, halb menschliche, halb pflanzliche Figuren handelt. Die Grabanlage wird dem 3. Jahrhundert v. Chr. zugeordnet.

Europäische Kulturerbe-Siegel

  • Debeltus: Archäologische Stätte bei Burgas.
  • Karlowo: Wassil-Lewski-Denkmal.
  • Russe: Stadtkern, Historisches und Architektur-Ensemble,
  • Sofia: Musikzentrum Boris Christoff.

Sehenswürdigkeiten: Natur

  • Biosphärenreservat Srebarna (UNESCO Weltnaturerbe): Das 900 Hektar große Biosphärenreservat liegt an der Grenze zu Rumänien, 1 km südlich der Donau und 19 km von der Ortschaft Silistra entfernt. Es ist Brutstatt für 99 Vogelarten, so z. B. der Krauskopfpelikan, insgesamt kommen 233 verschiedene Arten vor, darunter auch zahlreiche Zugvögel. Das Schutzgebiet ist der Öffentlichkeit nicht zugänglich. Ein Naturkundemuseum bietet Informationen über Flora und Fauna des Biospärenreservats Srebarna.
  • Nationalpark Pirin (UNESCO Weltnaturerbe): Der Nationalpark erstreckt sich über eine Fläche von 40.000 Hektar und liegt im Südwesten Bulgariens im Pirin-Gebirge.
  • Balkan-Nationalpark (bulg. Национален парк Централен Балкан, 71.670 Hektar): Der Park erstreckt sich über die mittleren und oberen Bereiche des in Zentralbulgarien befindlichen Teils des Balkangebirges. Hier ist mehr als die Hälfte der gesamten bulgarischen Pflanzenarten anzutreffen. Der höchste, zum Park gehörende Gipfel ist der Botew mit 2376 Metern. Zu den möglichen Aktivitäten gehören Wander- und Ökotourismus, da es im Balkan-Nationalpark neben den zahlreichen Wanderrouten auch zehn Reitwege und vier Mountainbike-Strecken gibt. Den Besuchern stehen insgesamt 1434 Betten zur Verfügung, die über dreizehn Eingänge zum Park erreicht werden können. Neben Straßenanbindungen gibt es auch zahlreiche Busverbindungen mit den umliegenden Ortschaften.
  • Rila-Nationalpark: (bulg. Национален парк Рила, 81.000 Hektar) Im Rila Gebirge

Naturschutzparks

Bulgarien besitzt 10 Naturparks.

  • Bulgarka (Българка, 21.772 Hektar): Der Park erstreckt sich über die nördlichen Hänge des zentralen Balkangebirges und besteht seit dem 9. September 2002. Zum Park, der zu 80 % bewaldet ist (davon 65 % Buchen), gehören das Museum Schipka-Busludja und das Freilichtmuseum Etara. In der Tierwelt sind unter anderem Goldschakal, Reh, Rotwild, Dachs, Baummarder, Wolf, Braunbär, Steinadler und Weißrückenspecht vertreten.
  • Schumen-Plateau (3.930 Hektar)
  • Persina (21.762 Hektar)
  • Rila-Kloster (27.371 Hektar)
  • Rusenski Lom (3.259 Hektar)
  • Persina (6.685 Hektar): Der Naturpark Persina liegt entlang der Donau und dient vor allem dem Schutz der zahlreichen Inseln.
  • Sinite kamani (116.136 Hektar)
  • Strandscha (26.607 Hektar)
  • Witoscha (30.130 Hektar)
  • Wratschanski Balkan (30.130 Hektar)
  • Slatni pjassazi (1.320 Hektar)

100 nationale touristische Objekte

100 nationale touristische Objekte ist eine touristische Organisation in Bulgarien, die 1966 initiiert wurde. Das Ziel dieser Organisation ist es die Touristen anzuspornen, die bekanntesten touristischen Objekte Bulgariens zu besuchen und kennenzulernen. Unter den 100 ausgesuchten Objekten sind kulturelle, historische, geografische, archäologische und architektonische Denkmäler von weltweiter, nationaler oder regionaler Bedeutung. Die bedeutendsten Naturphänomene Bulgariens, historische Orte, Ausgrabungsstätten, Kirchen, Klöster und die höchsten Berggipfel geben ein umfassendes Bild von dem reichen kulturellen und historischen Erbe und der Natur Bulgariens.

in der Oblast Blagoewgrad

  • Bansko – das Weljanow-Haus, das Museum „Neofit Rilski“, das Museum „Nikola Wapzarow“, die Dauerausstellung mit Ikonen „Die Künstlerschule von Bansko“, die Kirche „Sweta Troiza“.
  • Pirin-Gebirge – der Gipfel Wichren.
  • Dobarsko – die Kirche „Sweti Teodor Tiron und Teodor Stratilat“.
  • Melnik – das historische Museum, das Kordopulow-Haus, das Kloster Roschen „Roschdestwo Bogorodiza“ im Nachbarort Roschen.
  • Petritsch – das Dorf Rupite, die Gedächtniskirche „Sweta Petka Balgarska“, die Festung Samuil.

in der Oblast Burgas

  • Nessebar – das architektonisch-historische Reservat, das Archäologische Museum, das Salzmuseum in Pomorie.
  • Malko Tarnowo – die historische Gegend „Petrowa Niwa“, das historische Museum.
  • Sosopol – das archäologische Museum.

in der Oblast Warna

  • Warna – das regionale historische Museum Warna, das Kriegsmarinemuseum.
  • Dewnja – das Mosaikenmuseum

in der Oblast Weliko Tarnowo

  • Weliko Tarnowo – das architektonisch-historische Reservat Zarewez, das regionale historische Museum, das architektonisch-historische Reservat Arbanasi.
  • Swischtow – das Museumshaus „Aleko Konstantinow“.

in der Oblast Widin

  • Widin – Festung Baba Wida.
  • Rabischa – die Höhle Magura.
  • Belogradtschik – die Felsen und die Festung von Belogradtschik, das regionale historische Museum.

in der Oblast Wraza

  • Wraza – die Höhle Ledenika, das regionale historische museum.
  • Okoltschiza – der Ort an dem Christo Botew im Kampf fiel.
  • Kosloduj – das Museumsschiff Radezki, das Denkmal für Christo Botew und seinen Trupp.

in der Oblast Gabrowo

  • Gabrowo – das ethnografische Freilichtmuseum Etara, das Bildungsmuseum, das geografische Zentrum Bulgariens in Usana.
  • Boscheniza – das architektonisch-historische Reservat.
  • Trjawna – das Spezialmuseum für Holzschnitzerei und ethnografische Kunst.
  • Drjanowo – das Kloster Drjanowo, das Museum „Koljo Fitscheto“, die Höhle Batscho Kiro.

in der Oblast Dobritsch

  • Dobritsch – das Erinnerungshaus „Jordan Jowkow“ (Jordan Jowkow), die Bildergalerie.
  • Baltschik – das architektonisch-historische Reservat Dworeza, das Ausgrabungsgebiet Kaliakra in Kawarna.

in der Oblast Kardschali

  • Kardschali – das thrakische Heiligtum Perperikon, das regionale historische Museum, das Kloster Sweti Joan Prodrom.

in der Oblast Kjustendil

  • Kjustendil – die Galerie Wladimir Dimitrow - Maistora, das Museumshaus Dimitar Peschew.
  • der Berggipfel Ruen im Osogowogebirge.
  • das Rilakloster
  • die Berghütte Skakawiza und die Sieben Rilaseen im Rila-Gebirge.

in der Oblast Lowetsch

  • Lowetsch – das ethnografische Museum, die Kneipe Karkinsko, das Museum „Wasil Lewski“, das Höhlenhaus in der Stadt Lukowit.
  • Trojan – das Kloster Trojan „Uspenie Bogoroditschno“, das naturkundliche Museum im Dorf Tscherni Osam.
  • Tetewen – das historische Museum.
  • Brestniza – die Höhle Saewa Dupka.

in der Oblast Montana

  • Berkowiza – der Berggipfel Kom, das ethnografische Museum.

in der Oblast Pasardschik

  • Pasardschik – die Kathedrale „Sweta Bogorodiza“, das Museumshaus „Stanislaw Dospewski“ (Stanislaw Dospewski), das regionale historische Museum.
  • Panagjurischte – die historische Gegend „Oborischte“, das Museumshaus „Rajna Knjaginja“.
  • Peschtera – die Sneschanka-Höhle.
  • Batak – das historische Museum.
  • Welingrad – das historische Museum.
  • Brazigowo – das städtische historische Museum.

in der Oblast Pernik

  • Tran – der Wasserstrudel am Fluss Erma.

in der Oblast Plewen

  • Plewen – das Mausoleum „Sweti Georgi Pobedonosez“, das Panorama „Plewenska Epopeja- 1877“, das regionale historische Museum.

in der Oblast Plowdiw

  • Plowdiw – das antike Theater, das architektonisch-historische Reservat „Altes Plowdiw“, das ethnografische Museum, das historische Museum, die Kirche „Sweti Konstantin i Elena“.
  • Peruschtiza – das historische Museum,
  • Sopot – die Kirche „Wawedenie Bogoroditschno“, das Museumshaus „Iwan Wasow“ (Iwan Wasow).
  • Karlowo – das nationale Museum „Iwan Wasow“.
  • Kalofer – das nationale Museum „Christo Botew“ (Christo Botew).
  • der Berggipfel Botew.
  • das Batschkowo Kloster, die Festung Asenowgrad.
  • Starosel – der thrakische Kirchenkomplex.

in der Oblast Rasgrad

  • Rasgrad – das architektonisch-historische Reservat Abrittus.
  • Isperich – das historische Museum, das historisch-archäologische Museum Sborjanowo, das thrakische Königsgrab, die thrakische Stadt Chelis, der heilige alevitische Platz Demir baba teke im Dorf Sweschtari.

in der Oblast Russe

  • Russe – das Museumshaus „Sachari Stojanow“ (Sachari Stojanow), das Pantheon

in der Oblast Silistra

  • Silistra – das historische Museum, die Festung Silistra.
  • das Biosphärenreservat Srebarna.
  • Tutrakan – die Kreigsgäber, das Museum der Donaufischerei und der Donauschifffahrt

in der Oblast Sliwen

  • Sliwen – das Museumshaus „Chadschi Dimitar“ (Chadschi Dimitar), das nationalmuseum der Textilindustrie.
  • Kotel – das Panteon von „Georgi Rakowski“ (Georgi Rakowski), das Museum der Aktivisten aus Kotel bei der Bulgarischen Wiedergeburt, das naturwissenschaftliche Museum.
  • das architektonisch-historische Reservat Scherawna, das Museumshaus „Jordan Jowkow“ (Jordan Jowkow).

in Sofia (Stadt)

  • das Nationalmuseum für Geschichte, das Nationalmuseum Kirche von Bojana.
  • die Alexander-Newski-Kathedrale mit der Krypta.
  • das Nationale kirchliche historisch-archäologische Museum bei der Heiligen Synod.
  • der Nationale Kulturpalast.
  • die Nationalgalerie, das Museum des Ethnografischen Institutes bei der Bulgarischen Akademie der Wissenschaften.
  • das Nationalmuseum „Die Erde und die Menschen“.
  • das Nationale naturwissenschaftliche Museum der Bulgarischen Akademie der Wissenschaften.
  • Museum der Geschichte des Sportes im Wassil-Lewski-Nationalstadion.
  • das Museum im Nationalen Archäologischen Institut der Bulgarischen Akademie der Wissenschaften.
  • der Zoo
  • die Kirche „Sweta Sofia“.
  • Witoscha-Gebirge – der Gipfel Tscherni Wrach

in der Oblast Sofia

  • Kopriwschtiza – das architektonisch-historische Reservat.
  • Sredna Gora – der Gipfel Großer Bogdan.
  • Klisura – das historische Museum.
  • Osenowlag – das Kloster „Sedemte Prestola“.
  • Samokow – das historische Museum, das Kloster Popkow Bogoroditschen.
  • Rila-Gebirge – der Gipfel Musala.
  • Botewgrad – der Uhrenturm.
  • Skrawena – das Kloster „Sweti Nikolij“, das Kloster „Sweto Preobraschenez“, das Denkmal mit den Gebeinen von Botews Tschetniks.
  • Etropole – das historische Museum, der Uhrenturm, das Kloster „Sweta Troiza“ (Kloster Etropole).

in der Oblast Smoljan

  • Smoljan – das historische Museum, das Planetarium.
  • Pamporowo – den Gipfel Sneschanka, die Höhle Uchlowiza.
  • Rhodopen – der Gipfel Großer Perelik, die Felsformation Tschudnite Mostowe.
  • Slatograd – das ethnografische Ausstellungsgebiet.
  • Schiroka Laka.
  • die Stromschnellen Trigradsko Schdrelo, die Höhle Djawolskoto Garlo, die Berghütte Trigradski Skali.
  • die Höhle Jagodinska Pschtera, die Stromschnelle Bujnowsko Schdrelo.

in der Oblast Stara Sagora

  • Stara Sagora – Wohnstätten aus dem Neolithikum, der Gedenkkomplex „Die Verteidiger von Stara Sagora“, das historische Museum.
  • Kasanlak – das Literaturmuseum „Tschudomir“, das Thrakergrab von Kasanlak.
  • Schipka (Stadt) – die Gedächtniskirche „Roschdestwo Chritowo“.
  • Schipkapass – das Nationalparkmuseum Schipka, das Freiheitsdenkmal.
  • Tschirpan – das Museumshaus „Pejo Jaworow“ (Pejo Jaworow), die Galerie „Nikola Manew“, das Dorf Slatna Liwada, das Kloster „Sweti Anastasij“.

in der Oblast Chaskowo

  • Dimitrowgrad – historisches Museum, Museumshaus „Penjo Penew“ (Penjo Penew).

in der Oblast Schumen

  • Schumen – das historisch-archäologisches Reservat Festung Schumen, das historische Museum.
  • Schumen – die Tombul-Moschee „Schefir Chalil Pascha“.
  • Pliska – das historisch-archäologische Reservat „Pliska“, die große Basilika in Pliska.
  • Madara – das archäologische Reservat (Reiter von Madara), das Denkmal „1300 Jahre Bulgarien“.
  • Weliki Preslaw – das historisch-archäologische Reservat „Weliki Preslaw“

in der Oblast Jambol

  • Jambol – die antika Stadt Kabile, das historische Museum.
  • Elchowo – das ethnografische Museum.

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  • Die Rhodopen (bulgarisch Родопи, griechisch Ροδόπη) sind ein bewaldetes Rumpfgebirge, das zu 83 % im Süden Bulgariens und zu 17 % im Norden Griechenlands liegt. Der höchste Gipfel ist mit 2.191 m der Goljam Perelik, weitere Gipfel sind Goljama Sjutkja (2.186 m), Goljam Persenik (2.091 m), Batashki Snezhnik (2.082 m), Malka Sjutkja (2.079 m) und Prespa (2.000 m).

    Asenova-Festung, Rhodopen
  • Das Rila-Gebirge (bulgar. Рила) ist ein Gebirge im Südwesten Bulgariens südlich von Sofia. Der höchste Gipfel ist der Musala mit einer Höhe von 2.925 m. Rila ist das höchste Gebirge auf der Balkanhalbinsel. Das Gebirge ist Nationalpark.

    Sulzata See, Rila-Gebirge
  • Das Pirin-Gebirge (Bulgarisch: Пирин, antike Bezeichnung: Orbelos) ist ein Hochgebirge mit alpinem Charakter im Südwesten Bulgariens (Bezirk Blagoevgrad). Es erstreckt sich auf 40 km Länge von Nordwest nach Südost. Seine West-Ost-Ausdehnung beträgt 25 km. Das Pirin gipfelt im 2.914 m hohen Wichren (zweithöchster Berg Bulgariens).

    Der  Muratov, vom Zhabeskoto See aus gesehen, Pirin-Gebirge
  • Als Maljowiza-Gebiet (bulgarisch Мальовица) wird der nordwestliche Teil des Rilagebirges bezeichnet, in dem der Maljowiza-Gipfel liegt. Unterhalb dieses Gipfels erstreckt sich das Maljowiza-Tal mit dem Maljowiza-Fluss und der gleichnamigen Berghütte. Am Ende des Tals befindet sich der Maljowiza-Komplex, ein kleiner Erholungsort der aus einer Bergretterschule, einem Hotel und einem kleinen Skigebiet besteht. 

    Maljowiza - beliebt bei den bulgarischen Bergsteigern
  • Slatni pjasazi (bulgarisch Златни пясъци), Goldstrand, ist eine Touristenstadt am gleichnamigen Strand am Schwarzen Meer 18 km nördlich der Stadt Warna in Bulgarien.

    Der Goldstrand ist 3,5 km lang und ist an manchen Stellen bis zu 100 m breit. Der Name ist wahrscheinlich auf den goldschimmernden, feinkörnigen Sand zurückzuführen. Anders als beim südlicher gelegenen Sonnenstrand ist der Name des Strandes jedenfalls keine Erfindung der Tourismusindustrie, sondern war schon vor Jahrhunderten üblich.

    Slatni pjasazi - Goldstrand, Bulgarien
  • Nessebar (bulgarisch Несебър) ist eine Stadt in Bulgarien in der Nähe von Burgas. mit 21.142 Einwohnern (2008).

    Die Altstadt von Nessebar ist ein Freilichtmuseum und komplexes Denkmal der Städtebaukunst. Mit ihren bedeutenden kulturhistorischen Bauwerken und der einmaligen Lage ist die Stadt in das UNESCO Welt-Kultur und Naturerbe aufgenommen und eines der 100 nationalen touristischen Objekte in Bulgarien.

    Blick auf Nessebar, Bulgarien
  • Warna ist eine Hafenstadt und ein Seebad in Bulgarien und nach Sofia und Plowdiw die drittgrößte Stadt des Landes sowie mit seinem internationalen Flughafen der wichtigste Verkehrsknoten von Nordostbulgarien.

    Entschlafung der Gottesmutter-Kathedrale (Muttergottes-Kathedrale), Varna
  • Slantschew brjag (bulgarisch Слънчев бряг – Sonnenstrand) ist ein Badeort und der größte Tourismusorts Bulgariens am Schwarzen Meer. Die nächste Großstadt ist Burgas, rund 40 km entfernt.

    Der Badeort verfügt über mehrere 100 Restaurants sowie mindestens 800 Hotels, in denen über 45.000 Menschen untergebracht werden können. Der Strand ist 8 km lang und bis zu 100 m breit. Südlich ist der Sonnenstrand mit Nessebar verbunden, im nördlichen Teil folgt die Kleinstadt Sweti Wlas.

    Slantschew brjag - Sonnenstrand, Bulgarien
  • Saparewa Banja (bulgarisch Сапарева баня) ist eine Stadt im Südwesten von Bulgarien. Sie liegt 45 km südlich von Sofia im Oblast Kjustendil. An einem Nordhang des Rila-Gebirges gelegen ist es Ausgangspunkt für Wanderungen und Ausflüge. Bekannt ist Saparewa Banja für den einzigen aktiven Geysir in Südosteuropa und sein 103 °C heißes, schwefelhaltiges Heilwasser mit hohen Anteilen an Eisen, Mangan und Kalzium. Diese Mineralwasserquelle ist mit 101,4 °C die heißeste in Bulgarien.

     

    Geyser in Sapareva banya, Bulgarien
  • Raslog (bulgarisch Разлог) ist eine Stadt im südwestbulgarischen Oblast Blagoewgrad.

    Raslog befindet sich im Tal des Flusses Mesta zwischen Pirin-Gebirge im Westen und westlichen Rhodopen im Osten bzw. im Raslog-Tal zwischen dem Pirin-Gebirge im Süden und dem Rila-Gebirge im Norden. Zur gleichnamigen Gemeinde (Obschina) gehören neben der Stadt Raslog noch die Orte Banja, Dobursko, Jeleschnitza, Batschewo, Godlewo, Gorno Draglischte und Dolno Draglischte, zusammen fast 23.000 Einwohner.

    Blick über Raslog
  • Albena (bulgarisch Албена) ist eine Hotelstadt an der bulgarischen Schwarzmeerküste circa 30 Kilometer nördlich von Warna.

    Strand von Albena, Schwarzmeerküste
  • Das Kloster Rila, auch Rila-Kloster (bulg. Рилски манастир) ist ein Kloster im westlichen Bulgarien. Der offizielle kirchliche Name des Klosters ist Kloster des Heiligen Iwan Rilski.

    Innenhof des Kosters Rila, Rila-Gebirge
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