Blick vom Schipkapass nach Norden Fotograf: Lizenz: CC-by-sa-2.5
Blick vom Schipkapass nach Norden

Wandern in Bulgarien

Bergwanderweg Kom–Emine

Der bulgarische Bergwanderweg der Freundschaft Kom-Emine (kurz KE-Weg) ist 650 km lang und damit der längste markierte Wanderweg Bulgariens. Er wurde 1985 eröffnet und war ursprünglich als Fortsetzung des Internationalen Bergwanderweges Eisenach - Budapest (EB) gedacht. 

Der Ausgangspunkt des Bergwanderweges ist der Berg Kom (bulg. Ком, 2.016 m). Dann verläuft der Weg quer durch Bulgarien auf dem Kamm der Stara Planina (Balkangebirge) über den Schipkapass (1.306 m) bis zum thrakischen Kap Emine (bulg. Емине). Die Wegmitte liegt etwa bei der Berghütte Usana am geografischen Zentrum Bulgariens. Eine Wanderung über den gesamten KE-Weg dauert 20 bis 25 Tage. Jeder Abschnitt endet an einer Berghütte oder anderen Übernachtungsmöglichkeiten. Es finden auch Marathon-Wettkämpfe statt, wobei der offizielle Rekord bisher bei 5 Tagen und 17 Stunden liegt. Nach 1989 wurde der KE-Weg in den europäischen Fernwanderweg E3 integriert.

Es gibt die Tradition zwei Steinchen vom Berg Kom mitzunehmen, den einen dann am Ende der Wanderung und vollständigen Durchquerung Bulgariens am Kap Emine ins Schwarze Meer zu werfen und den anderen Stein als Andenken aufzuheben.

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  • Die Rhodopen (bulgarisch Родопи, griechisch Ροδόπη) sind ein bewaldetes Rumpfgebirge, das zu 83 % im Süden Bulgariens und zu 17 % im Norden Griechenlands liegt. Der höchste Gipfel ist mit 2.191 m der Goljam Perelik, weitere Gipfel sind Goljama Sjutkja (2.186 m), Goljam Persenik (2.091 m), Batashki Snezhnik (2.082 m), Malka Sjutkja (2.079 m) und Prespa (2.000 m).

    Asenova-Festung, Rhodopen
  • Das Rila-Gebirge (bulgar. Рила) ist ein Gebirge im Südwesten Bulgariens südlich von Sofia. Der höchste Gipfel ist der Musala mit einer Höhe von 2.925 m. Rila ist das höchste Gebirge auf der Balkanhalbinsel. Das Gebirge ist Nationalpark.

    Sulzata See, Rila-Gebirge
  • Das Pirin-Gebirge (Bulgarisch: Пирин, antike Bezeichnung: Orbelos) ist ein Hochgebirge mit alpinem Charakter im Südwesten Bulgariens (Bezirk Blagoevgrad). Es erstreckt sich auf 40 km Länge von Nordwest nach Südost. Seine West-Ost-Ausdehnung beträgt 25 km. Das Pirin gipfelt im 2.914 m hohen Wichren (zweithöchster Berg Bulgariens).

    Der  Muratov, vom Zhabeskoto See aus gesehen, Pirin-Gebirge
  • Als Maljowiza-Gebiet (bulgarisch Мальовица) wird der nordwestliche Teil des Rilagebirges bezeichnet, in dem der Maljowiza-Gipfel liegt. Unterhalb dieses Gipfels erstreckt sich das Maljowiza-Tal mit dem Maljowiza-Fluss und der gleichnamigen Berghütte. Am Ende des Tals befindet sich der Maljowiza-Komplex, ein kleiner Erholungsort der aus einer Bergretterschule, einem Hotel und einem kleinen Skigebiet besteht. 

    Maljowiza - beliebt bei den bulgarischen Bergsteigern
  • Slatni pjasazi (bulgarisch Златни пясъци), Goldstrand, ist eine Touristenstadt am gleichnamigen Strand am Schwarzen Meer 18 km nördlich der Stadt Warna in Bulgarien.

    Der Goldstrand ist 3,5 km lang und ist an manchen Stellen bis zu 100 m breit. Der Name ist wahrscheinlich auf den goldschimmernden, feinkörnigen Sand zurückzuführen. Anders als beim südlicher gelegenen Sonnenstrand ist der Name des Strandes jedenfalls keine Erfindung der Tourismusindustrie, sondern war schon vor Jahrhunderten üblich.

    Slatni pjasazi - Goldstrand, Bulgarien
  • Nessebar (bulgarisch Несебър) ist eine Stadt in Bulgarien in der Nähe von Burgas. mit 21.142 Einwohnern (2008).

    Die Altstadt von Nessebar ist ein Freilichtmuseum und komplexes Denkmal der Städtebaukunst. Mit ihren bedeutenden kulturhistorischen Bauwerken und der einmaligen Lage ist die Stadt in das UNESCO Welt-Kultur und Naturerbe aufgenommen und eines der 100 nationalen touristischen Objekte in Bulgarien.

    Blick auf Nessebar, Bulgarien
  • Warna ist eine Hafenstadt und ein Seebad in Bulgarien und nach Sofia und Plowdiw die drittgrößte Stadt des Landes sowie mit seinem internationalen Flughafen der wichtigste Verkehrsknoten von Nordostbulgarien.

    Entschlafung der Gottesmutter-Kathedrale (Muttergottes-Kathedrale), Varna
  • Slantschew brjag (bulgarisch Слънчев бряг – Sonnenstrand) ist ein Badeort und der größte Tourismusorts Bulgariens am Schwarzen Meer. Die nächste Großstadt ist Burgas, rund 40 km entfernt.

    Der Badeort verfügt über mehrere 100 Restaurants sowie mindestens 800 Hotels, in denen über 45.000 Menschen untergebracht werden können. Der Strand ist 8 km lang und bis zu 100 m breit. Südlich ist der Sonnenstrand mit Nessebar verbunden, im nördlichen Teil folgt die Kleinstadt Sweti Wlas.

    Slantschew brjag - Sonnenstrand, Bulgarien
  • Saparewa Banja (bulgarisch Сапарева баня) ist eine Stadt im Südwesten von Bulgarien. Sie liegt 45 km südlich von Sofia im Oblast Kjustendil. An einem Nordhang des Rila-Gebirges gelegen ist es Ausgangspunkt für Wanderungen und Ausflüge. Bekannt ist Saparewa Banja für den einzigen aktiven Geysir in Südosteuropa und sein 103 °C heißes, schwefelhaltiges Heilwasser mit hohen Anteilen an Eisen, Mangan und Kalzium. Diese Mineralwasserquelle ist mit 101,4 °C die heißeste in Bulgarien.

     

    Geyser in Sapareva banya, Bulgarien
  • Raslog (bulgarisch Разлог) ist eine Stadt im südwestbulgarischen Oblast Blagoewgrad.

    Raslog befindet sich im Tal des Flusses Mesta zwischen Pirin-Gebirge im Westen und westlichen Rhodopen im Osten bzw. im Raslog-Tal zwischen dem Pirin-Gebirge im Süden und dem Rila-Gebirge im Norden. Zur gleichnamigen Gemeinde (Obschina) gehören neben der Stadt Raslog noch die Orte Banja, Dobursko, Jeleschnitza, Batschewo, Godlewo, Gorno Draglischte und Dolno Draglischte, zusammen fast 23.000 Einwohner.

    Blick über Raslog
  • Albena (bulgarisch Албена) ist eine Hotelstadt an der bulgarischen Schwarzmeerküste circa 30 Kilometer nördlich von Warna.

    Strand von Albena, Schwarzmeerküste
  • Das Kloster Rila, auch Rila-Kloster (bulg. Рилски манастир) ist ein Kloster im westlichen Bulgarien. Der offizielle kirchliche Name des Klosters ist Kloster des Heiligen Iwan Rilski.

    Innenhof des Kosters Rila, Rila-Gebirge
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