peruanische Küche

Die Peruanische Küche ist die Landesküche Perus. Sie ist aus der Vereinigung zahlreicher Einflüsse entstanden, basierend auf der traditionellen Küche der Inka (Quechua). In der Kolonialzeit dominierten vor allem Einflüsse der spanischen Küche und der portugiesischen Küche. Im 19. Jahrhundert wurden Elemente verschiedener Einwandererküchen übernommen, unter anderem der afrikanischen, chinesischen, japanischen, italienischen, französischen und englischen Küche.

Man verwendet gern Fisch und Meeresfrüchte, Fleisch (Hühner-, Rind-, Schweine-, auch Meerschweinchen (Cuy)), Reis und verschiedene Sorten Kartoffeln, Süßkartoffeln, Mais, Yuca, Kochbananen. Spezielle Gewürze sind Koriander, vor allem Korianderblätter, die häufig als „Culantro“ bezeichnet werden, Safran, Kreuzkümmel (= Cumin) und Aji.

Gerichte

  • Ají de gallina: Hühnerfleisch in einer leicht scharfen, cremigen Chili-Soße
  • Albondigas: Fleischbällchen
  • Anticucho: am Spieß gegrilltes Rinderherz
  • Arroz con Pollo: Reis mit Huhn
  • Arroz con Pato: Reis mit Ente
  • Carapulcra: Eintopf aus getrockneter Kartoffel und Fleisch
  • Causa a la Limena: gewürztes Kartoffelpüree mit Hummerkrabben und Gemüse
  • Ceviche: Eine Art Geschnetzeltes aus frischem rohen Fisch oder Meeresfrüchten, seltener auch Fleisch, das in Limonensaft mariniert und mit ebenfalls sauer marinierten Zwiebeln serviert wird.
  • Chancho Adobade: Schweinefleisch in Orangen- und Zitronensauce
  • Chicharrón de Chancho: geröstetes Schweinefleisch mit einer dicken Speckschwarte
  • Choclo con queso: gekochter Maiskolben mit Käse
  • Chupe de Camarones: Suppe aus Garnelen, Kartoffeln und Gemüse
  • Cuy: Meerschweinchen
  • Cuy chactado: gebratenes Meerschweinchen
  • Estofado: Eintopf aus Fleisch, Kartoffeln, Mais und Möhren mit einer scharfen Käse-Paprika-Sauce
  • Lomo saltado: mit Zwiebeln und Paprika gebratene Rindfleischstücke
  • Papas a la huancaina: Kartoffelstücke mit einer scharfen Käsesoße
  • Pachamanca: Quechua für „Erdtopf“, in Erdgruben zubereitetes Fleisch und Gemüse
  • Pollo a la brasa: Gegrilltes Huhn. Chicken mariniert und gekocht auf dem Feuer, serviert mit Pommes frites
  • Rocoto Relleno: sehr scharfer Paprika mit Rindfleisch gefüllt und Käse überbacken
  • Sopa a la Criolla: landestypische Nudelsuppe mit Fleischeinlage
  • Tacachos: Klöße aus Kochbananen und Speck

Getränke

  • Chicha: eine Art Bier aus Mais.
  • Chicha morada, ein alkoholfreies Getränk aus Mais.
  • Chicha Morada: alkoholfreies Getränk aus violettem Mais, gewürzt mit Zimt.
  • Inca Kola: knallgelbe Limonade.
  • Matetee.
  • Pisco: das bekannteste alkoholische Getränk Perus ist der Pisco, ein Branntwein.
  • Pisco Sour: Cocktail aus Limonensaft, aufgeschäumtem Eiweiß, mit einigen Tropfen Angostura und etwas Zimt.
  • Perú Libre: Longdrink aus Pisco und Cola.

Quelle: Wikipedia Wikipedia Lizenz: CC-by-sa-3.0

  • Cusco (auch Cuzco, auf Quechua Qusqu oder Qosqo) ist die Hauptstadt der gleichnamigen Region und der Provinz Cusco im Zentrum des peruanischen Andenhochlandes. Sie liegt in 3.416 m Höhe und hat etwa 320.000 Einwohner. 1983 wurde sie in die Liste der UNESCO-Welterbestätten aufgenommen.

  • Iquitos ist mit über 400.000 Einwohnern die größte Stadt in Perus tropischem Regenwald und die Hauptstadt der Region Loreto sowie der Provinz Maynas.

  • Machu Picchu (Quechua: Machu Pikchu für „alter Gipfel“) ist eine gut erhaltene Ruinenstadt der Inka, die in 2.360 m Höhe auf einer Bergspitze der Anden über dem Urubambatal in der peruanischen Region Cusco in 75 km nordwestlich der Stadt Cusco liegt. Die UNESCO nahm Machu Picchu 1983 in die Liste des Weltkulturerbes auf.

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