Granada

Granada ist die drittgrößte Stadt in Nicaragua.

Die Stadt liegt 47 km südlich der Landeshauptstadt Managua an der Westküste des Nicaraguasees. Die im kolonialistischen Stil erbaute Stadt wird auch La gran Sultana (die große Rosine, umgangssprachlich die fette Rosine] genannt. Die Stadt liegt am Fuße des 1.344 m hohen Vulkans Mombacho.

Bedeutsam ist der Tourismus, da Granada selbst viele Sehenswürdigkeiten bietet und andererseits aber auch mit seinem Hafen Ausgangspunkt für den Tourismus über den Nicaraguasee ist. Es existieren zahlreiche Linienverbindungen auf verschiedene Inseln des Sees und an verschiedene Küstenstädte, z. T. auch Schnellbootverbindungen.

Sehenswürdigkeiten

  • Kathedrale: Die 1529 erstmals erbaute Kathedrale gilt als eine der wichtigsten Kolonialbauten Zentralamerikas. Der jetzige Bau stammt aus dem Jahre 1880 und wurde 1905 zum letzten Mal erneuert. Der ursprüngliche Bau wurde bei dem großen Brand 1856 zerstört.
  • La Merced-Kirche: Erbaut von 1781 bis 1783. Die Außenfassade hat einen barocken Baustil, jedoch ist der Grundriss dem Kolonialstil zuzuordnen. Ihren Namen verdankt sie ihrer Umgebung: Sie steht inmitten des Marktrummels. Auch diese Kirche wurde 1856 in Brand gesteckt.
  • San Francisco-Kloster: Es wurde 1529 von Bruder Toribio Benevante Motolina gegründet, einem Franziskaner (OFM). Um 1835 wurde es auch als Universität genutzt, zwischen 1867 und 1868 wurde es zum Kloster. Seit 1986 ist hier eine Ausstellung für präkolumbische Statuen sowie ein Museum für die Architektur Granadas untergebracht.
  • Casa de los tres mundos: Der ehemalige Kolonialbau aus dem 16. Jahrhundert wurde von der Fundacion Casa de los tres mundos zwischen 1988 und 1995 aufwändig restauriert. Er beherbergt heute das Stadtarchiv von Granada und das internationale Kulturzentrum Casa de los tres mundos.
  • Las Isletas: Der Stadt Granada vorgelagerte Inselgruppe, die aus über 300 sehr kleinen Inseln besteht die bei einem Ausbruch des Mombacho entstanden sind. Die Isletas sind ein beliebtes Ausflugsziel der Granadinos und bieten eine Flora und Fauna. 

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  • Der Managuasee (span. Lago de Managua), auch Xolotlán, ist einer der beiden großen Süßwasserseen des mittelamerikanischen Staates Nicaragua.

  • Der Nicaraguasee (spanisch Lago de Nicaragua), auch Cocibolca, ist der größte See in Mittelamerika.

  • Zapatera ist eine durch den nicht mehr tätigen gleichnamigen Schildvulkan gebildete 52 km² große Insel im Nordwesten des Nicaraguasees.

  • Ometepe (span. Isla de Ometepe) ist eine Insel des Nicaraguasees und mit etwa 270 km² weltweit die größte vulkanische Insel in einem Süßwassersee.

  • Solentiname (IPA /solεnti’name/) ist ein aus 36 Inseln bestehender Archipel am südlichen Ende des Nicaraguasees.

  • Managua ist die Hauptstadt des mittelamerikanischen Staates Nicaragua. Managua in nahuati bedeutet „dort, wo es eine große Wasseroberfläche gibt“ und bezieht sich auf die großen Seen und Lagunen der Hauptstadt, die sich etwa 20 Kilometer am Südufer des Lago Xolotlan (Managuasee) entlangziehen.

    Kathedrale Santiago de Managua
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