Mykonos
Mykonos zählt zu den populärsten griechischen Inseln mit Massentourismus und ist bekannt für zahlreiche herrliche Strände als auch für die langen und ausgedehnten Nächte.
Mykonos ist eine Insel der Kykladen im Ägäischen Meer. Sie hat eine Fläche von 86 km² und ca. 9.300 Einwohner. Die Hauptstadt der Insel, die Chora, heißt ebenfalls Mykonos. Die Insel wird umgeben von den Inseln Delos im Westen, Tinos im Norden und Naxos im Süden.
Mehr als eine halbe Millionen Besucher verbringen jährlich ihren Urlaub auf der Insel. Die Insel ist seit den 1960er-Jahren ein bekanntes und beliebtes Tourismusziel für Homosexuelle. Große Reiseunternehmen wie beispielsweise Neckermann werben mit Hotels für Schwule und Lesben. Einer der beliebtesten Strände bei Schwulen wurde auch Namensgeber für den Ralf-König-Comic „Super-Paradise“.
Sehenswürdigkeiten
- Mykonos Stadt: In der Saison herrscht in dem verzweigten Straßengewirr von Mykonos-Stadt Gedränge und die Terrassen der Straßencafés und Bars sind voll besetzt. In Mykonos-Stadt ist die für die Kykladen typische Architektur besonders gut zu sehen. Ihre Kennzeichen sind weiße Häuser mit Flachdächern, farbigen Holztüren und Fenstern sowie mit Blumen geschmückte Balkone, auffällig sind auch die steilen gepflasterten Straßen. Ausnahme ist das Viertel Klein-Venedig, das im venezianischen Stil an der Strandpromenade erbaut wurde.
- Archäologisches Museum von Mykonos: Das Museum wurde 1902 in der Nähe des Hafens von Mykonos-Stadt erbaut, um dort Funde aus der Nekropolis (Totenstadt) Delos’ auszustellen. Beachtenswert ist ein Reliefpithos aus dem 7. Jahrhundert v. Chr. mit der ältesten bekannten Abbildung des trojanischen Pferdes.
- Volkskunde-Museum: Dieses Museum wurde 1958 in einem Haus aus dem 18. Jahrhundert eingerichtet. Es befindet sich auf dem venezianischen Berg. Dort werden Alltags- und Gebrauchsgegenstände sowie Schiffsmodelle und Kanonen aus dem Krieg des 19. Jahrhunderts, also der Zeit während und nach der Revolution, ausgestellt.
- Ägäisches Schifffahrtsmuseum: Das Museum wurde 1985 eröffnet, um die griechische Schifffahrtstradition und die Funktionsweise von Handelsschiffen nachzustellen.
- Panagia-Paraportani-Kirche: Diese einzigartige Marienkirche ist deshalb so bekannt, weil sie aus fünf eigentlich eigenständigen weißen Kapellen besteht, die im Laufe der Zeit zu einem Komplex zusammengewachsen sind. Die erste Kapelle Agii Anargyri stammt aus dem Jahre 1425. Der entstandene Sakralbau ist ein sehr beliebtes Fotomotiv. Leider ist die Kirche im Moment einsturzgefährdet und kann daher nicht von innen besichtigt werden.
- Panagia-Turliani-Kloster: Dieses Kloster wurde 1542 mit dem Namen „Eisodia tis Panagias“ („Kirche der Erscheinung der Jungfrau Maria“) gegründet, um dort eine Ikone, die in der Region Turlos gefunden wurde, aufzubewahren und zu verehren. Am 15. August (Mariä Himmelfahrt) findet auf Mykonos ein Fest für die Inselheilige statt. Im Kloster gibt es auch ein kleines Museum, das Gewänder und Ikonen aus der byzantinischen Zeit und die ersten Kirchenglocken ausstellt.
- Kato Mili und landwirtschaftliches Museum: Ebenfalls in Mykonos-Stadt auf einer etwas erhöhten Stelle, dem Ano Mili, liegt das Wahrzeichen der Insel, die Kato Mili. Fünf der ehemals zehn Windmühlen, die von der Umgebung herangeliefertes Getreide bearbeiteten, sind noch erhalten. Hier befindet sich auch das landwirtschaftliche Museum, das unter anderem eine steinerne Weinpresse und einen Wasserspeicher ausstellt.
Aktivitäten: Strand
Lange Strände und Buchten wie der Paradise Beach Mykonos, gibt es nicht nur um die Hauptstadt, sondern fast überall auf Mykonos.
- Paradise Beach Mykonos
- Agios Georgios
- Agios Prokopios
- Agia Anna
- Plaka
- Super Paradise Beach: Partystimmung und Live Musik am Strand gibt es am Super Paradise Beach im Süden von Mykonos.
- Nordküste: Surfer und Wellenreiter bevorzugen den Norden der Insel, wo die Meltemi-Winde am Panormos-Golf ideale Bedingungen für Wassersport bieten.
- Südostküste: Ruhiger ist das Strandleben an den Badeorten der Südostküste von Mykonos. Vor den Bergen am Kalo Livadi oder in der schmalen Bucht von Kalafati, kann man einen schönen Badeurlaub genießen.
- Kalafatis: Strand mit blauer Flagge.
Anreise und Verkehr
- Flug: Der Flughafen Mykonos wird unter anderem von Athen, Amsterdam, Berlin, Brüssel, Düsseldorf, Köln/Bonn, Wien und München angeflogen. Damit gehört Mykonos zu den am besten erreichbaren Inseln der Kykladen.
- Fähre: Mykonos wird durch eine gute Fährenverbindung an die Städte Piräus, Rafina, Iraklio (Kreta), Santorin, Ios, Paros, Naxos, Skiathos, Syros, Thessaloniki und Tinos angebunden.
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