Montagne Pelée
Die Montagne Pelée hat sich zu einer bedeutenden naturhistorischen Sehenswürdigkeit entwickelt und ist für viele Touristen einer der Hauptgründe, Martinique zu bereisen. Auch sind noch zahlreiche Ruinen des alten Saint-Pierre zu besichtigen, wie etwa das Theater, die Fortkirche oder das Pflegeheim Bethlehem.
Wandern und Klettern
Der Berg kann sowohl mit Führungen als auch eigenverantwortlich bestiegen werden, vornehmlich zwischen Dezember und April. Doch auch während dieser Zeit ist die Spitze regelmäßig in Wolken gehüllt. Die Kletterei am Mont Pelé wird mit dem Schwierigkeitsgrad I (UIAA) klassifiziert.
Am häufigsten wird er von Südosten bestiegen. Diese Route beginnt am Parkplatz der ersten Berghütte (frz.: Premier Refuge) auf 824 m und führt über die zweite Hütte (frz.: Deuxième Refuge; 1.245 m) und den Kegel von 1902 (1.364 m) zur dritten Hütte (frz.: Troisième Refuge, 1.320 m) und schließlich über den Dom von 1929 zum Gipfel Le Chinois (1.397 m). Der Rückweg ist über die Caldera möglich.
Auch aus westlicher Richtung ist der Aufstieg möglich. In diesem Falle erfolgt die Zufahrt ab Quartier du Cimentier bei Prêcheur auf einer schmalen und steilen Betonstraße bis zu einem kleinen Parkplatz auf 630 m. Der anschließende Aufstieg führt direkt zur dritten Hütte. Die reine Gehzeit beträgt je nach Kondition, gewähltem Parkplatz und Einbeziehung der Caldera 3 - 6 Stunden.
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